Forschungsprojekt: Spionage-App fotografiert Büro-Panoramen

Alle zwei Sekunden ein Foto: US-Wissenschaftler haben eine Smartphone-App entwickelt, die unbemerkt fotografiert. Aus Hunderten solcher Aufnahmen lassen sich dreidimensionale Panoramen errechnen - zum Beispiel von Büros.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/s...-a-858869.html
  1. #1

    Bitte Lächeln

    Big Brother grüsst. Wieder eine neue App mit der man seine Mitmenschen ausspionieren kann. Es dürfte für Spanner die ideale App sein, sofort auf den Wunschzettel setzen. Aber auch Geheimdienste sowie Ermitlungsbehörden werden sich freuen wenn sie neben dem abhören ferngesteuerter Smartfons nun auch die Bilder dazu bekommen.
  2. #2

    optional

    prust! wie soll das denn in groessenordnungen funktionieren? meins steckt in der tasche, oder liegt aufm tisch. da gibt es keine ungewollten aufnahmen... ;)
  3. #3

    fehlt nur noch

    ...das automatisierte Programm um die 3D-Ansich zu analysieren und schon ist das System perfekt!
    Oh George, du wusstest garnicht wie recht Du haben wirst!
  4. #4

    Zitat von spider_j Beitrag anzeigen
    prust! wie soll das denn in groessenordnungen funktionieren? meins steckt in der tasche, oder liegt aufm tisch. da gibt es keine ungewollten aufnahmen... ;)
    Das ist doch ganz eifach, wenn du dein Handy ans Ohr hältst und telefonierst ist die Kamera frei. Das macht sich toll wenn du im Bett bist und deine Freundin n... neben dir liegt.
  5. #5

    1984 ist lange her...

    Big Brother wäre darüber wohl eher erstaunt, wie weit Überwachungsmechanismen heute gehen könnten. Aber wenn man schon reflexartig mit abgegriffenen Bildern und Redensarten kommentieren muss, so könnte man in diesem Fall auch Sherlock Holmes imaginieren, der statt mit seiner Lupe mit einem Android-Mobiltelefon auf Indiziensuche geht.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle zwei Sekunden ein Foto: US-Wissenschaftler haben eine Smartphone-App entwickelt, die unbemerkt fotografiert. Aus Hunderten solcher Aufnahmen lassen sich dreidimensionale Panoramen errechnen - zum Beispiel von Büros.
    Ich stelle folgende Überegung an: alle 2 Sekunden ein Foto mit 8 Megapixeln (pro Foto ca. 2,5 MB) macht in einer Minute 75 MB und in einer Stunde 4,5 GB und an einem (Arbeits-)Tag von 8 Stunden etwa 330 GB. Selbst wenn die App nicht jedes Foto verwertet und - sagen wir mal - auf 100 GB in 8 Stunden käme, wäre das eine so riesige Datenmenge, dass 1. der Akku im Nu leer wäre und 2. kaum ein Smartphone so viel Speicherplatz hat. Würde die App die Daten an einen Server hochladen, ohne viel auf dem Smartphone (zwischen-)zuspeichern, müsste man das doch ebenso merken. Typischerweise gibt es in D Internet-Flatrates mit 500 MB Grenze, ab der es dann mit GPRS Tempo weitergeht. Und selbst wenn die App nur über WLAN hochlädt, geht dies enorm auf den Akku.
    Ich bezweifle nicht, dass es solche Apps geben kann, aber irgendwie finde ich die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, äußerst realitätsfern.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle zwei Sekunden ein Foto: US-Wissenschaftler haben eine Smartphone-App entwickelt, die unbemerkt fotografiert. Aus Hunderten solcher Aufnahmen lassen sich dreidimensionale Panoramen errechnen - zum Beispiel von Büros.

    Smartphone: Spionage-App fotografiert heimlich - SPIEGEL ONLINE
    Na ein Glück habe ich so ein Teil nicht. Mein Mobiltelefon kommt ohne Kamera aus. Zum fotografieren habe ich eine ordentliche Digitalkamera. Und mein mobiles Internet hat auch keine Kamera.
  8. #8

    Bin altmodisch

    Ich gestehe: Ich habe noch nie eine "App" heruntergeladen. Ich habe meinem "Smartphone" sämtliche Kontakte zum Internet abgewöhnt. Es ist einfach nur ein Telefon mit Adressliste, Terminkalender und Kamera.Und ich habe immer öfter das Gefühl, es ist von Vorteil, altmodisch zu sein.
  9. #9

    Super Idee

    Weil man Handy ja nie mit der Kamera nach unten liegt, weil mein Handy nie in der Hosentasche steckt, weil mein Handy nie in einer Hülle verschwindet.
    Geheimdienste, wer braucht sowas überhaupt?