Sexistische Werbung: Wut-Mütter, wehrt euch!

Wenn ein Beauty-Salon in Deutschland fünfjährige Mädchen zu Schönheits-Sklavinnen erziehen will, dann stimmt was nicht mit unserem Frauenbild. Zum Glück gibt es Menschen, die gegen diesen sexistischen Schrott vorgehen - und vor allem gegen frauenfeindliche Werbung.

Silke Burmester über Stevie Schmiedel und die Kampagne Pinkstinks - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Gut zu lesen...

    Frau Burmester wird einmal das historische Verdienst zukommen, sich als erste deutsche Intellektuelle intelligent und kritisch mit dem eigenen Geschlecht auseinandergesetzt zu haben. Respekt!
  2. #2

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn ein Beauty-Salon in Deutschland fünfjährige Mädchen zu Schönheits-Sklavinnen erziehen will, dann stimmt was nicht mit unserem Frauenbild. Zum Glück gibt es Menschen, die gegen diesen sexistischen Schrott vorgehen - und vor allem gegen frauenfeindliche Werbung.

    Silke Burmester über Stevie Schmiedel und die Kampagne Pinkstinks - SPIEGEL ONLINE
    Liebende Eltern bewirken 1.000 mal mehr als eine wütende Mutter.

    Aber sie haben schon recht: Da wo die Erziehung immer leistungsorientierter und weniger kindgerecht wird, müssen Druck und Verbote für alle her, um die schlimmsten Auswüchse fehlender seelischer Stabilität bei den nachwachsenden Generationen im Nachhinein zu bekämpfen.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn ein Beauty-Salon in Deutschland fünfjährige Mädchen zu Schönheits-Sklavinnen erziehen will, dann stimmt was nicht mit unserem Frauenbild. Zum Glück gibt es Menschen, die gegen diesen sexistischen Schrott vorgehen - und vor allem gegen frauenfeindliche Werbung.

    Silke Burmester über Stevie Schmiedel und die Kampagne Pinkstinks - SPIEGEL ONLINE
    Ohje Frauen haben ja zum Teil sehr starke Komplexe mit ihrem Geschlecht.

    Meine Freundin hat sich über das Mädchen Ü-Ei gefreut, dass ich ihr mitgebracht habe. Und mich hat es gefreut, dass sie keine Probleme mit ihrem Frausein hat und dazu steht!
  4. #4

    Von wegen Magersucht

    Also ich bin für Schönheitsideale, ich bin für Misswahlen und ich bin für Feminität. So nebenbei bin ich selbstverständlich auch für Fitness, ich bin für Misterwahlen und für Maskulinität. Wo liegt das Problem? Gibt es eigentlich eine offizielle amtliche Statistik, wieviele Jugendliche bereits unter Anorexia oder Adipositas leiden? Sowas würde mich im Vergleich echt mal interessieren!

    Attraktivität setzt sich immer durch. Das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben. Hoffentlich.
  5. #5

    Ironie?

    Ich hoffe der Artikel war ironisch! Man kann es auch überrtreiben mit dem Steinzeitfeminismus, die Sportschauwerbung ist lustig und wer schickt den die 5-15 jährigen Kids in so einen Salon?? Es sind dieMütter und nicht die Väter! Und dem Schönheitsdiktat unterwerfen sich mündige, intelligente, erwachsene Frauen doch selbst liebend gern. Es gibt dafür keinen Zwang, und außerdem ist es auch nicht negativ auf seinen Körper u. sein Äußeres zu achten. Hier schrieb mal wieder eine fehlgeleitete Feministin der ersten Stunde. Zum Glück ticken die Mehrzahl der Frauen komplett anders. Ihr verdient euer eigenes Geld, habt alle Freiheiten und Rechte, warum also unterwerft ihr euch diesem Schönheitsdiktat??? Freiwillig macht ihr das, denn ihr seid so...
  6. #6

    Gleichmacherei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn ein Beauty-Salon in Deutschland fünfjährige Mädchen zu Schönheits-Sklavinnen erziehen will, dann stimmt was nicht mit unserem Frauenbild. Zum Glück gibt es Menschen, die gegen diesen sexistischen Schrott vorgehen - und vor allem gegen frauenfeindliche Werbung.

    Silke Burmester über Stevie Schmiedel und die Kampagne Pinkstinks - SPIEGEL ONLINE
    Wer ist Frau Dr. Schmiedel - und wer dieser "King" Ströer? Und was geschah überhaupt in Hamburg? Der Beitrag ist, nun ja, sagen wir es mal nett, so "kunstvoll" geschrieben, dass ein ortsfremder Leser wie ich eine Weile brauchte, um zu erahnen, worum es überhaupt geht.

