Interne Unternehmensberatung: Axt im Haus

CorbisEs muss nicht immer McKinsey, Roland Berger oder BCG sein, Firmen wie Allianz, Bosch oder Volkswagen packen Probleme mit eigenen Berater-Abteilungen an. Inhouse Consulting ist ein Tipp für Berater, die nicht ewig aus dem Koffer leben wollen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-860693.html
  1. #1

    "Zuzana Zdenekova, 30
    Studium: Diplom in VWL, Promotion in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
    Job: seit 2011 bei Commerz Business Consulting, Senior Consultant
    "
    Muss wahnsinng viel Berufserfahrung die nette junge Dame. Mit immerhin 30 Jahren. Und darf dann in einer "systemrelevanten (haha)" Bank alle jahrelang gewachsenen und mehrheitlich bewiesen funktionsfähigen Prozesse wegrationalisieren (darauf läufts nämlich hinaus).
    Viel Glück wünsche ich den Mitarbeitern der Bank. Denn das was nach so einer aktion übrig bleibt, sit nicht viel. Und dann auch nicht mehr systemrelevant.
  2. #2

    Alter Wein in neuen Schläuchen

    .
    nachdem man Innen Revision ausgesourct hat um Kosten zu sparen,sourst man aus dem selben Grund wieder ein. Das Ganze bekommt ein neues Etikett und fertig ist der Selbstbetrug.
    Unternehmen die der Beratung bedürfen müssten eigentlich das nunmehr komplett überflüssige Management komplett feuern.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es muss nicht immer McKinsey, Roland Berger oder BCG sein, Firmen wie Allianz, Bosch oder Volkswagen packen Probleme mit eigenen Berater-Abteilungen an. Inhouse Consulting ist ein Tipp für Berater, die nicht ewig aus dem Koffer leben wollen.

    Inhouse Consulting: Interne Unternehmensberatung immer beliebter - SPIEGEL ONLINE
  3. #3

    @ pffft

    Für eine Prince2-Zertifizierung benötigt man keine besonderen Erfahrungen, für eine Zertifizierung (zumindest PMI und IPMA) mindestens 3 Jahre PM-Erfahrung. Soweit die Theorie. Leider reicht die in der Praxis nicht aus.
  4. #4

    Bwl

    Unternehmensberater, Consultant, Manager.. und wie diese ganzen Typen heutzutage heißen sind fast kaum am prozess der Wertschöpfung und der Weiterentwicklung der Welt beteiligt. Das es diese Berufe überhaupt gibt und die Leute geld verdienen dürfen für ihrer drei Bunten Folien mit viel Mist drauf ist nur der arbeitenden Klasse zu verdanken.. Wenn nicht die Ingenieure bei Volkswagen und Co im zusammenspiel mit den Leuten der Produktion, wirkliche Produkte und Innovationen erzeugen würden, gäbe es diese Überbezahlten Berufe garnicht. Die Unternehmen leisten sich diesen Schwachsinn weil die oberen Entscheidungsträger teilweise selber aus den Ecken kommen.. Wiel Leute mit wirklichen Fachkarieren werden fast nie zur Leitung von Unternehmen herangezogen werden. Die Menschheit sollte mehr Naturwissenschaften studieren anstelle das jeder für den anderen bunten Folien ohne Inhalt erzeugt, weil mit dämlichen Mängement und Strategie gefasel werden keine Zukunftsprobleme wie Energiekanppheit und Rohstoffknappheit gelöst.. Aber zum glück gibt es die vielbelächelten Nerds.. die dann ab und zu mit ihreren Arbeit es schaffen das ganze perfide System hier am laufen zu halten... Wenn diese Leute wenigstens die Anerkennung der Gesellschaft erfahren würden!!!... Oftmals bleibt selbst dann nur Spott und Übermut der sich selbstfeiernden Elite von Managern, Beratern, Bänkern und Consultern...
  5. #5

    Zitat von mrvol Beitrag anzeigen
    Unternehmensberater, Consultant, Manager.. und wie diese ganzen Typen heutzutage heißen sind fast kaum am prozess der Wertschöpfung und der Weiterentwicklung der Welt beteiligt. Das es diese Berufe überhaupt gibt und die Leute geld verdienen dürfen für ihrer drei Bunten Folien mit viel Mist drauf ist nur der arbeitenden Klasse zu verdanken.. Wenn nicht die Ingenieure bei Volkswagen .......
    Narf... und wieder einmal werden prinzipiell alle Berater in einen PowerPoint-malenden Topf geworfen...

