Schule in Syrien: Krieg statt Kreide

REUTERSIn Syrien sind die Ferien vorbei, doch längst nicht alle Kinder gehen wieder zum Unterricht. Denn Hunderte Schulen sind zerstört oder zu Flüchtlingslagern umfunktioniert. Tausende Kinder müssen deswegen zu Hause bleiben.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/a...857055,00.html
  1. #1

    Wenn ausgerechnet in Homs - der Hochburg des Widerstands - inzwischen Versöhnungskomitees existieren und Rebellen von der FSA wieder desertieren, weil sie Nase voll haben vom Krieg und einfach nur zurück in ihr normales Leben wollen, ist es höchste Zeit, alles daran zu setzen, eine politische Lösung zu finden.
    Wer jetzt noch auf einen gewaltsamen Regime-Change setzt, soll dann auch keine Krokodilstränen mehr über die Opfer dieses Krieges vergießen.
  2. #2

    Ein bischen einseitig, oder ?

    Zitat von porkypork Beitrag anzeigen
    Wenn ausgerechnet in Homs - der Hochburg des Widerstands - inzwischen Versöhnungskomitees existieren und Rebellen von der FSA wieder desertieren, weil sie Nase voll haben vom Krieg und einfach nur zurück in ihr normales Leben wollen, ist es höchste Zeit, alles daran zu setzen, eine politische Lösung zu finden.
    Wer jetzt noch auf einen gewaltsamen Regime-Change setzt, soll dann auch keine Krokodilstränen mehr über die Opfer dieses Krieges vergießen.
    Kein Wort darüber wie viele Schulen die "Aktivisten" der FSA zerbombt haben.
    Kein Wort darüber wie viele Lehrer von den "Aktivisten" der FSA getötet wurden.

    Ca. 10 % der Schulen wurden zerstört. Seit Sonntag gehen ca. 5 Millionen Kinder wieder zur Schule, die Ferien sind vorbei. Ca. 385.000 Lehrer unterrichten diese Kinder.

    Die hätte man ja auch mal interviewen können, oder ?

    Dass die Autoren nur die "Aktivisten" der FSA befragt haben, die ja kein Interesse an Bildung zeigen, zeigt sich auch an diesem Satz:
    ..."Etwa 2000 Schule wurden während des Konflikts beschädigt ..."

    Allahu Akbar ! rufen, dazu braucht man keine Schule.

    Denn eigenes Denken schadet da nur.
  3. #3

    Der Spiegel berichtet ja wer die Schulen besetzt hält:

    Zitat von porkypork Beitrag anzeigen
    Wenn ausgerechnet in Homs - der Hochburg des Widerstands - inzwischen Versöhnungskomitees existieren und Rebellen von der FSA wieder desertieren, weil sie Nase voll haben vom Krieg und einfach nur zurück in ihr normales Leben wollen, ist es höchste Zeit, alles daran zu setzen, eine politische Lösung zu finden.
    Wer jetzt noch auf einen gewaltsamen Regime-Change setzt, soll dann auch keine Krokodilstränen mehr über die Opfer dieses Krieges vergießen.
    Hier die Schule von Sukkari:


    "Der 24-jährige Abu Anas aus Aasas ist der Kommandant der Truppe in der Schule von Sukkari. Er trägt einen Bart, schulterlange gewellte Haare, ein schwarzes Poloshirt, schwarze Hosen und ockerfarbene Militärstiefel. Abu Anas ist schon zu Lebzeiten so etwas wie eine Legende. Von einem Experten, der im Irak gekämpft hat, wurde Abu Anas in die Kunst des Bombenbauens eingeführt.

    In einem leeren Klassenzimmer präsentiert der junge Kommandant seine Sammlung: etwa 60 improvisierte Sprengsätze, von wenigen Kilogramm Gewicht bis zu Brummern von rund 50 Kilogramm. Aus Artilleriegranaten, die nicht explodiert sind, baut Abu Anas Bomben, die er in erster Linie gegen ungepanzerte Ziele einsetzt. "Sie sind wegen ihrer Splitterwirkung gegen Soldaten gedacht. Wir bringen sie in der Nacht in Häusern oder versteckt an Straßenrändern an. Wenn die Soldaten am Morgen kommen, zünden wir die Blindgänger per Funk oder über Drähte", erklärt Abu Anas."

    Alahu Akbar statt ABC.
  4. #4

    School of War

    The origins of the Taliban date back into the 70s and 80s, when George Bush, at that time chief of the CIA under Ronald Regan, started to support the insurgents in Afghanistan. Despite the conflict with Jimmy Carter on torture and the B1 Bomber that lead to the resignation of George Bush, the support with money, advisors and high tec weapons such as the Stinger was extended under Jimmy carter and his security advisor Zbigniew Brzezinski,.
    When Osama Bin Laden escaped serveral years later he was using tunnel systems build with almost one billion Dollars, by the US.

    The Taliban originally were kids educated in fugitive camps in Pakistan in schools that were funded by the CIA.

    And how far will those people go this time? Is the foe of a foe allways a friend ? And is he really a friend of human rights, education or democracy ? I doubt that and I have my reasons for that.

    Zitat von BBC
    BBC News - Who are the Taliban?

    Pakistan was also one of only three countries, along with Saudi Arabia and the United Arab Emirates (UAE), which recognised the Taliban when they were in power in Afghanistan from the mid-1990s until 2001.
    John McCain, Joe Lieberman, Lindsay Graham Urge To Arm Syria's Rebels

    FIM-92 Stinger in the Soviet war in Afghanistan - YouTube

    Afghanistan war logs: US covered up fatal Taliban missile strike on Chinook | World news | The Guardian

    Bin Laden may flee in tunnels | World news | The Guardian
  5. #5

    Bombenbau statt Mathe....

    Na da schauen die Kinder ja in eine glänzende Zukunft. Die meissten Kinder sind neugierig, wollen Neues lernen. Wer ihnen dann lesen, schreiben, rechnen den Bau von Bomben beibringt missbraucht sie damit. Dass solche Typen dann sogar als Helden/Vorbilder verehrt werden, ist fatal - weil es damit die nächste Generation von ungebildeten leicht verführbaren erzeugt....womit sich der Kreis wieder schliesst. Oft wird gesagt : "die Kinder sind die Zukunft". Wer die Gegenwart nutzt um sie das Töten zu lehren, sagt mehr über sich selbst als ihm lieb sein kann.