Neuwahl in Israel : Bibi, der Unbezwingbare

AFPSeine Bilanz ist nicht glanzvoll, trotzdem geht Benjamin Netanjahu als hoher Favorit in den israelischen Wahlkampf. Die Opposition ist zerstritten und kann nicht einmal von den sozialen Protesten im Land profitieren. Nur ein ehemaliger TV-Star könnte die politische Landschaft in Bewegung bringen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-861535.html
  1. #1

    Kann mir mal einer erklären, warum

    die meisten behaupten, ihre Kritik an der israelischen Regierung sei nicht gegen ihre Wähler gerichtet? Anders gefragt: Die Wähler der Falken sollen Tauben sein?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine Bilanz ist nicht glanzvoll, .... Nur ein ehemaliger TV-Star könnte die politische Landschaft in Bewegung bringen.

    Benjamin Netanjahu ist Favorit bei der Wahl in Israel im Januar 2013 - SPIEGEL ONLINE
    Der George W. Bush oder besser der Helmut Kohl von Israel, darauf können unsere Israelischen Freunde wahrlich nicht stolz sein, aber der Tag wird kommen an dem auch ihr eure Merkel erhaltet :), die Politiker unserer Westlichen Welt sind so unmündig wie 14jährige Kinder. Reden ja aber die Entscheidungen treffen schon lange andere.....
  3. #3

    Falken und Tauben

    Zitat von spiekr Beitrag anzeigen
    die meisten behaupten, ihre Kritik an der israelischen Regierung sei nicht gegen ihre Wähler gerichtet? Anders gefragt: Die Wähler der Falken sollen Tauben sein?
    Es gibt verschiedene Wahlgründe, warum man eine oder andere Partei wählt, jedoch ist die Kernfrage berechtigt. Die meisten, die Falken wählen, sind keine Tauben. Aber wer möchte schon Taube sein, angesichts des Geiers am Horizont?
  4. #4

    mir

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine Bilanz ist nicht glanzvoll, trotzdem geht Benjamin Netanjahu als hoher Favorit in den israelischen Wahlkampf. Die Opposition ist zerstritten und kann nicht einmal von den sozialen Protesten im Land profitieren. Nur ein ehemaliger TV-Star könnte die politische Landschaft in Bewegung bringen.

    Benjamin Netanjahu ist Favorit bei der Wahl in Israel im Januar 2013 - SPIEGEL ONLINE
    waere es lieber, das israelische parlament, haette sich fuer die aufloesung des staates ausgesprochen. es wird nie eine 2staaten loesung geben, deswegen, waere es das sinnvollste, den staat israel aufzuloesen und alle gebiete jordanien zuzuschlagen. dort koennte man dan einen multikonfessionellen friedlichen staat errichten
  5. #5

    Weshalb ist Bibi ein Falke, weil ihn

    Zitat von spiekr Beitrag anzeigen
    die meisten behaupten, ihre Kritik an der israelischen Regierung sei nicht gegen ihre Wähler gerichtet? Anders gefragt: Die Wähler der Falken sollen Tauben sein?
    die Medien dazu erklärt haben? Bibi ist israelischer Regierungschef und vertritt dadurch israelische Interessen. Was macht ihn in Ihren Augen zum Falken - ausser der "ausgewogenen" Berichterstattung über Israel, natürlich.
  6. #6

    hardliner

    Netanjahu ist ein wesentlicher Grund warum sich im nahen Osten nichts bewegt oder nur in die falsche Richtung. Um sich bei den konservativen beliebt zu machen fährt er einen harten Kurs gegen die Palästinenser, hält an der illegalen Siedlungspolitik fest. Im Konflikt mit Iran drängt er auf einen Erstschlag. Dieser Mann ist ein Zündler und Opportunist. Und zieht im Ernstfall auch seine mundtoten Verbündeten mit.
  7. #7

    Hamas-Standpunkt

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    waere es lieber, das israelische parlament, haette sich fuer die aufloesung des staates ausgesprochen. es wird nie eine 2staaten loesung geben, deswegen, waere es das sinnvollste, den staat israel aufzuloesen und alle gebiete jordanien zuzuschlagen. dort koennte man dan einen multikonfessionellen friedlichen staat errichten
    Kein Ruhmesblatt für Deutschland, dass einige hier Israel das Existenzrecht absprechen. 1933 lässt grüßen...

    Wenn ein solchermaßen multikonfessioneller Staat friedlich wäre gäbe es die Option. Der hier vorgeschlagene "Frieden" würde aber auf Völkermord an den Juden hinauslaufen, da davon auszugehen ist, dass eine muslimische Mehrheit eine Islamistenregierung wählt. Diese würde sofort anfangen, die zivilen und politischen Rechte der Juden zu beschneiden, und diese später zu vertreiben oder umzubringen.

    Wenn sie Israel auflösen wollen, ziehen Sie nach Gaza und treten sie der Hamas bei. Wundern Sie sich aber nicht allzu sehr, wenn nicht einmal arabische Länder bereit sind, Israel um Ihrer "sinnvollsten" Lösung willen den Krieg zu erklären. Die wissen nämlich ziemlich genau wie der ausginge.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine Bilanz ist nicht glanzvoll, trotzdem geht Benjamin Netanjahu als hoher Favorit in den israelischen Wahlkampf. Die Opposition ist zerstritten und kann nicht einmal von den sozialen Protesten im Land profitieren. Nur ein ehemaliger TV-Star könnte die politische Landschaft in Bewegung bringen.

    Benjamin Netanjahu ist Favorit bei der Wahl in Israel im Januar 2013 - SPIEGEL ONLINE
    Wer in Israel das Militär hinter sich hat und einen Expansionskurs fährt gewinnt. Denn für das Militär ist es sehr einfach mit "geziehlten Tötungen" schliessen von Check-Points um damit die Bewegungsfreiheit der Palästinenser einzuengen eine Reaktion der Palästinenser zu provozieren die dann als Friedensunwilligkeit hingestellt werden kann. Und jeder der von Frieden redet wird so sofort als träumer hingestellt.
    Die Falken und das Militär werden sich die Macht nicht nehmen lassen.
  9. #9

    Sie haben Ihre "Zuschrift" schon zu einem

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    waere es lieber, das israelische parlament, haette sich fuer die aufloesung des staates ausgesprochen. es wird nie eine 2staaten loesung geben, deswegen, waere es das sinnvollste, den staat israel aufzuloesen und alle gebiete jordanien zuzuschlagen. dort koennte man dan einen multikonfessionellen friedlichen staat errichten
    anderen Artikel geschrieben, haben Sie keine weiteren Ideen? Allerdings habe ich eine Frage: nennen Sie doch bitte einen (EINEN) arabischen Staat, in dem alle friedlich leben. Das Beispiel müsste ja nicht mal multikonfessionell sein. Ich darf Sie allerdings fragen, ob Sie israelische Araber kennen, die bereit wären, in einem arabischen Land zu leben?