Studentenpisa: Alle Fragen, alle Antworten

Hunderttausende von Menschen haben mitgemacht, jetzt ist der große SPIEGEL-Wissenstest vorbei - aber als Quiz lebt Studentenpisa weiter. SPIEGEL ONLINE zeigt, woran so viele Teilnehmer sich die Zähne ausbeißen: die Fragen und Antworten in Politik und Geschichte, Wirtschaft und Kultur.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...620101,00.html
  1. #1

    Zu leicht

    Der test ist doch viel zu leicht. Ich bin bloß Verwaltungsangestellter und habe alle 180 Fragen zu 92 % beantworten können.
  2. #2

    o.O

    Also, wenn dieses Quiz das Allgemeinwissen unseres akademischen Nachwuchses testen soll, und tatsächlich nur eine Handvoll in jedem Wissensgebiet mehr als 30 Fragen erreicht kann ich nur sagen, gute Nacht Deutschland!
    Das ist doch alles simpelste Allgemeinbildung! Ich habe nie eine Hochschule besucht, mein höchster Abschluß ist Fachabitur für Gestaltung und trotzdem hatte ich auf Anhieb 166 von 180 Fragen korrekt, ohne mich groß anstrengen zu müssen.
    Die meisten Fragen kamen mir ohnehin so vor, als wären sie von Trivial Pursuit-Kärtchen abgeschrieben.... :-P
  3. #3

    Hmm?

    Der Original-Test war insofern schwieriger, als er ein Zeitlimit von 30 sec. beinhaltete und viele Fragen ungestützt gestellt worden sind (also nicht wie bei Jauch mit vier Antwortoptionen, sondern offen zum Eintippen). Zudem erhielt jeder Teilnehmer nur eine Auswahl der Fragen des jeweiligen Fachgebietes. Beispielsweise von den vier Bäumen nur die Buche oder von den Vögeln nur der Spatz. Mich hat das zwei Punkte gekostet, obwohl ich die anderen Vögel und die anderen Bäume kannte.
  4. #4

    Studenten-Pisa.............

    Die sehr Schlauen und die "Besserwisser"/et ego)haben laengst bemerkt,daß die grafische Darstellung der Haeufigkeit der richtigen Antworten eine Gauß'sche Verteilungskurve ergibt.Sic!
  5. #5

    Viel zu leicht...

    Wenn der Test eine ernsthafte Herausforderung für
    deutsche Studenten ist, na dann gute Nacht liebes Heimatland.
    Ich habe die 180 Fragen in weniger als 45 Minuten beantwortet
    und dabei 94% richtig (trotz Kulturfragen und Flüchtigkeitsfehlern ;-)

    Da ist Herr Jauch ja noch anspruchsvoll gegen...
  6. #6

    ...

    Es sind eine Menge Fakten dabei, die kein Mensch wirklich wissen muss. Von wem welches Bild ist? Wer ist das? Wenn man diese Fragen fast alle richtig beantwortet, hat man eine Menge Wissen angehäuft. Aber wozu?
  7. #7

    # Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an

    Zitat von madoschilus Beitrag anzeigen
    Es sind eine Menge Fakten dabei, die kein Mensch wirklich wissen muss. Von wem welches Bild ist? Wer ist das? Wenn man diese Fragen fast alle richtig beantwortet, hat man eine Menge Wissen angehäuft. Aber wozu?
    Kulturelles Wissen ist völlig sinnlos, es reicht doch, wenn man die Grundzüge der BWL beherrscht, nicht wahr?

    Diese Geisteshaltung ist verantwortlich für unsere Bildungsmisere.
  8. #8

    .

    Zitat von DonRazzi Beitrag anzeigen
    Der Original-Test war insofern schwieriger, als er ein Zeitlimit von 30 sec. beinhaltete und viele Fragen ungestützt gestellt worden sind (also nicht wie bei Jauch mit vier Antwortoptionen, sondern offen zum Eintippen). Zudem erhielt jeder Teilnehmer nur eine Auswahl der Fragen des jeweiligen Fachgebietes. Beispielsweise von den vier Bäumen nur die Buche oder von den Vögeln nur der Spatz. Mich hat das zwei Punkte gekostet, obwohl ich die anderen Vögel und die anderen Bäume kannte.
    Das hätte den Test in der Tat viel schwieriger gemacht, so wie er hier gestellt wurde hatte ohne Vorbereitung 156 von 180 Fragen richtig wobei der Bereich Kultur mit 25 von 36 mein Ergebnis schon nach unten zieht. Ich interessiere mich nun mal für andere Dinge. So konte ich mir die schlechten Ergebnisse auch nicht erklären aber mit Ihrem Beitrag bzw. Ihren Infos ergäbe das ein ganz anderes Bild.
  9. #9

    Zumutung & Täuschung...

    Mit Grauen erinnert man sich an den Schlachtruf der Hamburger Lokalpostille, welcher das dreimalige Fakten der lieben Konkurrenz in den Schatten stellte, und behauptete, die Leser der Lokalpostille wüßten mehr – wogegen man nur Nietzsches berühmtes: "Seht mir doch diese Überflüssigen! Krank sind sie immer, sie erbrechen ihre Galle und nennen es Zeitung." ausrufen kann – und daher glaubt man den ständigen Beteuerungen nicht, wenn man mehr als 30 Punkte erreicht habe, dass die Mehrzahl der Teilnehmer dies nicht vermöge; denn damit wird dem Aspiranten suggeriert, er wäre besonders schlau; und wie sagt doch der Dichter: "Er hört es gern, Das Einhorn lasse sich mit Bäumen fangen, Der Löw im Netz, der Elefant in Gruben, Der Bär mit Spiegeln und der Mensch durch Schmeichler; Doch sag ich ihm, daß er die Schmeichler haßt, Bejaht er es, am meisten dann geschmeichelt. Laßt mich gewähren; Denn ich verstehe sein Gemüt zu lenken, Und will ihn bringen auf das Kapitol." – ich darf hier also um etwas mehr List und Verschlagenheit bei der Bauern- und Rattenfängerei bitten! Zumal die Fragen eine ziemlich Zumutung sind, zumindest was Politik, Kultur und Geschichte anbelangt; neben der Oberflächlichkeit erschreckt vor allem deren Gegenwartsbezug und Belanglosigkeit (Einzelheiten erspare ich mir hier, aber drei Fragen nach römischen Zahlen und die Fäkalschriftstellerei waren im Kulturbereich fast ebenso daneben wie die ständige Länderabfrage im Politiktest!). Wobei solche Prüfungen im Internet ungefähr so sinnvoll sind, wie in Mathematikklassenarbeiten die Lösungen mit dem Aufgabenblatt auszuteilen! Denn dank Wikipedia und dergleichen Afterlexika kann man nun einmal nicht mehr die berühmten fünf äh drei Fragen stellen...