Was schützt vor Inflation?

Zwar sehen manche Politiker niedrige Arbeitslosigkeit wichtiger als niedrige Inflation, aber dennoch ist für viele Menschen der Geldwertverlust Indikator für eine gesunde Wirtschaft. In Zeiten weltweiter Krisen und entmutigender Wirtschaftsmeldungen gilt dies umso mehr. Welche Politik aber schützt vor Inflation? Gibt es ein Universalrezept, oder muss jede Volkswirtschaft ihren eigenen Weg gehen?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwar sehen manche Politiker niedrige Arbeitslosigkeit wichtiger als niedrige Inflation, aber dennoch ist für viele Menschen der Geldwertverlust Indikator für eine gesunde Wirtschaft. In Zeiten weltweiter Krisen und entmutigender Wirtschaftsmeldungen gilt dies umso mehr. Welche Politik aber schützt vor Inflation? Gibt es ein Universalrezept, oder muss jede Volkswirtschaft ihren eigenen Weg gehen?
    - Keine Edelmetalle, privater Edelmetallbesitz wird verboten.
    - Keine Immobilien, darauf muss man eine Zwangshypothek für den Staat aufnehmen.
    - Keine fremden Währungen, da kommt man kaum ran.

    Es helfen nur ein paar hundert Kilo Zucker, daraus kann man Schnaps brennen und sich damit den Frust von der Seele und das Leben schön trinken.
  2. #2

    Zitat von krassopoteri Beitrag anzeigen
    - Keine Edelmetalle, privater Edelmetallbesitz wird verboten.
    - Keine Immobilien, darauf muss man eine Zwangshypothek für den Staat aufnehmen.
    - Keine fremden Währungen, da kommt man kaum ran.

    Es helfen nur ein paar hundert Kilo Zucker, daraus kann man Schnaps brennen und sich damit den Frust von der Seele und das Leben schön trinken.
    Mit den Immobilien haben Sie ganz bestimmt recht, mit den Fremdwährungen vielleicht (in die Schweiz ist es ja nicht allzu weit), aber mit Edelmetallen, das sollten Sie sich nochmal überlegen.
    Zum Beispiel: Für einen Krügerrand werden Sie bestimmt 100 Kilo Zucker bekommen, --- und da sind wir wieder bei Ihrem Beispiel! :-)

    Es handelt sich in diesem Fall um unkontrolliertes Edelmetall und unkrontrollierten Zucker und unkontrollierten Alkohoholkonsum.
  3. #3

    die Kernschmelze unseres Finanzsystems

    Bereits vor über 200 Jahren sah ein weiser Politiker voraus, womit wir uns heute konfrontiert sehen... Es war Thomas Jefferson (1743–1826),

    3. Präsident der USA.

    Sie werden es kaum glauben, aber er hat...

    ... die Kernschmelze unseres Finanzsystems vor über 200 Jahren prophezeit!

    Hier seine genauen Worte:

    Banken sind gefährlicher als stehende Armeen

    „Ich bin davon überzeugt, dass die Bankinstitute eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Ordnung darstellen als stehende Armeen...

    Sollte das amerikanische Volk je zulassen, dass private Banken erst durch Inflation, dann durch Deflation die Kontrolle über die amerikanische Währung erobern, werden die Banken und die in ihrem Umfeld entstehenden Unternehmen... die Menschen all ihres Reichtums berauben, bis ihre Kinder eines Tages auf dem Kontinent, den ihre Väter erobert haben, ohne ein Dach über dem Kopf aufwachen... Die Macht, Geld in Umlauf zu bringen, muss den Banken entrissen und an das Volk zurückgegeben werden, dem sie von Rechts wegen zusteht.“

    Thomas Jefferson im Jahre 1809
    Amerikanische Geschichtliche - Entwicklungen und Ereignisse:
    Banken sind gefährlicher als stehende Armeen - Droht uns eine Apokalypse?
  4. #4

