Parteien - haben die Piraten ihre beste Zeit schon hinter sich?

Die Piraten starteten als Partei furios: Mit provokanten Thesen und überraschenden Forderungen eroberten Sie politisches Terrain, das von den etablierten Parteien entweder vernachlässigt oder gar nicht gesehen wurde. Dazu sprachen sie vornehmlich junge Wähler an. Doch Streit um Programme, Inhalte und Personalien ließ den Ruhm der Rebellen rasch verblassen, die Umfragewerte sinken immer mehr. Haben die Piraten ihre beste Zeit schon hinter sich?
  1. #1

    die sind durch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten starteten als Partei furios: Mit provokanten Thesen und überraschenden Forderungen eroberten Sie politisches Terrain, das von den etablierten Parteien entweder vernachlässigt oder gar nicht gesehen wurde. Dazu sprachen sie vornehmlich junge Wähler an. Doch Streit um Programme, Inhalte und Personalien ließ den Ruhm der Rebellen rasch verblassen, die Umfragewerte sinken immer mehr. Haben die Piraten ihre beste Zeit schon hinter sich?
    klardoch, die sind durch - und jetzt sprechen wir endlich mal wieder übr die einzige regierungsfähige Oppositionspartei:
    Stuttgart: Grüner Fritz Kuhn wird Oberbürgermeister - SPIEGEL ONLINE

    so spielt die Musik, wir hier im Süden brauchen eben kein Fukushima!
  2. #2

    Ist mir egal. Ich werde auch weiterhin die Piraten wählen. Sie sind die einzigen, die meine Privatssphäre schützen und das Establishment anzweifeln. Revolution!! Unabhängigkeit für Hessen, BW und Bayern!!
  3. #3

    Hatten sie eine "Beste Zeit"?

    Die Piraten hatten m.E. eine "populistische Zeit", eine Zeit in der sie in der Presse so stark wie nie vertreten waren, aber war das auch gut (wg. 'Beste')?

    Nein, die Piraten sind zu einer Partei mit dem Programm, kein nachvollziehbares Programm zu haben mutiert.

    1.000 Piraten auf einem Fleck ergeben mindestens 3.000 Parteiprogramme, keiner fühlt sich anscheinend an eine Linie gebunden, der ehemals rudimentär vorhandene Rote Faden ist zu einem unentwirrbarem Knäuel geworden.

    Der eine schreit laut nach Abschaffung bzw. der Limitierung des Urherberrechts, und dem freien Kopierens aller möglichen Digitalismen, und die andere läßt sich von der Bertelsmann-Stiftung einlullen, das Geld lockte ja, und schreibt ein Buch und unterwirft sich somit willentlich und wissentlich genau DEM Diktat, dass sie doch brechen wollen.

    "Wasser predigen und Wein saufen" würde dem Ganzen nicht gerecht.
  4. #4

    Einfach so eben dagegen sein

    Es gibt da einige Leute, die einfach so eben dagegen sind, gegen Regierungen, gegen Parteien, gegen Arbeitengehen, gegen Manager, gegen Hausbesitzer, gegen Gesetze, gegen Regeln - eben so gegen alles und jeden. Und die wählen Piraten - egal welches Schiff gekapert wird. Hauptsache herummotzen. Und diese Leute merken gar nicht, dass sie damit in einem Pool der Außenseiter und Aussteiger gesammelt werden, wo sie sich suhlen können und den wenigsten Schaden anrichten.
  5. #5

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Es gibt da einige Leute, die einfach so eben dagegen sind, gegen Regierungen, gegen Parteien, gegen Arbeitengehen, gegen Manager, gegen Hausbesitzer, gegen Gesetze, gegen Regeln - eben so gegen alles und jeden. Und die wählen Piraten - egal welches Schiff gekapert wird. Hauptsache herummotzen. Und diese Leute merken gar nicht, dass sie damit in einem Pool der Außenseiter und Aussteiger gesammelt werden, wo sie sich suhlen können und den wenigsten Schaden anrichten.
    Wieder FALSCH edler Berg!

