Trainees in der Tourismusbranche: Gute Laune auf dem Lehrplan

Robinson Club In der Tourismusbranche zählt ein Lächeln mehr als ein MBA. Viele Hotels verzichten auf Akademiker und züchten sich den Nachwuchs lieber selbst heran. Bis es soweit ist, müssen die Manager von Morgen aber erst mal die Betten machen - und ihren Frust im Kühlhaus verstecken.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-860714.html
  1. #1

    Praxis, Praxis, Praxis.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In der Tourismusbranche zählt ein Lächeln mehr als ein MBA. Viele Hotels verzichten auf Akademiker und züchten sich den Nachwuchs lieber selbst heran. Bis es soweit ist, müssen die Manager von Morgen aber erst mal die Betten machen - und ihren Frust im Kühlhaus verstecken.

    Trainees in der Tourismusbranche: Arbeiten, wo andere Urlaub machen - SPIEGEL ONLINE
    Wenn bei mir das Klo verstopft ist, dann warte ich auf den Bachelor for Plumbing. Der kommt auch und bringt den Master for Installation für die Planung mit! Geht's noch? Ich war einige Tage in der Klinik. Meine Hochachtung vor den Krankenschwestern, die dort auch "gelernt" hatten. Im Klinikareal war eine "Krankenpflegeschule". Das reicht offensichtlich für die Theorie. Die erforderliche Emphatie läßt sich sowieso nicht studieren! Wollen wir die Nurse mit dem Bachelor in Medicine? Wir Deutschen haben eines der besten Ausbildungssysteme der Welt und schauen auf das desolate Europa. Unsere Jugendarbeitslosigkeit ist traditionell niedrig, weil junge Menschen in einem Schonraum in die Erwachsenenarbeitswelt kommen. Dann wird nach wahrer Qualifikation sortiert und nicht nach synthetischen Zeugnissen irgendeiner Lehranstalt. Es gibt sicher Berufe, die ausschließlich an UNI's ausgebildet werden müssen. Aber 70% unserer Anforderungsprofile lassen sich durch Praxisausbildung mit Berufsschule erlernen. ich habe gerade ein Haus bauen lassen. alle Handwerker waren sehr gefragt, aber klasse. Der einzige Akademiker war der Architekt. zusammen mit den Hanwerkern habe ich dessen Driß ausgebügelt!
  2. #2

    Bitte nicht

    das DeutscheAusbildungssystem ist das Beste.
    Schick mal eine deutsche Krankenschwester in die USA , ich sag nur eins wenn Sie nicht Jahrgangsbeste im Examen an ihrer Schule war.
    Hoffnunglos verloren. Hier musst du alles und immer abrufbereit haben. Egal in welcher Disziplin du gerade arbeitest.Mit 7 Jahren Berufserfahrung
    und zwei zeijaehrigen Fachweiterbildungen hatte
    ich nach ca zwei Jahren nachlesen den ueblichen
    Wissenstandard einer Registered Nurse. Hier gehst naemlich bei Schichtbeginn an den Computer dort erfaehrst du wo du fuer diese Schicht eingesetzt bist. Ueberigens ein gutes Rezept gegen Cluebchenbildung oder Mobbing.
    .
    Wie ich von meiner Frau aus der Hotelbranhce RzCa weiss, der Kunde hat immer Recht. Schlucken, laecheln, luegen und dem Gast etwas umsonst geben oder hoeherrangiges anbieten. Aber ich muss den Hotels / Ressorts zustimmen
    Praxis, Paraxis ... oder lernt man vielleicht in der
    Fahrschule autofahren ?
  3. #3

    Erfahrung

    Leider ist man in D der Ansicht das Abschlüsse ein Maßstab für Bildung und Können sind.
    Es gab Zeiten da war es selbstverständlich, dass ein Posten einem erfahrenen Insider übertragen wurde. Betriebe die auf Solidität und nicht nur auf kurzfristige Renditesicherung setzen bestreiten den Weg noch heute.
    Eine solide und schnelle Grundausbildung, die junge Menschen schnell ins Berufsleben bringt, wäre in vielen Fällen möglich und wünschenswert.
    Der Wahnsinn, dass möglichst viele ein Schmalspur- oder Fachabitur machen um dann noch ein längeres Studium anzuschließen ist kontraproduktiv.
    Sicher ist dies auch ein Grund das Abschlüsse in D erkauft oder erschwindelt sind. Gegenwärtig werden nur einige Plagiatoren unter Beschuss genommen. Die Dunkelziffer ist sicher viel höher.
    Auch wenn hier nur 2 Unternehmen genannt werden, wobei der Robinson-Club eine Besonderheit darstellt und mit der üblichen Personalpolitik der TUI sicher nicht zu vergleichen ist, gibt es mehr Unternehmen die auf interne Qualifizierung setzen, die mehr Wert auf Können als auf Darstellen legen. Das Zauberwort: Solidität!!!
    #Nachgedacht
  4. #4

    .

    Die Tourismusbranche ist eine der unerbittlichsten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der immer lächelnde Lars Kretschmer (ein Robin) auch in zehn Jahren noch lächeln wird.

    Dann, wenn die branchenübliche Arbeitszeit keinen Platz für Familie und Freizeit lässt. Dann, wenn das branchenübliche Gehalt nicht mehr mit der erbrachten Leistung in Deckung zu bringen ist.
    Dann, wenn viele der Kollegen aufgrund der branchenüblichen Burnouts ausfallen.

    Die Zustände, auch bei Robinson, werden im Artikel nur angeschnitten ("Wie Robin bist du?") . Die Wirklichkeit sieht schlimmer aus.
  5. #5

    Selbstaufgabe

    Für mich hört sich die Arbeit im Robinson-Club nach Selbstaufgabe an.
    Volle Identifzierung mit dem Unternehmen, ackern bis an die Grenze und Lebensbedingungen, wie eien Sudienanfänger (2 Mann-Zimmer ...). Wie sieht es eigentlich mit dem Gehalt aus? Wird nicht so doll sein, erst wenn man an der Spitze des Pyramidensystem angekommen ist, wird man ordentlich absahnen.
  6. #6

    liebe zum beruf

    ich ...selber eine ex robine habe ab 1988 bei robinson ,ausser der verwaltung, fast alle abteilungen durchlaufen... österreich und türkei...man kann lars nur verstehen wenn man selbst aus der schiene robinson kommt... denn keiner der anderen cluburlaub-anbieter arbeitet so wie robinson... er verlangt viel einsatz und begeisterung, ein harter job aber fair. die unterbringung erfolgt im club... essen im restaurant mit gaesten... barbesuch und poolbesuch sind erlaubt und sogar erwünscht... der robin bewegt sich mit dem gast immer ansprechbar und höflich... ich hatte nie probleme damit, manche meiner kollegen schon. die haben dann nach einer saison aufgehört oder gar abgebrochen... fast 15 jahre war ich an der "gaestefront"... gerne und jeden tag aufs neue... ich war ein robin mit fleisch und blut und war es gerne...es war meine berufung... es war eine schöne zeit... danke robinson for the best time of my life