    Urangst...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwar sehen manche Politiker niedrige Arbeitslosigkeit wichtiger als niedrige Inflation, aber dennoch ist für viele Menschen der Geldwertverlust Indikator für eine gesunde Wirtschaft. In Zeiten weltweiter Krisen und entmutigender Wirtschaftsmeldungen gilt dies umso mehr. Welche Politik aber schützt vor Inflation? Gibt es ein Universalrezept, oder muss jede Volkswirtschaft ihren eigenen Weg gehen?
    Was hier bedient wird ist eine historisch bedingte Urangst der Deutschen. Und mit Ängsten wird ja gerne Politik gemacht. Wahr ist aber daß bsw. die Nullprozent Zinsen auf deutsche Staatsanleihen der Wirtschaft oder besser noch den Menschen in Deutschland weit mehr schaden als bsw. 2% Inflation mehr auf dem heutigen relativ niedrigem Inflationsniveau draufgepackt; mehr noch; eine höhere Inflation würde das Geld in Investitionen 'treiben'; und Investitionen von liegengebliebenen Geld ist genau das was die €Zone dringend braucht. Unser Problem ist derzeit die Kreditklemme und das nichtfunktionierende Geld- und Kreditvergabesystem(nun akut in den Südstaaten, derzeit besonders in Spanien). Und die Schreiber hier sollten nie vergessen; selbst in Deutschland gab es zu DM Zeiten bis zu 6% Inflation. Bei mir war das früher anders; Anfang der 80er gab es bis zu 20% Inflation und die scala mobile(die automatische Anpassung der Gehälter an die Inflation). Die Anleger in Staatsanleihen freuten sich über die Rendite(und den Inflationsausgleich); die die Schulden hatten freuten sich daß die Inflation die Schulden fraß). Fazit; 2% mehr Inflation wären kein Desaster. Alles darüber hinaus aber langfristig gefährlich; aber nicht so wie die derzeitigen Nullzinsen die vor allem Eines erzeugen werden: Blasen bei den Staatsanleihen und Blasen im Immobilienmarkt...

    Schian Gruaß...
  5. #5

    Was schützt vor Inflation?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zwar sehen manche Politiker niedrige Arbeitslosigkeit wichtiger als niedrige Inflation, aber dennoch ist für viele Menschen der Geldwertverlust Indikator für eine gesunde Wirtschaft. In Zeiten weltweiter Krisen und entmutigender Wirtschaftsmeldungen gilt dies umso mehr. Welche Politik aber schützt vor Inflation? Gibt es ein Universalrezept, oder muss jede Volkswirtschaft ihren eigenen Weg gehen?
    Euro abschaffen - wie der Kaiser - nur Goldrücklagen anlegen-diese sind ja durch die Weimarer Republik in wertlose Scheine umgeändert worden. Gute Schüler und gute Berufe ausbilden - auch wie unterm Kaiser- und das Markenzeichen "Made in Germany" wird uns wieder bei Qualität statt Quantität - aus den Händen gerissen. Seriöse Politiker wählen, die selbst wohlhabend sind, statt der vielen Hungerleider unter den Politikern, die nur ans Geld denken.
    Politikernebentätigkeiten auf ein normales Maß beschränken.Ich kann nicht sehen, dass Steinbrück in seinen Quasselvorträgen mehr Fachwissen hätte als Herr Sinn. Sinn ist freier Unternehmer und Steinbrück kassiert doppelt und dreifach und vernachlässigt die Politik oder ist diese so unwichtig? Von Lohn-Gehalts- und Renten lese ich nichts, aber bei den Raffkes der Politik immer mehr und höhere Erhöhungen des steuerfreien Auslagenersatzes. Und dann die Lügen gegenüber der Bevölkerung - isnbesonder von SPD-Leuten - die offensichtlich nicht wissen wovon sie sprechen. Da erzählt doch einer tatsächlich, dass ER - 3 Schreibkräfte als Aushilfe beschäftigt- erwähnt aber nicht, dass diese von der Partei bezahlt werden.U.v.m.
  6. #6

    Wie gewonnen...

    Das globale Bankenkartell kann Staaten nach Belieben rauf- und runterfahren. Man sieht das ja am Beispiel Griechenland sehr deutlich, wie man ein Land ins Chaos stürzt. Die andere Methode konnte man in den Anfängen der Bundesrepublik Deutschland beobachten, als das Land gegen den „Bolschewismus“ gestärkt werden sollte.
    Die Bundesrepublik der frühen 60er Jahre hatte: praktisch keine Staatsverschuldung, kommunale Energieversorger, profitable Eigenbetriebe, passable Zinsen für Guthaben, eine funktionierende Kartellbehörde, Haushaltsdisziplin, eine relativ unabhängige Währung mit einer gewissen (wenn auch vermutlich fiktiven) Golddeckung.

