Jauch-Talk zu Politiker-Nebeneinkünften: Nebulös auf Euro und Cent

DPADer CSU-Politiker Michael Glos ist nach Peer Steinbrück der zweite Top-Verdiener im Bundestag, doch bei Günther Jauch trug er zu mehr Transparenz kaum bei: Sein größtes Honorar liege bei "vielleicht 10.000 Euro oder so". Der Talk zeigte vor allem eins: Von klaren Regeln ist Deutschland weit entfernt.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/guen...-a-862601.html
  1. #1

    Transparenz muss her!

    Transparenz muss her! und zwar vollständige auf Euro und Cent. Wer in den Bundestag will und das Volk vertreten möchte muss liefern in Sachen Transparenz - wer das nicht will, den braucht der Souverän nicht! Es gibt genug anständige und kompetente Leute die sich zur Wahl stellen würde, auch mit scharfen Transparenzvorschriften.
  2. #2

    Wertvoll

    Was bitte macht diese Vorträge so wertvoll? Wie muss mann das als Normalsterblicher verstehen,das es für ein paar Minuten Dampfpladerei
    mehr gibt als so mancheiner im Jahr verdient.Das hat doch nichts mehr mit Leistung in irgend einer Form zu tun.
  3. #3

    "Aussitz"-Thema

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der CSU-Politiker Michael Glos ist nach Peer Steinbrück der zweite Top-Verdiener im Bundestag, doch bei Günther Jauch trug er zu mehr Transparenz kaum bei: Sein größtes Honorar liege bei "vielleicht 10.000 Euro oder so". Der Talk zeigte vor allem eins: Von klaren Regeln ist Deutschland weit entfernt.

    Günter Jauch-Talk über Politiker-Nebeneinkünfte - SPIEGEL ONLINE
    Das ist wieder so ein "Aussitz"-Thema. Das wird alles schön wieder unter den Teppich gekehrt und nichts wird sich ändern.
    In ein bis zwei Wochen spricht da niemand mehr drüber, da sind ja Wahlen in den USA. Und dann kommen wieder neue Themen, die die Gemüter hochkochen lassen.
    Aber ändern wird sich in diesem Land nichts, wieso auch?
    Wir wollen von solchen Leuten "regiert" werden,wir wählen sie ja schließlich.
  4. #4

    Die entscheidende Frage blieb außen vor,

    nämlich, wie viele Politiker neben Steinbrück und Glos Geld von der Finanzindustrie bekommen. Die wesentlichen Entscheidungen dieser Tage sind nun mal diejenigen, die der Finanzindustrie indirekt mit unseren Steuermillarden unter die Arme greifen. Keine Lobby hat jemals so kurzfristig so viel Steuergeldeld heraus geholt.
  5. #5

    Warum?

    Warum muss eigentlich jeden Montag ein langer Text über eine der langweiligsten Sendungen im Öffentlich-Rechtlichen im „Spiegel Online“ stehen? In dem dann meistens nur steht, dass es nicht so doll war? Und wenn nicht, ellenlang beschrieben wird, wer was gesagt hat. Diesen Service nennt man eigentlich „Sendung verpasst? - Mediathek“.
  6. #6

    Glos

    fragt "Oder wollen wir nur noch Leute im Parlament, die 20 Semester Soziologie studiert haben?"

    Nein, wollen wir nicht. Wir wollen aber auch nicht ein Parlament, das die Verteilung der Berufe 'draußen' nicht mal annähernd abbildet. Leider haben wir so ein Parlament, voll mit Beamten und Juristen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der CSU-Politiker Michael Glos ist nach Peer Steinbrück der zweite Top-Verdiener im Bundestag, doch bei Günther Jauch trug er zu mehr Transparenz kaum bei: Sein größtes Honorar liege bei "vielleicht 10.000 Euro oder so". Der Talk zeigte vor allem eins: Von klaren Regeln ist Deutschland weit entfernt.

    Günter Jauch-Talk über Politiker-Nebeneinkünfte - SPIEGEL ONLINE
    Der Unternehmer Wöhr hat mir noch am besten gefallen. Daran konnte mann ersehen, daß Leute aus der Wirtschaft noch am normalsten denken können. Das Geblacker von der Nahles kann man doch getrost vergessen.
    Ich möchte ja gern mal wissen, wieviel Euro die Teilnehmer an diesen Diskussionsrunden bekommen.
  8. #8

    Frühstücksdirektor Glos

    wer bezahlt eigentlich einer Politischen und Fachlichen Null wie dem Glos soviel Geld?
    im Amt als BWM hat der doch nix gemacht ausser an Aufsichtsratssitzungen teilzunehmen,ansonsten war er Frühstücksdirektor.
    diese Firmen werde ich zukünftig meiden!
  9. #9

    neuerlicher Tiefpunkt der sonntagabendlichen Unterhaltung

    Schlömer wirke wie ein ängstlicher Beamter(was er ja wohl auch ist), der nur nichts falsches sagen möchte.
    Jauch rutschte wieder die ganze Zeit pennälerhaft auf seiner Sitzfläche und freute sich scheinbar, dass ihm niemand Fragen zu seinem eigenen Einkommen stellte - armselig!
    Glos machte schon anfangs klar, wohin die Reise geht: da er nächstes Jahr eh vorhat in den Ruhestand zu gehen, soll man ihm gefälligst keine dämlichen Fragen mehr stellen
    Andrea Nahles versuchte von der Brisanz des Themas abzulenken, indem sie auf eine "interne Studie" verwies, wonach es ausscheidende MdB´s allen ernstes "schwer hätten" danach wieder einen normalen Job zu finden
    Wöhrl beschränke sich auf seine angestammte Rolle, in jedem Satz 5x darauf hinzuweisen, dass seine Frau im Bundestag sitzt und auch sonst zu Hause die Hosen anhat
    Jakob Augstein hatte gestern wohl beschlossen,mal intelktuell auf Tauchstation zu gehen, anders sind seine Harmlosigkeit gepaart mit gelegentlich debilem Grinsen nicht erklärbar