Trainee vs. Duales Studium: Strategien für den Aufstieg

Elfriede LiebenowErst studieren, dann im Unternehmen an der Karriere feilen - oder beides zugleich? Wer sich für ein duales Studium entscheidet, freut sich über ein kleines Gehalt und gute Übernahmechancen. Wer nach dem Bachelor als Trainee einsteigt, empfiehlt sich direkt für eine Führungsposition.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-861601.html
  1. #1

    so eine sch....

    ob trainee oder duales studium: beides sind definitiv keine garanten für die "große karriere", sondern nur dazu da unternehmens-konformen ja-sager nachwuchs zu züchten. zur großen karriere (was ist das überhaupt??) zählt mehr als nur ein paar gute noten und ein trainee-programm oder duales studium (dessen stellen oftmals sowieso mit leuten mit gewissen beziehungen besetzt werden), überhaupt: dieses karriere-gegeile der gesellschaft geht mir gehörig auf den keks: wie wenn alles glück daran hängt, eine möglichst verantwortungsvolle position zu erreichen...andere wichtige werte rücken dabei in den hintergrund und kommt die so minuziös geplante karriere ins stocken und der porsche bleibt ein traum (was bei 95% aller dual-studenten oder trainees der falls sein wird...es gibt nunmal in jeder hierarchieebene nur eine gewisse anzahl von führungspositionen, der rest bleibt eben sachbearbeiter...aber: ist das schlimm?), ist der weg in die depression praktisch vorgezeichnet...
  2. #2

    ja ne is kla

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst studieren, dann im Unternehmen an der Karriere feilen - oder beides zugleich? Wer sich für ein duales Studium entscheidet, freut sich über ein kleines Gehalt und gute Übernahmechancen. Wer nach dem Bachelor als Trainee einsteigt, empfiehlt sich direkt für eine Führungsposition.

    Duales Studium oder Trainee-Programm? Vor- und Nachteile im Überblick - SPIEGEL ONLINE
    "Wer nach dem Bachelor als Trainee einsteigt, empfiehlt sich direkt für eine Führungsposition."
    Ich schmeiß mich weg, wer kennt sie nicht, die hunderten BWL Bachelors in den Führungspositionen.
  3. #3

    Mal ehrlich

    Zitat von shatreng Beitrag anzeigen
    "Wer nach dem Bachelor als Trainee einsteigt, empfiehlt sich direkt für eine Führungsposition."
    Ich schmeiß mich weg, wer kennt sie nicht, die hunderten BWL Bachelors in den Führungspositionen.
    so ein BWL-Studium ist ja schon ein Dünnbrett an sich und dann will einer Leute führen, der schon nach der Hälfte, beim Bachelor aufgehört hat? Wer soll denn den/die ernst nehmen, das fällt so schon immer schwer, wenn man selbst einfachste techn.-physikalische Unmöglichkeiten drei Mal erklärt, um dann ein "das muss aber gehen" zu ernten. Himmel hilf!
  4. #4

    Zitat von tobih Beitrag anzeigen
    ob trainee oder duales studium: beides sind definitiv keine garanten für die "große karriere", sondern nur dazu da unternehmens-konformen ja-sager nachwuchs zu züchten. ...
    Oh, je. Was ist denn jetzt wieder das Gegenteil von unternehmens-konformen Ja-sager? Rebellierende Sachbearbeiter??

    zur großen karriere (was ist das überhaupt??) zählt mehr als nur ein paar gute noten und ein trainee-programm oder duales studium (dessen stellen oftmals sowieso mit leuten mit gewissen beziehungen besetzt werden)...
    Wenn Sie nicht gut sind hilft Ihnen auch Ihre Beziehung nichts.

    überhaupt: dieses karriere-gegeile der gesellschaft geht mir gehörig auf den keks: wie wenn alles glück daran hängt, eine möglichst verantwortungsvolle position zu erreichen...andere wichtige werte rücken dabei in den hintergrund und kommt die so minuziös geplante karriere ins stocken und der porsche bleibt ein traum (was bei 95% aller dual-studenten oder trainees der falls sein wird...es gibt nunmal in jeder hierarchieebene nur eine gewisse anzahl von führungspositionen,...
    Wieso geht es Ihnen auf den Keks? Sie müssen ja nicht mitmachen.

    der rest bleibt eben sachbearbeiter...aber: ist das schlimm?), ist der weg in die depression praktisch vorgezeichnet...
    Für mich wäre das schlimm. Aber Sie können gerne als Sachbearbeiter arbeiten wenn es Ihnen Spass macht.
  5. #5