    Einige Leute, wie Sie dies nebulös umdichten sind nicht gegen alles und jedem.

    Diese, eben jene "einige Leute" sind:

    - gegen Regierungen die nicht auf Volkes Linie liegen

    - gegen Manager, welche Firmen und Arbeitsplätze vernichten

    - gegen Parteien, welche auf Kosten der Allgemeinheit Klientelpolitik betreiben

    - gegen Hausbesitzer, welche Steuervorteile einheimsen und dann als Spekulanten auftreten

    Von diesen Menschen brauchen wir mehr! allerdings mit klaren praktikabelen Konzepten und guten, machbaren Lösungsvorschlägen!
  6. #6

    Piraten und Bürgerinteressen?!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piraten starteten als Partei furios: Mit provokanten Thesen und überraschenden Forderungen eroberten Sie politisches Terrain, das von den etablierten Parteien entweder vernachlässigt oder gar nicht gesehen wurde. Dazu sprachen sie vornehmlich junge Wähler an. Doch Streit um Programme, Inhalte und Personalien ließ den Ruhm der Rebellen rasch verblassen, die Umfragewerte sinken immer mehr. Haben die Piraten ihre beste Zeit schon hinter sich?
    Ob man nun schon das Ende prophezeien kann möchte ich bezweifeln. Andere Parteien halten sich ja auch schon länger als gedacht.

    Doch nach der Aussage Schlömers bei Jauch, man solle ja schließlich nicht die Interessen der Wirtschaft vertreten, sondern die des Bürgers, habe ich mich gefragt ob man mit diesem Ansatz nicht etwas falsch verstanden hat in der Piratenpartei, obwohl den Vorwurf sich wohl auch Parteien wie die Linke vorhalten lassen muss. Denn ist die Wirtschaft nicht auch Teil von Deutschland, sind die Arbeitnehmer, Arbeiter, Manager keine Bürger, zahlen Unternehmen keine Steuern? Kann der Anteil vernachlässigt werden, so dass auch die Unternehmen im politischer Hinsicht vernachlässigt werden können.
    Mal wieder zu kurz gedacht, aber nicht anders zu erwarten von Parteien mit falsch verstandener "Sozialromantik".
    Ohne das gesamte System im Auge zu haben, die Interessen nicht nur einer kleinen Gruppe von Bürgern zu vertreten und nur Rand-Themen zu besetzen, damit kann man auf Dauer keine Politik machen, bzw. wesentlich zum Regieren beitragen, nicht mal oppositionell.
  7. #7

    Parteien - haben die Piraten ihre beste Zeit schon hinter sich?

