Durchbruch bei Verhandlungen: Ärzte und Kassen einigen sich im Honorarstreit

Getty ImagesAcht Stunden dauerten die Verhandlungen am Dienstagabend, am Ende stand die Einigung zwischen Kassen und Medizinern: Niedergelassenen Ärzte in Deutschland sollen im kommenden Jahr bis zu 1,27 Milliarden Euro mehr verdienen. Zuvor hatten die Mediziner mit Streik gedroht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-860416.html
  1. #1

    gott sei dank

    wieder in letzter sekunde eine verelendungswelle abgewendet! mich hätten die vielen obdachlosen ärzte in den fußgängerzonen der städte noch mehr deprimiert.
  2. #2

    Es geht doch...

    Vernünftiger Kompromiss. Die Hälfte der Summe, die im Raum stand.
  3. #3

    Ein Plus von drei bis vier Prozent und dann wird deswegen so ein Fass aufgemacht. Muss hier den Ärzten beipflichten, das ist doch eher eine normale Gehaltserhöhung. Ist ja nicht so, als würde deren Gehalt jedes Jahr um 4% steigen. Außerdem wird in den meterlangen Angaben über Arzt-Gehälter in den Medien meist vergessen, die Praxis-Kosten abzuziehen.
    Man müsste viel eher Bürokratie abbauen und sinnlose Behandlungen verringern. Wenn das Gesundheitssystem auch nur um 10% effizienter würde (dazu zählen auch preiswertere Pharmazeutika), wären die Kosten für Arzt-Honorare doch locker wieder drin.
  4. #4

    Gott sei Dank!
  5. #5

    Nicht schlecht, Herr Specht

    ...das sind also im Schnitt 8667 Euro mehr für jeden Arzt. RESPEKT!! Da kann man schon neidisch werden, zumal Ärzte sowieso nicht zu den Geringverdienern gehören und zusätzlich von den Pharmakonzernen reichlich beschenkt werden.
  6. #6

    @ Denddochmalmit: Bitte sagen Sie mir, woran ich Sie erkennen kann

    sollten Sie auf meine Intensivstation kommen oder ich Sie im notarztwagen treffe. Ich möchte Sie auf keinen Fall gegen Ihren ausdrücklich hier geäußerten Willen behandeln. So - nun beginne ich also meinen Feierabend. Wann war bei Ihnen denn Schluß heute? Fürchte, dieser Artikel wird wieder einen shitstorm zu Lasten der Ärzte heraufbeschwören, die sich ja nur auf Artikel 9 Abs. 3 GG berufen haben.
  7. #7

    nicht doch...

    Zitat von bjuv Beitrag anzeigen
    sollten Sie auf meine Intensivstation kommen oder ich Sie im notarztwagen treffe. Ich möchte Sie auf keinen Fall gegen Ihren ausdrücklich hier geäußerten Willen behandeln. So - nun beginne ich also meinen Feierabend. Wann war bei Ihnen denn Schluß heute? Fürchte, dieser Artikel wird wieder einen shitstorm zu Lasten der Ärzte heraufbeschwören, die sich ja nur auf Artikel 9 Abs. 3 GG berufen haben.
    nur weil da einer was gegen die ärzteschaft hat nicht gleich schmollen.
    und schön den feierabend genießen, ist ja wieder sehr spät geworden...
    ich schätze sie und ihre kollegen sehr, schon wegen des unterhaltungswertes dieser diskussionen um ihr geringes durchschnittsgehalt von 5000 bis rauf zu 8000 eumeln netto...laut kbv!
    und nun freue ich mich auf die lustigen argumente...
  8. #8

    oooch wie traurig...

    "nur" 1,3 Mrd € für ca. 150tsd niedergelassene Ärzte, das sind ja im Schnitt nur ca. 8700 Euro mehr im Jahr. Lustig, dass das manch ein Bundesbürger im Jahr verdient. Was wäre da eine Erhöhung um 3,5 Mrd € gewesen. Eine absolute Frechheit, mit welcher Dreistigkeit Ärzte versuchen die im Verhältnis riesige Zahl an Geringverdiener zu "erpressen".
  9. #9

    Streiken?

    Lass sie um Himmels Willen 3 Monate streiken, alles dicht bitte. Besorgen wir alles an der Apotheke, müssen wir alles, was wir täglich brauchen eh selber bezahlen. Ich konnte auch 6 Monate überleben, aber alle Ärzte wohl finanziell kaum. Scharotzer und am System klebend. Hab noch NIE gehört dass ein niedergelassener Artz seine Krankenkassenzulassung zurück gegeben hat.