Nach fast 80 Jahren: "Newsweek" stellt gedruckte Ausgabe ein

AFPAbschied von Print: Das US-Nachrichtenmagazin "Newsweek" stellt nach 80 Jahren seine gedruckte Ausgabe ein. Das Heft soll künftig nur noch digital erscheinen. Beim Verlag und in der Redaktion werden Stellen gestrichen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/n...-a-862033.html
  1. #1

    Da werden wohl einige mitziehen

    Tja..da werden jetzt einige mitziehen. Der Stein ist zum rollen gebracht worden...
  2. #2

    Trauer

    Da werden wohl neben mir noch einige andere trauern. Man stelle sich vor, der Spiegel, der durchaus mit Newsweek zu vergleichen ist, würde plötzlich auch nur noch in digitaler Form erscheinen.
  3. #3

    Zitat von spontiki Beitrag anzeigen
    Da werden wohl neben mir noch einige andere trauern. Man stelle sich vor, der Spiegel, der durchaus mit Newsweek zu vergleichen ist, würde plötzlich auch nur noch in digitaler Form erscheinen.
    Kaum einer würds merken, außer vielleicht beim Arzt im Wartezimmer.
  4. #4

    So wirds früher oder später allen print medien laufen, wäre auch gut so..allein schon um das papier zu sparen.
  5. #5

    Zitat von gorkamorka Beitrag anzeigen
    Kaum einer würds merken, außer vielleicht beim Arzt im Wartezimmer.
    Na dann gibts eben den spiegel online via tablet oder so...mit ner kette an dem ding ;)
  6. #6

    Zitat von gorkamorka Beitrag anzeigen
    Kaum einer würds merken, außer vielleicht beim Arzt im Wartezimmer.
    Das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Aber das wissen Sie selbst.
  7. #7

    Schade, wirklich schade

    Ich habe Newsweek seit gut 40 Jahren abonniert. Da wird mir ab Januar des Donnerstags was fehlen! Diese Zeitung korregierte oft verquertes europäisches Denken, sie lenkte auf jeden Fall die Blicke über Horizonte.
  8. #8

    optional

    die Umwelt dankt, vollkommen richtige entscheidung, halt ein bissl seltsam für und Alte, aber was solls, papier ist ja kein Dünger.
    hehehe, aber wie werden wir uns den Hintern auswischen in der digitalen Zukunft
  9. #9

    1.527.156 verkaufte Hefte pro Ausgabe sind zu wenig?

    Da haben die Macher dann bisher aber auf sehr großem Fuß gelebt. Meiner Information nach lässt sich in Deutschland schon mit monatlich 100.000 verkauften Heften im Special Interest-Bereich und wöchentlich mit weit weniger als 1 Mio. im Newsbereich ganz profitabel leben. Aus diesem Grund denke ich, dass rein profitäre Gründe für die Aufgabe der Printausgabe verantwortlich sind. Notwendig wäre es nicht gewesen.