57 Tage nach Brandkatastrophe: Unglücksfrachter "Flaminia" erreicht sicheren Hafen

DPA / BundespolizeiDer havarierte Frachter "Flaminia" ist in Wilhelmshaven angekommen. Nachdem das Schiff monatelang in keinem europäischen Hafen einlaufen durfte, endete die Unglücksfahrt am späten Nachmittag. Experten bereiten jetzt die Bergung der geladenen Gefahrengüter vor.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...854787,00.html
  1. #1

    Wie aus drei Wochen viele Monate werden..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der havarierte Frachter "Flaminia" ist in Wilhelmshaven angekommen. Nachdem das Schiff monatelang in keinem europäischen Hafen einlaufen durfte, endete die Unglücksfahrt am späten Nachmittag. Experten bereiten jetzt die Bergung der geladenen Gefahrengüter vor.
    Das Feuer an Bord der Flaminia brach am 14.07.2012 in rund 2000km Entfernung zum europäischen Festland aus.
    Erst am 23.07.2012 war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass sich der Schleppverband mit einer Geschwindigkeit von 4-5kn in Bewegung setzen konnte, woei die Flaminia eine Schlagseite von rund 10° aufwies.

    Erst ab dem 29.07.2012 befand sich die Flaminia vorübergehend in Warteposition, um das weitere Prozede abzuwarten.

    Am 20.08.2012 wurde die Erlaubnis zum Anlaufen deutscher Gewässer erteilt.
    Insgesamt bestand also lediglich für drei Wochen keine Erlaubnis, während das Schiff weiterhin brannte, teilweise schwere Schlagseite hatte und man keine Kenntnis der Ladung hatte.
  2. #2

    Anlanden

    Es handelt sich nach den bisherigen Berichten um ein Schiff unter Deutscher Flagge bzw. ist der Eigner ein Deutsches Unternehmen. Da gehört es sich wohl, daß der Havarist auch hier anlanden kann.
  3. #3

    Was mache ich mit einer toten Katze in meinem Garten?

    Richtig, ich packe sie am Schwanz und werfe sie dem Nachbarn über den Zaun.
    Nachdem unsere europäischen Freunde das Schiff wie einen Wanderpokal weitergereicht haben, sind wir wieder einmal die Musterschüler und halsen uns die Probleme anderer auf. Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen: Ein Torpedo, auf hoher See mittschiffs gesetzt, und gut wäre es gewesen. Unter den vielen Tausend versenkten Schiffen des WK 2 wäre das überhaupt nicht aufgefallen.
  4. #4

    Nur wenn...

    Zitat von Hajojunge Beitrag anzeigen
    Richtig, ich packe sie am Schwanz und werfe sie dem Nachbarn über den Zaun.
    Nachdem unsere europäischen Freunde das Schiff wie einen Wanderpokal weitergereicht haben, sind wir wieder einmal die Musterschüler und halsen uns die Probleme anderer auf. Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen: Ein Torpedo, auf hoher See mittschiffs gesetzt, und gut wäre es gewesen. Unter den vielen Tausend versenkten Schiffen des WK 2 wäre das überhaupt nicht aufgefallen.
    ...die Katze dem Nachbarn gehörte (bzw. umgekehrt, man kennt ja Katzen^^).
    Ansonsten würde der sich sicherlich bedanken, wenn Sie Ihre Katze bei ihm entsorgen möchten.
  5. #5

    Zitat von Hajojunge Beitrag anzeigen
    Richtig, ich packe sie am Schwanz und werfe sie dem Nachbarn über den Zaun.
    Nachdem unsere europäischen Freunde das Schiff wie einen Wanderpokal weitergereicht haben, sind wir wieder einmal die Musterschüler und halsen uns die Probleme anderer auf. Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen: Ein Torpedo, auf hoher See mittschiffs gesetzt, und gut wäre es gewesen. Unter den vielen Tausend versenkten Schiffen des WK 2 wäre das überhaupt nicht aufgefallen.
    ROFL ;) Wie wahr.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der havarierte Frachter "Flaminia" ist in Wilhelmshaven angekommen. Nachdem das Schiff monatelang in keinem europäischen Hafen einlaufen durfte, endete die Unglücksfahrt am späten Nachmittag. Experten bereiten jetzt die Bergung der geladenen Gefahrengüter vor.

    Flaminia erreicht Wilhelmshaven - SPIEGEL ONLINE
    Ein paar Knallfrösche in den Frachtraum und als Militärschiff nach Athen verkaufen.
  7. #7

    Ziellos

    Zitat von Hajojunge Beitrag anzeigen
    Richtig, ich packe sie am Schwanz und werfe sie dem Nachbarn über den Zaun.
    Nachdem unsere europäischen Freunde das Schiff wie einen Wanderpokal weitergereicht haben, sind wir wieder einmal die Musterschüler und halsen uns die Probleme anderer auf.
    Und warum konnte sie nicht nach Antwerpen weiterfahren oder Schleppen lassen? Das war doch das Ziel.
    Aber wieder Typisch: Erst buhlen die Häfen um die Frachter aber wenn es mal ernst wird winken sie ab? Finde ich Verantwortungslos und Geldgeil. Absolute Frechheit. Die Häfen verlangen ja Liegegebühren. Wofür eigendlich?

    Es sollte jeder Hafen, ähnlich wie in der Luftfahrt einen Alternativhafen ernennen, sollte der Zielhafen nicht in der Lage sein mit der Problematik umzugehen.
    Als Beispiel: wenn es Klar ist das das Schiff aufgrund seiner Gefährdungsstufe, wegen der schmalen Schiffswege der Elbe, nicht nach Hamburg kann, sollte Bremerhafen oder Wilhelmshafen schon vor Antritt der Reise in Charleston als Ausweichhafen für solche Zwischenfälle verpflichtend feststehen.
    So das Schiff, die Crew, und die Umwelt alleine umherdümpeln zu lassen ist nich nur Verantwortungslos, sondern auch Unmenschlich.
  8. #8

    Jou, is klar, ne?

    Zitat von Hajojunge Beitrag anzeigen
    Nachdem unsere europäischen Freunde das Schiff wie einen Wanderpokal weitergereicht haben, sind wir wieder einmal die Musterschüler und halsen uns die Probleme anderer auf.
    Ein deutsches Schiff ist natürlich ein Problem anderer Leute, wenn es Ärger damit gibt.
    Wäre ja noch schöner, wenn sich jeder um seinen eigenen Dreck kümmern müßte, sogar „wir“. Wo kämen „wir“ denn da hin!
  9. #9

    Zitat von Freyss Beitrag anzeigen
    Bremerhafen oder Wilhelmshafen
    Bremerhaven oder Wilhelmshaven

    in WHV isser ja nun auch gelandet,dabei ist der Hafen noch nicht mal freigegeben.