    Einverstanden: Die Kritik der Autorin am Schönheitswahn in allen Ehren, aber ich muss mich dennoch in aller Deutlichkeit gegen einen von feministischen Kreisen betriebenen, anderen Wahn wehren: Die Gleichmacherei zwischen den Geschlechtern.

    Wenn Frauen wie Männer sind: Warum sollte ein heterosexueller Mann sich dann noch zu einer Frau hingezogen fühlen? Gerade die Unterschiede zwischen Mann und Frau sind doch Motor unserer Gesellschaft, Quelle jeglicher Art von Kunst oder, wenn man so möchte, das Salz in der Suppe des Lebens. Werden diese Unterschiede unterdrückt, so wird die Menschheit mangels heterosexueller Aktivität aussterben. Hiermit bekenne ich: Bei gleicher Intelligenz würde ich, wenn es um ein Rendez-Vous ginge, der langhaarigen, parfümierten Blondine mit Minirock und modischem Schuhwerk den Vorzug geben gegenüber einer kurzhaarigen, nach Motoröl riechenden Feministin im Blaumann mit Seitenscheitel und Männerschuhen.
  7. #7

    sexistische Biologie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    .............
    So wurde auch Kritik über die äußerst dämliche Werbung für die ARD-"Sportschau", bei der eine Knetgummi-Steinzeitfrau im Fußball-BH vor ihrem Knetgummi-Steinzeit-Mann steht, dem die Augen übergehen und die den Slogan trug "Männer waren schon immer so
    ............
    Tja, Werbung mag für unsere heutige Entwicklungsstufe "sexistisch" daher kommen.
    Da mag sogar vielen,
    wie der Artikelschreiberin,
    frauenverachtend erscheinen.

    Allerdings die Biologie war schon immer "sexistisch".
    Weil es immer dabei um die eine "Falle" ging,
    die uns die Natur stellte,
    damit wir uns als Spezies fortpflanzen,
    und so nicht aus der Schöpfungskette verschwinden.

    Dass dieser "Zwang" dem Weltbild einer intellektuellen Frau zuwider läuft,
    das, glaube ich,
    lässt die Biologie weiterhin kalt!
  8. #8

    Das Lehrbeispiel einer Glosse

    Mein Lehrer aus der Mittelstufe wäre stolz auf Sie und würde garantiert den Artikel im Unterricht behandeln.
    Nein, ernsthaft, Sie benennen hier möglicherweise sehr übertreibend im Stil aber doch sehr wertvolle Argumente, über die die wenigsten wohl nachgedacht haben. Ehrlich gesagt ist mir die Bewegung der Wutmütter noch nicht aufgefallen. Insoweit lohnt es sich, sehr pointiert das Scheinwerferlicht auf sie zu richten.

    Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst (noch) keine Kinder habe, aber bei dem Artikel der Monaco Princesse, deren Zielgruppe sicherlich nur der weibliche Anteil des Schickimicki-Teils von München ist, hatte ich mir das auch gedacht.

    Es ist natürlich auch eine gewisse Spannung für die kritisierten Unternehmen, davon schwimmende Felle durch Konliktvermeidung zu retten, oder doch durch positive Kommunikation in Form von Mitwirkung einen Rest von positivem Image aufzubauen. Wer nur von Kinderspielzeug und geschlechtsunneutralen Klamotten lebt, wird sich dazu nicht aufraffen können. Er lebt ja davon.

    So ehrenhaft dies ist, scheint mir der Gedanke des Artikels eher ein Cervantes Motiv à la Don Quijote gegen die Windmühlen zu sein.

    Von daher aller Ehren wert, aber langfristig hoffentlich mehr als ein kleiner Tropfen im großen Ozean. Andererseits das geschriebene Wort kann auch eine starke Waffe sein.
  9. #9

    Liebe Frauen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn ein Beauty-Salon in Deutschland fünfjährige Mädchen zu Schönheits-Sklavinnen erziehen will, dann stimmt was nicht mit unserem Frauenbild. Zum Glück gibt es Menschen, die gegen diesen sexistischen Schrott vorgehen - und vor allem gegen frauenfeindliche Werbung.

    Silke Burmester über Stevie Schmiedel und die Kampagne Pinkstinks - SPIEGEL ONLINE
    es mag immer einen gewissen, wenn auch nicht großen "Bodensatz" von "Barbies" und "Glucken" geben, von temporären Lebensentwicklungen ganz zu schweigen.
    Auch damit kann man umgehen ohne sich deshalb zur Persona Rabiata zu entwickeln.
    Aber bitte, auch wenn es der eigenen Vita gegenüber als "alternativlos" erscheint, einen gewissen Unterhaltungswert kann man aus dem gegenwärtigen "Genderhype" schon generieren.