"Flaminia": Unglücksfrachter erreicht deutsche Gewässer

dapd/HavariekommandoDer schwer beschädigte Frachter "Flaminia" mit 150 Gefahrgutcontainern steuert auf Helgoland zu. Monatelang weigerten sich europäische Häfen, das Unglücksschiff aufzunehmen, nun soll es in deutschen Gewässern untersucht werden. Anschließend soll das Gefahrgut in Wilhelmshaven geborgen werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...854655,00.html
  1. #1

    mitgehangen

    Ist doch ein in der BRD registriertes Schiff, oder? Dann müssen auch die negativen Folgen getragen werden.
  2. #2

    Wo ist dieser Frachter registriert?

    Wer bezahlt die Bergungskosten?

    Bin neugierig ...
    Gibt es eigentlich eine Haftung für die Länder, unter deren Flagge sie fahren bzw. für die Länder, wo sie registriert sind?
    ... falls weder der Reeder noch eine Versicherung haften kann oder will.
  3. #3

    Vorauseilender Gehorsam

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der schwer beschädigte Frachter "Flaminia" mit 150 Gefahrgutcontainern steuert auf Helgoland zu. Monatelang weigerten sich europäische Häfen, das Unglücksschiff aufzunehmen, nun soll es in deutschen Gewässern untersucht werden. Anschließend soll das Gefahrgut in Wilhelmshaven geborgen werden.

    Flaminia: Unglücksfrachter erreicht deutsche Gewässer vor Helgoland - SPIEGEL ONLINE
    Schön, daß Deutschland mal wieder wie üblich in vorauseilendem Gehorsam als Zahlmeister und Schuttabladeplatz herhalten darf
  4. #4

    EU-Müll

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der schwer beschädigte Frachter "Flaminia" mit 150 Gefahrgutcontainern steuert auf Helgoland zu. Monatelang weigerten sich europäische Häfen, das Unglücksschiff aufzunehmen, nun soll es in deutschen Gewässern untersucht werden. Anschließend soll das Gefahrgut in Wilhelmshaven geborgen werden.

    Flaminia: Unglücksfrachter erreicht deutsche Gewässer vor Helgoland - SPIEGEL ONLINE
    Wir müssen oder dürfen doch auch den Müll aus Süditalien annehmen.
    EU-Zwang oder Geschäftemacherei.
    Derzeit wird sogar im Schwarzwald eine Giftmüll-Umverteilungsanlage gebaut und selbst die Grünen mucken nicht auf.
  5. #5

    Zitat von ernstjüngerfan Beitrag anzeigen
    Schön, daß Deutschland mal wieder wie üblich in vorauseilendem Gehorsam als Zahlmeister und Schuttabladeplatz herhalten darf
    Was jammern Sie eigentlich? Das Schiff steht in deutschem Eigentum und fährt löblicherweise sogar unter deutscher Flagge.

    Da ist es doch nur selbstverständlich, dass auch hier der Schaden behoben wird.
  6. #6

    Zitat von luwigal Beitrag anzeigen
    Wo ist dieser Frachter registriert?
    Wer bezahlt die Bergungskosten?

    Bin neugierig ...
    Gibt es eigentlich eine Haftung für die Länder, unter deren Flagge sie fahren bzw. für die Länder, wo sie registriert sind?
    ... falls weder der Reeder noch eine Versicherung haften kann oder will.
    2. Foto der Fotoserie: Heimathafen ist Hamburg.
  7. #7

    Typische Wutbürgereaktion

    Erstmal ordentlich empören und nachher erst die grauen Zellen benutzen - Wutbürger habens nicht so mit Fakten, wenn man sich die Reaktionen hier anschaut.
    1. Eigner der MSC Flamina ist 'Conti' - eine deutsche Reederei
    2. Heimathafen ist Hamburg - Steht sogar hinten auf dem Schiff und ist in der Klickstrecke ersichtlich
    3. Das Schiff fährt unter deutscher Flagge
    Ergo -es ist ein urteutonisches Problem, mit dem Drittstaaten verständlicherweise nichts zu tun haben wollen.
  8. #8

    Geistig, moralisch und biologisch gewendetes und vergiftetes Systemangebot

    Zitat von ernstjüngerfan Beitrag anzeigen
    Schön, daß Deutschland mal wieder wie üblich in vorauseilendem Gehorsam als Zahlmeister und Schuttabladeplatz herhalten darf
    Aber D hat doch die beste und größte Industrie der Welt nicht nur zur Kampfpanzerherstellung, sondern auch zur Gefahrenmüllentsorgung und - aufbereitung. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, also, bringt alles Gift der Welt!
  9. #9

    Wie bei KKW

    Zitat von luwigal Beitrag anzeigen
    Wer bezahlt die Bergungskosten?

    Bin neugierig ...
    Gibt es eigentlich eine Haftung für die Länder, unter deren Flagge sie fahren bzw. für die Länder, wo sie registriert sind?
    ... falls weder der Reeder noch eine Versicherung haften kann oder will.
    Sollte eigentlich, genau wie bei KKW zwingend vorgeschrieben sein, dass so ein Frachter versichert ist. Dann sollte die Frage wer zahlt gar nicht auftauchen.
    In keinem Fall sollte irgend ein Steuerzahler dafür herhalten müssen, sonst haben die beteiligten Regierungen - wie so oft - ihre Hausaufgaben nicht gemacht.