    Nur zu Ihrer Information: es gibt durchaus auch Berater, die etwas leisten bzw. sehr wohl zur Wertschöpfung beitragen - nicht alle malen nur "Folien mit viel Mist drauf".

    Ein Berater (Naturwissenschaften studiert)
  6. #6

    Zitat von mrvol Beitrag anzeigen
    Unternehmensberater, Consultant, Manager.. und wie diese ganzen Typen heutzutage heißen
    Tja, wie üblich, Ihr Beitrag ist genauso falsch oder richtig wie dieser hier:

    Naturwissenschaftlern und Ingenieuren verdanken wir Antipersonenminen, Giftgas und Folterwerkzeuge.
  7. #7

    es geht nur um das Deckmäntelchen

    Unternehmen die der Beratung bedürfen müssten eigentlich das nunmehr komplett überflüssige Management komplett feuern.
    eine Firma will 7 Prozent einsparen durch Arbeitsplatzabbau und "Arbeitsverdichtung", man holt einen externen -angeblich neutralen- Berater, der berechnet 15% Abbau für wirtschaftliche Funktion, der Chef stellt sich vor die Mitarbeiter,klopft sich auf die Schulter und sagt : ich habe den Berater von 15 auf 7% runtergehandelt.
  8. #8

    @mm71... oh mann diesen Unsinn ist einfach nur unterirdisch.. Wahnsinn.. stimmt da die Welt um sie herum basierend auf den Naturgesetzen nur aus Folterwerkzeug Giftgas und Tretminen besteht!!...

    @ Webwunde... Sicherlich haben sie recht und eine noch so gute Naturwissenschaftliche Leistung mit ihrer industriellen Umsetzung muss wirtschaftlich begleitet werden.. Nur unsere Welt steht im krassen Missverhältniss zu "möchtegern lenkern und Strategen" und leuten die sich an der Materie abqualen... Fleugzeugfliegen wollen alle BWL clowns gerne .. ja und jedes Jahr durch Fortschritt quasi garantiert sollen die Flugzeuge weniger verbrauchen.. IS ja klar weil muss ja weitergehen.. Aber sich mit Navier Stokes rumärgern sollen sich bitte die anderen ?? Ähh wer is das nochmal.. ach ja die die wirkliche Innovationen schaffen..

    PS die Welt könnte viel weiter sein in ihrer Entwicklung wenn es hierbei nicht solch ein krasses missverhältnis geben würde..

    Nichtsdestotrotz ja ab und zu auch eine Power Point Folie nützlich ist.. nur nicht in dieser penetrant in der Öffentlichkeit hochgejubelten und qantitativen geforderten Art und Weise..

    PS und an alle BWL er bisl ableiten und mal im 2 Semster Grenzkosten ausrechnen is keine hohe Mathematik...
  9. #9

    BWLer und Ingenieure...

    Also ich weiß ja durchaus die Leistung der Ingenieure zu schätzen da ich bei einem Autobauer arbeite, aber ich weiß auch wo der Konzern ohne die bunte Folienmalerei stehen würde. Da werden oft notwendige Veränderungen stur blockiert und wenn die Lösungskonzepte nicht leichtverständlich auf Folien vorhanden wären würden die Informationen nie die Entscheidungsträger erreichen was übrigens oft nur über Berater geht weil sie hierarchische Zwischeneben umgehen können. Aber wer das Leben immer nur aus der Froschperspektive sieht wird das nicht verstehen können...