    Zitat von Berg-neu Beitrag anzeigen
    Es gibt da einige Leute, die einfach so eben dagegen sind, gegen Regierungen, gegen Parteien, gegen Arbeitengehen, gegen Manager, gegen Hausbesitzer, gegen Gesetze, gegen Regeln - eben so gegen alles und jeden. Und die wählen Piraten - egal welches Schiff gekapert wird. Hauptsache herummotzen. Und diese Leute merken gar nicht, dass sie damit in einem Pool der Außenseiter und Aussteiger gesammelt werden, wo sie sich suhlen können und den wenigsten Schaden anrichten.
    Gestern bei Jauch war ein Brandenburger Abgeordneter - ich schreibe extra nicht die Parteizugehörigkeit, weil ich denke, davon gibt es noch mehr in jeder Partei, der war als Abgeordneter der 3. Reihe sehr emsig in seinem Wahlkreis unterwegs und wurde m.E. ricchtig unterbezahlt für sein Engagement für den Bürger. Aber , ab einer bestimmmten Größe, verlieren schon sehr viele , egal welcher Partei , die Bodenhaftung.
    Ich würde mir wünschen, dass die Politiker nach Anwesenheit bezahlt werden - man kann das auf einen Stundenlohn umrechnen und stattdessen die fleißigen und bürgernahen Politiker besser bezahlt werden.
    Nachdem nun auch ich gerafft habe, dass außer große Teile Afrikas nur Deutschland gegen eine Verfolgung und Bestrafung von korruptionserfahrenen Politikern ist, ist diese Partei nicht mehr wählbar.Diese Leute sind ohne Gewissen und nicht wählbar. Die Grünen? Nicht wählbar! SPD ? Nicht mehr wählbar - Steinbrück kann es nciht erwarten unsere sauer verdienten Steuern in Länder wie Griechenland zu stopfen. Ehrlcih erscheinen mir die Linken, allerdings sind die politischen verheerenden Fehler der DDR an deren Bürgern noch gut im Gedächtnis. Mal sehen, was da noch bleibt. Die größt Zeit meines Lebens habe ich notgedrungen auch die Korrupten in den Verwaltungen zur Kenntnis nehmen müssen und festgestellt, dass sich seit 1970 die Korruption - leider gerade unter SPD-geführten Veraltungen - vervielfacht hat. Da wären die Bauämter mit an vorderster Front. Wer öffentliche Aufträge haben will muß - je nach Größe des Auftrages - Schmiergelder zahlen.
    Aber Piraten kann man nciht wählen, der mit dem Kopftuch wohnt in unserem Dreh und trägt seit vor der Zeit der Partei Kopftuch und it Sozialhilfeempfänger als Dauerfauler.
    Und Wowereit, Müller, Schwarz etc. sind doch völlig unglaubwürdig. Kleingeistige Hirne, die in Berlin immensen Schaden angerichtet haben und das nicht nur am BER. Wenn die Ehre und Anstand hätten, würden sie zurücktreten und sich unterm Bett verstecken. Das Gleiche gilt für den Scharlatan Platzeck und dessen Skandale mit den Freunden.
  8. #8

    Parteien - haben die Piraten ihre beste Zeit schon hinter sich?

    Zitat von matthes schwalbe Beitrag anzeigen
    Wieder FALSCH edler Berg!

    Einige Leute, wie Sie dies nebulös umdichten sind nicht gegen alles und jedem.

    Diese, eben jene "einige Leute" sind:

    - gegen Regierungen die nicht auf Volkes Linie liegen

    - gegen Manager, welche Firmen und Arbeitsplätze vernichten

    - gegen Parteien, welche auf Kosten der Allgemeinheit Klientelpolitik betreiben

    - gegen Hausbesitzer, welche Steuervorteile einheimsen und dann als Spekulanten auftreten

    Von diesen Menschen brauchen wir mehr! allerdings mit klaren praktikabelen Konzepten und guten, machbaren Lösungsvorschlägen!
    Ja, das ist richtig, aber zeigen Sie mir doch bitte Leute oder eine Partei ,mit "klaren praktikabelen Konzepten, die auch analog denken können, damit nicht "hinten" abgerissen wird,was vorne aufgebaut wurde?
    Wo sind diese Leute? Der Forist "Berg- neu" hat insofern schon Recht, dass viele angebliche Protestler - ausser diesen lächerlichen Aufzügen bei denen jeder nur sein vermeintliches Recht wahrnimmt, nicht produktiv.
    Was allein die Aktion der Grünen beim Stuttgarter Bahnhof - durch das zusammenkarren sämtlicher Radautüten die dort nicht wohnen und zum Teil aus anderen EU-Ländern kamen, abträglich.
    Statt einer Arbeit nachzugehen oder etwas produktives im Ehrensektor zutun , ist es hier offensichtlich zur Normalität geworden , vom Steuerzahler bezahlte Anlagen im Rahmen von angblichen Demonstrationen zu zerstören und mir reicht eigentlich der 1.Mai mit den asozialen Hausbesetzern.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Haben die Piraten ihre beste Zeit schon hinter sich?
    natürlich nicht. Sie tun sich im Augenblick nur etwas schwer damit, Dinge zu finden, wogegen sie sein können. Nur gegen KEIN bedingungsloses Grundeinkommen zu sein, reicht eben nicht.