Schlangenstehen als Job: Warten wir es ab

DPASie stehen oft im Schatten und brauchen vor allem Geduld. Ihre Stunde schlägt dann, wenn in Washington wichtige Anhörungen laufen. Eric Hopkins ist von Beruf "linestander" und wird fürs Nichtstun bezahlt - er hält für mächtige US-Lobbyisten die Plätze frei.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-857177.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    36 Dollar (28,50 Euro) pro Stunde zahlen die Lobbyisten etwa an qms.
    Da wäre doch jetzt mal die qualitätsjournalistisch interessante Zusatzinformation gewesen, wieviel davon bei den Schlangestehern dann ankommt. Na?
  2. #2

    .

    Zitat von kommentor Beitrag anzeigen
    Da wäre doch jetzt mal die qualitätsjournalistisch interessante Zusatzinformation gewesen, wieviel davon bei den Schlangestehern dann ankommt. Na?
    Ich würde schätzen ca. ein Drittel :)
  3. #3

    Lesen informiert!

    Zitat von kommentor Beitrag anzeigen
    Da wäre doch jetzt mal die qualitätsjournalistisch interessante Zusatzinformation gewesen, wieviel davon bei den Schlangestehern dann ankommt. Na?
    Steht im Artikel. Selber Absatz: etwa ein Drittel.
  4. #4

    Wechsel geht nicht

    Funktioniert nur, wenn sich alle Beteiligten auf die Stellvertreter-Regel verständigen. Was ich nicht tue. Wenn ich Schlange stehe und es kommt jemand, der sich an die Stelle desjenigen vor mir stellen will, kriegt er den unmissverständlichen Hinweis, sich gefälligst hinten anzustellen (zumindest hinter mir). Hat bislang noch keiner gewagt, mir da nachhaltig zu widersprechen ... Würde nicht gut für ihn ausgehen.
  5. #5

    @Pat-Riot

    Junge Junge, Sie würden aber das amerikanische System ganz schön ins wanken brinegn, vielleicht sogar bis hin zum Systemsturz?

    Wollen Sie sich nicht bei umsturzinteressierten Gruppen bewerben? Die zahlen sicher gut!
  6. #6

    optional

    Patriot, sie sind wohl son ganz kluger und harter, hm ;)

    Interessante Geschäftsidee. Hab ich noch nichts von gehört. Endlich mal was Neues auf SPON statt "Plötzlich Chef" und "Ich belästige andere mit meinem echt deprimierenden Job"

    Könnte doch auf was in Deutschland sein, ein Schlangesteher...
  7. #7

    Zitat von sprücheklopferklopfer Beitrag anzeigen
    Könnte doch auf was in Deutschland sein, ein Schlangesteher...
    Sowas ähnliches habe ich schon mal in Deutschland in einer ausländischen Botschaft erlebt. Man musste dort persöhnlich antanzen nur um Dokumente abzugeben. Die erste Dame in der Schlange war eine "Professionelle" und hat die Dokumente für gleich drei Klienten auf einmal dabei gehabt, die 10 Minuten vor Öffnung dazugekommen sind. Ich hingegen musste 3,5 Stunden warten.
  8. #8

    Zitat von sprücheklopferklopfer Beitrag anzeigen
    Patriot, sie sind wohl son ganz kluger und harter, hm ;)

    Interessante Geschäftsidee. Hab ich noch nichts von gehört. Endlich mal was Neues auf SPON statt "Plötzlich Chef" und "Ich belästige andere mit meinem echt deprimierenden Job"

    Könnte doch auf was in Deutschland sein, ein Schlangesteher...
    Ich denke, einighe davon sind bei den Aepfel-Schlangen auch zu finden.
    So neu ist das nun auch nicht, gab es schon vor 20 Jahren, in der Kfz. Zulassungsstelle.
  9. #9

    optional

    Pat-Riot, oh, Sie würden dem Widersprecher eins auf die Nase geben? So richtig oft klappt sowas nicht, weil ein "Der hat sich aber vorgedrängelt, Herr Richter!" nicht als Begründung für Notwehr akzeptiert wird.
    Abgesehen davon kann ich den Ärger eh nicht verstehen, denn so lange es bei 1:1-Wechseln bleibt, verlieren die anderen in der Schlange ja nichts.