Teure Tarife: Vielen Rentnern ist private Krankenversicherung zu teuer

DPAPrivatversicherte Rentner klagen über hohe Kosten. Jeder Zweite akzeptierte eine höhere Selbstbeteiligung oder ist bereits in einen billigeren Tarif gewechselt. Das ist das Ergebnis einer AOK-Umfrage.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-862593.html
  1. #1

    Unnütz

    "Tarifwechsel bedrohen also das gesamte System der privaten Krankenversicherung." --- Zitatende --- Nein, hier zeigt sich jedoch, wie ungeeignet die unsolidarische Struktur der privaten Krankenversicherung für eine auf Dauer angelegte Absicherung ist. Sie dient nur noch als Modell zum Geldverdienen für die Versicherer.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Privatversicherte Rentner klagen über hohe Kosten. Jeder Zweite akzeptierte eine höhere Selbstbeteiligung oder ist bereits in einen billigeren Tarif gewechselt. Das ist das Ergebnis einer AOK-Umfrage.

    AOK: Vielen Rentnern ist private Krankenversicherung zu teuer - SPIEGEL ONLINE
    Ohne Privatversicherungen würden die meisten Arztpraxen schließen - für die Mehrzahl der Ärzte wäre es einfach kein Anreiz nach jahrelangem Studium und unterbezahlter Krankenhausarbeit in einem sozialistischem Gesundheitssystem, sich ausschließlich gesetzlich Versicherten mit Mini-Vergütung zu stellen. Jeder gesetzlich versicherte kann dankbar sein, dass sich sein Arzt über die privat Versicherten finanziert und somit für den Job überhaupt motivieren kann ...
  3. #3

    Wenig Mitleid

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    Jahrelang haben die Versicherten von den günstigen Tarifen profitiert und sich der Solidargemeinschaft aller Versicherten entzogen.

    Jeder wusste wofür er sich entschieden hat und nun ist es eben nicht mehr so günstig. Jammern gilt nicht.

    Ich zahle seit Jahrzehnten den Höchstsatz in der GKV und stehe auch dazu. Kollegen waren zum Teil mit unter 100,- € privat versichert.

    Privatversicherte sind ja eher nicht die Dummen, selber Schuld also!
  4. #4

    wie immer einseitig

    Dass das "Wissenschaftliche Institut der AOK" zu einem PKV-kritischen Ergebnis kommt, überrascht wirklich keinen. Und publiziert wird es von den üblichen Verdächtigen. Ich bin seit sechs Jahren privat versichert - und zwar in einem absoluten Top-Tarif inkl. Beitragsentlastung im Alter. Ich habe mir gerade mal die Mühe gemacht, es auszurechnen. Die Ersparnis meines Arbeitgebers lasse ich außen vor: Gespart habe ich persönlich in dieser Zeit ca. 12.500 Euro - in sechs Jahren. Und mein Versicherungsschutz ist erheblich besser als in der GKV. Ich bin so glücklich, nicht in diesem durchregulierten, bürokratischen GKV-System versichert zu sein!
  5. #5

    Was heißt hier bedroht das System?

    Das System wird dadurch endlich ehrlich und gerechter!
    Was ist denn bitte an einem System gerecht wo ein 35 Jähriger der die Beitragsbemessunggrenze durchbricht sich "besser und günstiger" privat versichern kann??

    Wenn die privaten endlich gezwungen werden einen Tarif für alle anzubieten dann wird das System endlich ehrlich!

    Heutzutage ködern wir junge Mensche über Preis und Leistung und lassen sie dann, wenn sie an uns gefesselt sind preislich verrecken.

    Wer weiß den bitte das er das Recht hat laut §204 VVG das Recht hat in den aktuellen (am Markt noch verkauften) Tarif seiner privaten Krankenkasse zu wechseln und dadurch teilweise bis zu 70% Kosten sparen kann.

    Wer dabei hilfe braucht kann sich gerne bei mir melden!
  6. #6

    Das war doch schon immer so

    Ich verstehe das nicht. Private Krankenversicherungen (die heutzutage kaum noch einen Mehrwert haben) richteten schon immer ihre Beiträge nach dem Alter des Versicherten. Es reicht mMn vollkommen aus, gesetztlich versichert zu sein - wenn mans braucht evtl. noch ne Zusatzversicherung für Zähne oder so, und fertig ist der Lack. Private Kassen sind von Gestern.
  7. #7

    Verarmung durch PKV

    Es ist abzusehen, dass in spätestens 10-15 Jahren sehr viele Rentner wegen der immens hohen Beiträge zur PKV verarmen werden!
    Wann wird die Politik hier endlich kapieren, dass es so einfach nicht weiter gehen kann und eine Grundabsicherung durch eine Bürgerkrankenversicherung her muss? In der Schweiz funktioniert das.
    Wenn, wie bei Jauch gestern gesagt, ein CDU-Landespolitiker einen Höchstsatz an Krankenversicherung zahlt und den mit 450,- € angibt, dann ist das all den kleinen Freiberuflern und Selbstständigen gegenüber eine absolute Frechheit, denn die zahlen weit mehr KV-Beiträge im Monat, weil sie sich nur bei den PKVs versichern können und verdienen dabei meist erheblich weniger als der Polituiker.
  8. #8

    Mir hat ein Bekannter erzaehlt, dass seine Krankenversicherungsbeitraege mit der Pensionierung *billiger* geworden ist. Grund: die Beihilfe fuer einen aktiven Beamten betraegt 50%, fuer einen Pensionaer 70%. Damit muss sich der Pensionaer nur noch fuer 30% seiner Krankheitskosten privat versichern... Die Nicht-Beamten unter den Privatversicherten haben dagegen wohl wirklich die A....-Karte gezogen.
  9. #9

    Die Armen ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Privatversicherte Rentner klagen über hohe Kosten. Jeder Zweite akzeptierte eine höhere Selbstbeteiligung oder ist bereits in einen billigeren Tarif gewechselt. Das ist das Ergebnis einer AOK-Umfrage.

    AOK: Vielen Rentnern ist private Krankenversicherung zu teuer - SPIEGEL ONLINE
    Hören Sie doch endlich mit dem Gejammer um die armen Privatversicherten auf. Mit Ausnahme gewisser Personengruppen, wie etwa Beamten, die möglicherweise keine Wahl hatten sind diese Leute freiwillig die Verträge eingegangen, die jetzt bejammert werden nur damit sie, älter und anfälliger geworden, schliesslich noch einen Weg finden in die gesetzliche Krankenversicherung zu schlüpfen und dort von der Solidargemeinschaft zu profitieren über die sie sich während Jahren insgeheim lustig gemacht haben. Das ist ja widerlich.