    Ach Gottchen wieder so

    Zitat von whostalking Beitrag anzeigen
    so ein BWL-Studium ist ja schon ein Dünnbrett an sich und dann will einer Leute führen, der schon nach der Hälfte, beim Bachelor aufgehört hat? Wer soll denn den/die ernst nehmen, das fällt so schon immer schwer, wenn man selbst einfachste techn.-physikalische Unmöglichkeiten drei Mal erklärt, um dann ein "das muss aber gehen" zu ernten. Himmel hilf!
    ein Ingenieur. Vielleicht sollten Sie Ihrem BWL Kollegen erklären "was geht". Mit diesem ständigen Negativismus im Holzfällerhemd kommt kein Unternehmen weiter.
  6. #6

    Karriere

    Naja, das mit dem Dualen Studium ist die eine Sache. Wie man am Ende dasteht die andere. Von den Absolventen wird nur ein Bruchteil wirklich Karriere machen.
    Also bei mir steht der Porsche voraussichtlich schon mit 30 vor der Tür, selbstverständlich bar auf den Tresen gezahlt. Wenn ich mir da meine ehemaligen Mitschüler ansehe... die sind wenn Sie zackig sind mit Ende 20 fertig und treten ihre erste richtige Stelle an... Wahrscheinlich bei nem ähnlichen Gehalt wie meins. Nach oben hin ists dafür einfacher. Aber denen fehlen 10 Jahre, in denen man schon nen ganz schönen Berg an Geld beiseite legen kann. Natürlich nicht im Handwerk als normaler Geselle, aber mit Auslandsaufenthalten kann man es selbst mit nem Gesellenbrief richtig krachen lassen. Blöd dann nur, wenn einem dann diese Leute ohne jegliche Berufserfahrung vor die Nase gesetzt werden und alles neu und anders gemacht werden muss. Dass man selber nicht auf den Kopf gefallen ist und sich auch bei der Arbeit Gedanken macht fällt diesem Typus eher selten auf. Dafür verschwinden die aber häufig wieder nach kurzer Zeit
  7. #7

    Lächerlich

    Wirkliche Große, Nachhaltige und mit Rückrad versehen, sind jene Kollegen die es vom Metall-Azubi bis in Mittlere Management oder Vorstand schaffen.

    Die jungen, hübschen Mädels und Jungs mit Ihren 23 Jahren und Ihrer Führungslaufbahn - lächerlicher Kindergarten.
  8. #8

    Zum ersten...

    ...Post muss man eigentlich nichts sagen - außer Polemik (jaja, alle Karrieremenschen sind schlecht) eigentlich kein Inhalt/ Wissen.

    Was mich am Artikel ein wenig stört ist die Einseitigkeit. Habe selbst Traineeprogramm bei Bosch gemacht (Werbung brauche ich nicht zu machen - Uni-Absolventen wissen um den zu Recht sehr guten Ruf des Programms) und kann einige Aussagen durchaus bestätigen.
    Die Einseitigkeit liegt m.E.n. jedoch darin, dass durch die Überschrift und den starken Fokus des Artikels auf Bosch suggeriert wird, dass generell Traineeprogramme in DE sehr vergleichbar sind. Sind sie aber nicht - wer sich für ein Traineeprogramm entscheidet sollte sich vorher bitte genau erkundigen. Viele Traineeprogramme sind nichtmal annähernd so gut, wie es nach Lesen des Artikels den Anschein haben mag. Dies betrifft Inhalte des Programms, Entwicklungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die Bezahlung (wie man an der Gehaltsspanne in der Grafik gut sehen kann).
  9. #9

    Zitat: "Dass man sich als dualer Student die große Management- oder Führungskarriere verbaut, die den Trainees offen steht, kann Karriereberaterin Brenner nicht bestätigen: "Das duale Studium hat ja keine gläserne Decke. Wenn Sie fünf Jahre in einem Unternehmen sind, weiß keiner mehr, ob Sie als Trainee, dual oder direkt eingestiegen sind, da zählt dann die Performance des Einzelnen."

    Sorry, das ist ein Witz. In der Realität bekommt man dann doch einen Absolventen einer vernüftigen Business School mit weiterer Erfahrung vor die Nase gesetzt.
    Spätestens beim Firmenwechsel ist man eher "Luxusazubi" aus monokultureller Umgebung und mehr nicht.