Steuer auf Artikel-Klicks: Google droht Frankreich

dapdFrankreich will Suchmaschinen besteuern. Klicken Nutzer von Suchmaschinen auf die Links von Nachrichtenseiten, soll eine Gebühr fällig werden. Nun droht Google: Kommt das Gesetz, sollen französische Medien nicht mehr verlinkt werden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-862115.html
  1. #1

    das werden aber unsere

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreich will Suchmaschinen besteuern. Klicken Nutzer von Suchmaschinen auf die Links von Nachrichtenseiten, soll eine Gebühr fällig werden. Nun droht Google: Kommt das Gesetz, sollen französische Medien nicht mehr verlinkt werden.

    Steuer auf Artikel-Klicks: Google droht Frankreich - SPIEGEL ONLINE
    US-amerikanischen " Freunde " garnicht gerne sehen.
  2. #2

    Ich versteh es nicht

    Als Laie scheint mir das ganz einfach. Wenn ein Anbieter Geld für seine Artikel möchte, soll er ein Micropayment oder sonstiges Bezahlsystem einführen. Wenn er das nicht tut, ist sein Angebot umsonst - egal wie ein Nutzer darauf zugreift.

    Warum ist diese Überlegung falsch? Was hat der Staat damit zu tun??Wieso braucht man eine Steuer??? Kann mir das jemand erklären?
  3. #3

    Wo Umsatz gemacht wird

    ist ne Steuer fällig.
    Nur so kann man die legalen Steuerspartricks der Großkonzerne bekämpfen.
    Siehe http://www.heise.de/newsticker/foren/S-US-Senat-kritisiert-Steuertricks-von-Microsoft-und-HP/forum-238492/list/
  4. #4

    Zitat von Drake_De Beitrag anzeigen
    ist ne Steuer fällig.
    Nur so kann man die legalen Steuerspartricks der Großkonzerne bekämpfen.
    Siehe US-Senat kritisiert Steuertricks von Microsoft und HP | News-Foren
    Ich denke, Google wird für google.fr schon seine Umsatzsteuer in Frankreich abführen.
    Was die Verlage verlangen ist Wahnsinn. Und Selbstmord, da Goolge die betreffenden Seiten einfach nicht mehr listen wird. Sind ja trotz 95% Nutzung in BRD lange kein Monopolist und können Treffer anzeigen, wie sie lustig sind.
  5. #5

    Genau so macht man das!

    dem ist nichts mehr hinzuzufügen....
  6. #6

    Sollen sich Deutschland und Frankreich ruhig vom Internet abschneiden. Das wird ein spannendes soziologisches, politisches und ökonomisches Experiment werden.
  7. #7

    Ich verstehe das Problem nicht. Wenn eine Zeitung nicht in Suchmaschinen erscheinen will, dann kann sie ganz einfach den/die Suchmaschinenbot/s in der robots.txt ausschließen.

    Und schon wird die Zeitung nicht mehr indexiert und niemand liest sie.

    Problem gelöst, ganz ohne Steuern.

    Zitat von Boomerang Beitrag anzeigen
    Als Laie scheint mir das ganz einfach. Wenn ein Anbieter Geld für seine Artikel möchte, soll er ein Micropayment oder sonstiges Bezahlsystem einführen. Wenn er das nicht tut, ist sein Angebot umsonst - egal wie ein Nutzer darauf zugreift.

    Warum ist diese Überlegung falsch?
    Weil "kostenloses Angebot" nicht bedeutet, dass sich jeder fleißig bedienen und es evtl. im Gesamtumfang selbst veröffentlichen darf.
  8. #8

    Gut so, Google!

    Ich würde auch schon mal einen "Warnstreik" ankündigen, so mal eine Woche alle französischen und deutschen Seiten von Verlegern, die sich für das LSR stark machen, aus dem Index nehmen. Bringt denen, die das Internet begriffen haben mehr Umsatz und zeigt denen, die immer noch im vergangenen Jahrhundert leben, die Grenzen auf.
  9. #9

    Zitat von forenaccount Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das Problem nicht. Wenn eine Zeitung nicht in Suchmaschinen erscheinen will, dann kann sie ganz einfach den/die Suchmaschinenbot/s in der robots.txt ausschließen.
    So wie ich das in der Debatte mit den den deutschen Verlegern verstanden habe(obwohl Irrsinn) wollen sie einerseits über Google gefunden wwrden, andererseits Geld für ihre Snippets, das ist die Schlagzeile und die ersten Sätze der Einführung. Verstanden habe ich das nicht.

    Zitat von forenaccount Beitrag anzeigen
    Weil "kostenloses Angebot" nicht bedeutet, dass sich jeder fleißig bedienen und es evtl. im Gesamtumfang selbst veröffentlichen darf.
    Dem stimme ich uneingeschränkt zu.