Planet Brüssel: Ich mach' was mit Europa

TMNEine große Idee droht zu bersten, Europa gerät aus den Fugen. Aber die EU bleibt ein erstklassiger, begehrter Arbeitgeber. Jobs in Brüssel sind gut bezahlt und hart umkämpft. Fast alle Bewerber durchlaufen den gleichen Test - gut, wenn man schon das Studium auf Europa ausrichtet.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...-a-862365.html
  1. #1

    Die armen überarbeiteten EU-Beamten!

    Nein, sie sitzen nicht herum und arbeiten nichts und bekommen dafür viel Geld!

    Es sind arme, unterbezahlte und sehr schlecht versorgte, total überarbeitete, arme Kreaturen, die von ihren Vorgesetzten ausgenutzt und gemobbt werden!

    Vorher müssen sie auch nioch die einjährige Gehirnwäsche zum Master am College of Europe durchlaufen, damit in ihnen ja kein falscher Gedanke in Zusammenhang mit dieser immer dubioser werdenden EU aufkommt!

    Es sind schon sehr geschundene Kreaturen, diese armen EU-Beamten!

    Und es gibt schon viel zu viele davon!

    Die nichts anderes mehr zu tun haben, als sich tagtäglich zu überlegen, wie sie unser Leben schwerer und teurer machen und uns noch besser überwachen und "lenken" können!

    Big Brother´s watching you... since 1984
  2. #2

    die ziehen die besten Köpfe ab

    und dann werden sie im langsam mahlenden vor allem dem Selbsterhalt bestimmten Getriebe bei guter Bezahlung eingellullt. Aber das gilt für alle Beamtenapparate. Wer aktiv arbeiten will, schnell umsetzen und Ergebnisse sehen will, sollte dort nicht hingehen.
  3. #3

    Zitat von sportsman_g Beitrag anzeigen
    und dann werden sie im langsam mahlenden vor allem dem Selbsterhalt bestimmten Getriebe bei guter Bezahlung eingellullt. Aber das gilt für alle Beamtenapparate. Wer aktiv arbeiten will, schnell umsetzen und Ergebnisse sehen will, sollte dort nicht hingehen.
    Schon dort gearbeitet?
  4. #4

    Gleich Praxiswissen und Zeitsparen

    Traue keinen EU-Masters etc. auf Anhieb. In vielen Studiengängen werden praxisferne Stereotypen über die EU gelehrt (Multilevel Governance wie auch der europäische Parlamentarismus und die angebliche europäische Gewaltenteilung). Kostet dann Jahre, um die tatsächliche Realität in Brüssel zu durchschauen, mit Lobbys, Staatsgeheimnis, Sprachgruppen, Kuhhandel und Brüsseler Befindlichkeiten.

    Einfacher ist es, gleich mit einem Selbstudium im Internet zu beginnen, auch zu den brisanten, aber realitätsnahen Themen und Akteuren wie Polykratie, Jens Peter Bonde (Europäisches Parlament), Tillack (zensierter Stern-Reporter) und auch Guido Strack (Whistleblower bei der EU-Kommission).
  5. #5

    Europa

    "Ich mach' was mit Europa"

    Oh! Gibt es jetzt tatsächlich was Neues für die Unentschlossenen und Planlosen?

    In den letzten zehn Jahren hieß es doch immer: Ich mach was mit Medien.
  6. #6

    optional

    Phantastisch! Wieder mal die absoluten Durchblicker und Alleswisser am Werk hier! Aber warum sich auch mit der Realität auseinandersetzen, wenn Vorurteile doch so schön sind...
  7. #7

    Wenn ich das schon höre. Es wird sich doch jeder vernunftbegabte Mensch denken können was hinter "politischer Lobbyarbeit" steckt. Und diese Leute "profitieren dann von Netzwerken" um da rein zu kommen,was auch blos ein euphemismus für Vetternwirtschaft ist. Da brauchen die Probleme die wir aktuell haben nun wirklich niemanden wundern, wenn das eher die Regel als die Ausnahme ist.
  8. #8

    und Gehalt und Pensionsanforderungen?

    Ein Bekannter erzählte mir: Er arbeitete als Lehrer, fühlte sich in diesem Beruf dann aber ausgelaugt und wechselte als Dolmetscher nach Brüssel. Dort lebte und arbeitete er immer nur als einfacher Übersetzer. Nun hätte er eine Pension, die höher ist als die von deutschen Ministern, Wohnsitze in 3 Ländern. Auch sagte er, daß er als ausländischer EU-Beamter in Brüssel im Vergleich zu einem Belgier, kaum Steuern zahlen muß(te). Er selbst sagt, daß diese Zahlungen nicht gerechtfertigt seien.
  9. #9

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    Zitat von kritiker111 Beitrag anzeigen
    Nein, sie sitzen nicht herum und arbeiten nichts und bekommen dafür viel Geld!

    Es sind arme, unterbezahlte und sehr schlecht versorgte, total überarbeitete, arme Kreaturen, die von ihren Vorgesetzten ausgenutzt und gemobbt werden!

    Vorher müssen sie auch nioch die einjährige Gehirnwäsche zum Master am College of Europe durchlaufen, damit in ihnen ja kein falscher Gedanke in Zusammenhang mit dieser immer dubioser werdenden EU aufkommt!

    Es sind schon sehr geschundene Kreaturen, diese armen EU-Beamten!

    Und es gibt schon viel zu viele davon!

    Die nichts anderes mehr zu tun haben, als sich tagtäglich zu überlegen, wie sie unser Leben schwerer und teurer machen und uns noch besser überwachen und "lenken" können!

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    Sie kennen sich aber aus ! Es würde mich interessieren, wie viele EU Beamte sie persönlich kennen. Vermutlich keinen.

    Jedenfalls sind die Büros in Brüssel auch Freitags noch um 17.00 besetzt, was man in Deutschland wohl kaum findet.