Tsunami-Gefahr: Fukushima-Konzern gibt gezielte Lüge zu

DPA/ DigitalGlobeDer Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima hat die Gefahr durch Tsunamis bewusst verharmlost - um eine Schließung des AKW zu vermeiden. Das geht aus einem Dokument hervor, das der Konzern Tepco jetzt veröffentlicht hat. Es listet minutiös die Missstände auf, die zur Katastrophe führten.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-860986.html
  1. #1

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    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima hat die Gefahr durch Tsunamis bewusst verharmlost - um eine Schließung des AKW zu vermeiden. Das geht aus einem Dokument hervor, das der Konzern Tepco jetzt veröffentlicht hat. Es listet minutiös die Missstände auf, die zur Katastrophe führten.

    Fukushima: Tepco hat Tsunami-Gefahr bewusst verharmlost - SPIEGEL ONLINE
    Als ob man immer erst die Bestätigung braucht um eine Lüge zu entlarven. Zudem sollte es jeden aufgeklärten Bürger überraschen, wenn ein Großkonzern in einer Krisensituation nicht lügt.
  2. #2

    Was würden unsere Ökostrombefreiten Unternehmen noch in strahlenverseuchten Zonen produzieren/verkaufen können?

    deswegen profitieren AUCH Unternehmen von der Energiewende. Allerdings zahlen muss der Bürger. nach dem Motto: Ihr habt die Energiewende weg vom Atom gewollt, also zahlt auch dafür!

    ca. 45% des steigenden Strompreises entfallen auf die Befreiungen.
  3. #3

    Bauernopfer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima hat die Gefahr durch Tsunamis bewusst verharmlost - um eine Schließung des AKW zu vermeiden. Das geht aus einem Dokument hervor, das der Konzern Tepco jetzt veröffentlicht hat. Es listet minutiös die Missstände auf, die zur Katastrophe führten.

    Fukushima: Tepco hat Tsunami-Gefahr bewusst verharmlost - SPIEGEL ONLINE
    Ich kenne mich leider nicht aus in der Japanischen Politik und kann nicht sagen, wie viele Köpfe dort bereits gerollt sind. Aber ein so ehrlicher Bericht macht misstrauisch. Es wirkt auf mich, als wenn 'von noch weiter oben' beschlossen worden wäre, die Schuld eindeutig bei den Tepco-Verantwortlichen dingfest zu machen; mit dem Ziel weiteren Schaden von den Politikern fernzuhalten. Macht das Sinn!?

    Ich bin jedenfalls ehrlich überrascht, dass sie das alles so zugeben.
  4. #4

    Vor diesem Hintergrund...

    ...wer kann uns versprechen, dass unsere AKWs sicher sind?
  5. #5

    Da es viel billiger ist ein paar Mitmäuler für PR einzukaufen

    und einige Politiker zu bestechen, als in die Sicherheit zu investieren, hätte auf diesem Planeten kein einziges Atomkraftwerk gebaut werden dürfen.
  6. #6

    Nix Neues -

    das konnte sich der interessierte Beobachter schon lange zusammenreimen. Es zeigt andererseits, dass das KKW bei Nutzung der technischen Möglichkeiten sogar an dieser ungünstigen Stelle hätte wesentlich sicherer konstruiert werden können, so dass es sogar das Beben und den Tsunami überstanden hätte. Das dürfte den Kernkraftgegnern wiederumg weniger gefallen.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tsunami-Gefahr: Fukushima-Konzern gibt gezielte Lüge zu
    Diese Überschrift ist billigstes Boulevard Niveau.

    Tepco gibt - unter anderem - zu gewisse Tsunami Studien nicht veröffentlicht zu haben weil es negative gesetzliche Auswirkungen befürchtete.

    Ein Journalist sollte schon in der Lage sein den Unterschied zwischen einer Nicht-Kommunikation und einer Lüge (=aktive Kommunikation) zu erkennen.

    Etwas derartiges zu verschweigen mag zwar zutiefst verwerflich, illegal und unmoralisch sein, aber es ist per Definition niemals eine Lüge.
  8. #8

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    Zitat von gable Beitrag anzeigen
    ...wer kann uns versprechen, dass unsere AKWs sicher sind?
    Frau Merkel gibt Ihnen da gerne ihr Ehrenwort...
  9. #9

    Warum wird dieser verlogene, unverantwortliche Konzern nicht endlich verstaatlicht oder zumindestens unabhangige "Aufpasser" in allen Schluesselpositionen vor die Nase gesetzt?