    Heute erleben wir, wie die gemästete Kuh filetiert wird. Der Wohlstand der Bürger sinkt zusehends, die Lebenshaltungskosten explodieren, die Währung ist ungedeckt, die Staatsbetriebe sind verscherbelt, die Staatsverschuldung wird zu einer untragbaren Belastung, eine Armee von Lohndrückern sorgt für einen stetig wachsenden Niedriglohnsektor, die Zukunftsperspektive verändert sich in Richtung Panik, die Vermögenden schaffen ihr Geld in Steueroasen und zusehends wächst eine gewalttätige Atmosphäre in den Städten.
    Der Herr gibt es, der Herr nimmt es. In diesem Fall ist der Herr eben das globale Bankenkartell, besser gesagt dessen Hintermänner, die längst jegliche echte Demokratie erfolgreich ausgehebelt haben.
  7. #7

    Zitat von W. Robert Beitrag anzeigen
    Der Herr gibt es, der Herr nimmt es. In diesem Fall ist der Herr eben das globale Bankenkartell, besser gesagt dessen Hintermänner, die längst jegliche echte Demokratie erfolgreich ausgehebelt haben.
    Wer sind denn diese ominösen Hintermänner? Etwa schon wieder die Illuminaten?
  8. #8

    Zitat von günter1934 Beitrag anzeigen
    aber mit Edelmetallen, das sollten Sie sich nochmal überlegen.
    Zum Beispiel: Für einen Krügerrand werden Sie bestimmt 100 Kilo Zucker bekommen, --- und da sind wir wieder bei Ihrem Beispiel! :-)

    Es handelt sich in diesem Fall um unkontrolliertes Edelmetall und unkrontrollierten Zucker und unkontrollierten Alkohoholkonsum.
    Glauben Sie mir, das habe ich mir auch schon überlegt.
    Ich habe einen Freund in Zürich, einen Schweizer, der traut der eigenen Währung nicht über den Weg. Er sagt mit recht, wenn der Euro zusammenbricht, ist es mit dem CHF auch nicht mehr weit her.
    Also, was macht er seit Jahren?.
    Er kauft Gold, mittlerweile besitzt er fast vier Kilogramm.
    Und wo lagert er es? (Zuhause ist es ja zu unsicher, Einbrecher und sonstige bösen Buben.)
    Er lagert es an der unsichersten Stelle, an der er es überhaupt lagen kann, nämlich im Privatsafe bei der UBS am Paradeplatz in Zürich.
    Und warum ist es unsicher?
    Weil er nur einen Schlüssel für den Safe hat, den Zweiten hat die UBS.
    Es könnte ja sein, wenn privater Goldbesitz verboten wird, dass erst einmal bis zur staatlichen Revision der Schliessfächer, diese nicht mehr geöffnet werden dürfen.
    Mein Freund sagt: "so etwas kann in der Schweiz nicht passieren!"
    Wenn er sich damit mal nicht täuscht.
  9. #9

    money makes the world go round

    Zitat von Manukun Beitrag anzeigen
    Wer sind denn diese ominösen Hintermänner? Etwa schon wieder die Illuminaten?
    Die Welt der wichtigsten Staaten der Erde stellt sich doch wie folgt dar:
    Oben in der Hierarchie steht das Finanzsystem, die Ökonomie, die Welt der Banken, d.h. das System des Geldes und des Grundbesitzes, gekennzeichnet vom exponentiellen Wachstum des Geldes wegen des Zinses auf verliehenem oder einfach durch die Banken erschaffenem Geld sowie auf der Nutzung des privaten Grund und Bodens.
    Dann schon folgt die Macht der Medien (dem BÜTTEL des Finanz-Systems !) und imho der Großkirchen ( Christentum, Judentum, Islam,...).
    Nun erst kommt die Herrschaft der Politiker und Politikerinnen, eigentlich sind es nur Darsteller der Politik.
    Und schon sind wir bei den Untertanen, den Menschen, egal ob arm, reich, klug oder glücklich.
    Das Volk jedenfalls bekommt lediglich die Rechnung präsentiert.