Akademikerflucht vor der Krise: Bis Portugal mich braucht, bin ich tot

Nathalia MacagnanSie haben einen Uniabschluss und trotzdem kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt: Mehr als ein Drittel der Hochschulabsolventen in Portugal ist arbeitslos. Hier erzählen vier Jungakademiker, warum sie gegangen sind und weshalb sie nicht mehr zurück wollen.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...-a-858555.html
  1. #1

    toll...

    "Arbeit hat Sofia Afonso noch keine. Deshalb fliegt sie im November für zwei Wochen in die Schweiz, um sich beim Arbeitsamt zu melden und vor Ort nach einem Job zu suchen. "
    .... Ich bin Schweizer und lese hier im Spiegel dass Sofia A. beschlossen hat in die Schweiz zu kommen um etwas zu "vom Arbeitsamt" abzukassieren bevor sie vielleicht eine Stelle findet. Im Klartext: sie will ein bisschen von meinen Steuern kassieren. Darf sie das....?
  2. #2

    Zitat von gilesbour Beitrag anzeigen
    "Arbeit hat Sofia Afonso noch keine. Deshalb fliegt sie im November für zwei Wochen in die Schweiz, um sich beim Arbeitsamt zu melden und vor Ort nach einem Job zu suchen. "
    .... Ich bin Schweizer und lese hier im Spiegel dass Sofia A. beschlossen hat in die Schweiz zu kommen um etwas zu "vom Arbeitsamt" abzukassieren bevor sie vielleicht eine Stelle findet. Im Klartext: sie will ein bisschen von meinen Steuern kassieren. Darf sie das....?
    Ich bin zwar kein Schweizer, aber ich interpretiere das eher so, dass sie sich dort als arbeitssuchende melden und auf eine Jobvermittlung hofft, bzw. in der Datenbank nach Angeboten sucht.
    Würde mich sehr wundern wenn eine Portugiesin Anspruch auf finanzielle Unterstützung der Schweiz hat.
    Und wenn doch: Dann mach ich das auch :-)
  3. #3

    Dass studierte Anthropologen, Akademiker der "Film, Kino und multimedialen Kommunikation" und Architekten (ich habe zwei Architekten in der Familie, die verdienen, da nicht Teilhaber, beide weniger als ihre nichtstudierten Frauen...) nicht unbedingt von Headhuntern umworben sind, hätte man den Herren und Damen vielleicht vor dem ersten Semester schonend beibringen und zusätzlich zu einem einträglicheren Nebenfach raten können.

    Oder sie hätten sich selbst die Mühe gemacht und Karrierechancen selbst recherchiert.
  4. #4

    !

    Zitat von MaschinenbauStudent Beitrag anzeigen
    Würde mich sehr wundern wenn eine Portugiesin Anspruch auf finanzielle Unterstützung der Schweiz hat.
    Und wenn doch: Dann mach ich das auch :-)
    Schweiz ich komme!
  5. #5

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Dass studierte Anthropologen, Akademiker der "Film, Kino und multimedialen Kommunikation" und Architekten (ich habe zwei Architekten in der Familie, die verdienen, da nicht Teilhaber, beide weniger als ihre nichtstudierten Frauen...) nicht unbedingt von Headhuntern umworben sind, hätte man den Herren und Damen vielleicht vor dem ersten Semester schonend beibringen und zusätzlich zu einem einträglicheren Nebenfach raten können.

    Oder sie hätten sich selbst die Mühe gemacht und Karrierechancen selbst recherchiert.
    War ja klar, daß so ein Beitrag wieder kommt. "Hätten sie doch was Ordentliches studiert"...
    Am Besten wäre es wohl, wenn Weltweit alle Studiengänge außer BWL und Maschinenbau abgeschafft werden.
    Und wenn Junge Leute sich für was anderes Interessieren, dann sollen die das doch gefälligst als Hobby praktizieren.
  6. #6

    Aha!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bachelor in Finanzen und Rechnungswesen
    Und dann nur Buchhalter? Deutsche Ausbildungen befähigen auch beim Bachelor zum echten Controller und das bei mind. 4k brutto und nichit 900. Darf ich also daraus schließen, dass die deutsche Ausbildung immer noch weltführend ist? Ich bin froh, hierzulande zu arbeiten und die Infrastrukturen zu haben.
  7. #7

    Gaehn

    Zum Glueck sind nicht alle Menschen so spiessig wie dieser (und noch folgende) Schreiber. Wer nicht wagts gewinnt einen Job auf Kosten etwas zu erleben - uns selbst wenn es jobben in einem Fremden Land ist,

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Dass studierte Anthropologen, Akademiker der "Film, Kino und multimedialen Kommunikation" und Architekten (ich habe zwei Architekten in der Familie, die verdienen, da nicht Teilhaber, beide weniger als ihre nichtstudierten Frauen...) nicht unbedingt von Headhuntern umworben sind, hätte man den Herren und Damen vielleicht vor dem ersten Semester schonend beibringen und zusätzlich zu einem einträglicheren Nebenfach raten können.

    Oder sie hätten sich selbst die Mühe gemacht und Karrierechancen selbst recherchiert.
  8. #8

    na ja

    Zitat von brazzo Beitrag anzeigen
    War ja klar, daß so ein Beitrag wieder kommt. "Hätten sie doch was Ordentliches studiert"...
    Am Besten wäre es wohl, wenn Weltweit alle Studiengänge außer BWL und Maschinenbau abgeschafft werden.
    Und wenn Junge Leute sich für was anderes Interessieren, dann sollen die das doch gefälligst als Hobby praktizieren.
    Grundsätzlich ja richtig. Aber mal ehrlich: selbst in einem nicht Krisen-geschüttelten Land, ist es schwierig, mit einer Ausbildung in "Film, Kino und multimedialen Kommunikation" einen guten Job zu bekommen. Und dass Archtiekten hier auch nicht wie die Stecknadel im Heuhaufen gesucht werden, ist ja auch bekannt.

    Wenn man sich trotz der mauen Aussichten für ein solches Studienfach aus "Neigung" heraus entscheidet, muss man sich darüber schon im Klaren sein.
  9. #9

    Gaehn

    Wieder so ein langweiliger Pauschalbeitrag, der auf alle rumhacken muss, die etwas in ihrem Leben erleben wollen und dafuer etwas riskieren und natuerlcih nicht immter gewinnen. Aber lieber mal in einem anderen Land arbeiten als als langweiliger Besserwiser zu enden

    Zitat von pauschaltourist Beitrag anzeigen
    Dass studierte Anthropologen, Akademiker der "Film, Kino und multimedialen Kommunikation" und Architekten (ich habe zwei Architekten in der Familie, die verdienen, da nicht Teilhaber, beide weniger als ihre nichtstudierten Frauen...) nicht unbedingt von Headhuntern umworben sind, hätte man den Herren und Damen vielleicht vor dem ersten Semester schonend beibringen und zusätzlich zu einem einträglicheren Nebenfach raten können.
    Oder sie hätten sich selbst die Mühe gemacht und Karrierechancen selbst recherchiert.