Europäische Studie: Jeder zehnte Arbeitnehmer war schon depressiv

DPATausende Arbeitnehmer melden sich jährlich wegen psychischer Leiden krank. Jeder zehnte Arbeitnehmer in Europa, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, ist schon einmal wegen einer Depression zu Hause geblieben. Schätzungen zufolge betragen die Kosten dafür fast 100 Milliarden Euro.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-858894.html
  1. #30

    "einstellen" heißt betäuben und sonst nichts

    Zitat von psychologiestudent Beitrag anzeigen
    Ihre Geschichte tut mir sehr leid, aber es gibt in der Tat auch antriebssteigernde Antidepressiva. Ich bin der letzte der für mehr Psychopharmaka eintritt, aber so pauschal sind sie auch nicht abzulehnen. Die Patienten des Altenheims bekommen vmtl. auch eher keine Antidepressiva.
    Da braucht Ihnen gar nichts leid zu tun. Ich lebe noch, vermutlich kaum beschädigt. Meine besten Jugendfreunde haben Mitte fünfzig das Zeitliche gesegnet, wegen Langeweile, tiefem sozialen Fall, Scheidung, Kündigung. Keiner depressiv, obwohl sie allen Grund dafür gehabt hätten. Der Körper hat versagt, nur in einem Fall die Leber. Einer war übrigens Psychologe mit Selbstanalyse. Eine Reihe angestellter Kollegen sind bereits vor fünfzig am Krebs eingegangen, sie waren überfordert und waren aberhübsch gemobbt worden, und der Körper hat die Grätsche gemacht, nicht die sogenannte Seele. Bei den Selbständigen ist es der Mangel an Aufträgen, den sie nur ein paar Jahre mit Anstand durchstehen. Normalerweise verrecken sie an körperlichen Kalamitäten. Die „psychischen“ Krankheiten und Arzneien scheinen mehr was für Frauen zu sein. Selbst und gerade Rentner bevorzugen ziemlich langweilige körperliche Unpäßlichkeiten als Todesursache.

    Gerade läuft SPON zu voller Form auf. Ritalin – Reklame auf allen Kanälen. Ziemlich doof gemacht übrigens, der Widerspruch dürfte kernig sein und die Witze bitter. Es wäre nicht das erste Thema, das diese Woche gesperrt oder geschlossen werden muß. Zumindest werden keine Beiträge mehr angenommen, und selbst dauernd „gut so, mußte mal gesagt werden“ reinschreiben läßt die Leute lauthals lachen, vor allem lästern. Und jetzt naht auch schon die Riege des Auftraggebers, die dessen theoretische Rituale wortwörtlich wiederholt.
  2. #31

    Ein neues Buch

    Hans-Peter Haack
    Depressive Kernsymptome
    Zeitgemäßes zum Begriff Depression

    112 Seiten - Preis 25,00 €
    ISBN 978-3-86672-065-7

    Dieses Buch wurde verfasst sowohl für Psychiater und Ärzte anderer Fächer als auch für Nichtmediziner. Es kritisiert die Inflationierung der Diagnose Depression. Beschrieben werden die vier Kernsymptome der Depression, mit denen sich die Diagnose festmachen lässt und getrennt werden kann zwischen Depressivität (Verstimmung) und der Krankheit Depression.

    Fokussiert wird die bislang unterschätzte Verbindung von depressiver Antriebshemmung und depressiver Agitation (Unruhe als Leibgefühl) sowie die diagnostische Relevanz dieser Verknüpfung.

    Für Nichtmediziner sind alle Fachbegriffe im Anhang übersetzt und, sofern sie komplexe Zusammenhänge benennen, erläutert.

    Leseprobe: Archivserver der DNB

    http://d-nb.info/1027552331
  3. #32

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Tausende Arbeitnehmer melden sich jährlich wegen psychischer Leiden krank. Jeder zehnte Arbeitnehmer in Europa, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, ist schon einmal wegen einer Depression zu Hause geblieben. Schätzungen zufolge betragen die Kosten dafür fast 100 Milliarden Euro.

    Depressionen: Jeder zehnte Arbeitnehmer war schon depressiv - SPIEGEL ONLINE
    Man sollte hierbei nicht nur an die Kosten denken, sondern an die kränkelnde Gesellschaft. Depressionen sind sehr ernst zu nehmen und in schwerwiegenden Fällen sollte man psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Ausreichende Informationen und auch ein Depression Test kann Aufschluss darüber geben um welche Form von Depressionen es sich handelt