Angespielt: Drei Stunden mit "Sleeping Dogs"

Square Enix Dieses Spiel gehört in den Schredder, und zwar sofort: Das Konsolen-Prügelspiel "Sleeping Dogs" langweilt durch ständige Nahkämpfe und überflüssige Gewalt. Immerhin ist das gezeigte Hongkong schön anzusehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...853263,00.html
  1. #1

    "Ich muss gestehen: Ich mag nur wenige Spiele, in denen geprügelt wird. Mir ist das zu kompliziert, ich war schon am Commodore 64 nicht geschickt genug dafür. Wenn ich Tastenkombinationen auswendig lernen soll, wende ich mich mit Grausen ab und bewundere die, denen es gelingt. Sie machen aus einem Spiel eine wunderbare Choreographie, bei mir wird es ein Grauen."

    Schon mal auf die Idee gekommen, dass Sie dann vielleicht nicht der Richtige sind um über dieses Spiel zu schreiben?


    Nichts desto trotz muss ich ihnen zum Teil recht geben. Die Steuerung ist eine Katastrophe. Man spürt den Einfluss von SquareEnixs Konsolen-Rollenspielen. Von der Steuerung am PC haben die 0 Ahnung. Die Tasten liegen zu weit auseinander, die Kombinationen generell sind unlogisch und die Steuerung ganz einfach nicht einheitlich. Mal kann man mit WASD ein Menü navigieren, mal muss man dafür auf die Pfeiltasten zurückgreifen. Trotz WASD-Steuerung werden Tasten wie BackSpace oder Enter sehr häufig benötigt. Alles in allem ist die Steuerung auf dem PC einfach nur unter aller Sau.

    Die Gewalt ist schon übertrieben. Auch da gebe ich dem Author recht. Aber es soll ja Menschen geben die darauf stehen.

    Mir persönlich wurde das Spiel ziemlich schnell langweilig. Nachdem ich Berichte über eine gelungene asiatische GTA-Kopie lesen durfte, war ich doch sehr neugierig. Im großen und ganzem war das aber eine große Enttäuschung. Von GTA noch weit entfernt!
  2. #2

    Besonders fragwürdig, dass dort Kopfschüsse und das Aufschneiden von Kehlen beklatscht und bejubelt wurden.
    Auch ich zähle mich zu den Leuten, die mit Sicherheit nichts gegen Gewalt in Film oder Spiel haben. Es gibt der Erwachsenenunterhaltung imho des öfteren die richtige Würze. Es sollte aber nicht - wie der Autor schon treffend beschreibt - dem Selbstzweck dienen, wie es bei manchen Regisseuren und leider auch einem großen Teil des Publikums der Fall zu sein scheint. Als schlechtes Beispiel deutscher Filmemacher würde ich hier Andreas Bethmann, Timo Rose oder Jochen Taubert nennen.

    Anyway... ich empfehle dem Autor, das Fantasy Film Fest zu besuchen. Dort wird es wirklich richtig ekelhaft, wenn bei den anwesenden Gorebauern bei wirklich jedem Gewaltakt auf der Leinwand einer ab- und das Jubeln und Klatschen losgeht.

    Auch wenn dort wirklich phantastische Filme (im buchstäblichen Sinne) laufen, bei denen man zum Teil nie wieder die Chance hat, diese nochmal Kino zu genießen: DEN Preis ist es nicht wert.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Spiel gehört in den Schredder, und zwar sofort: Das Konsolen-Prügelspiel "Sleeping Dogs" langweilt durch ständige Nahkämpfe und überflüssige Gewalt. Immerhin ist das gezeigte Hongkong schön anzusehen.

    Angespielt: "Sleeping Dogs" - SPIEGEL ONLINE
    "Ich mag nicht...", "zu kompliziert!", deswegen Schredder.
    Diese "Kritik" ist genauso nichtssagend dämlich wie "Spiel ist doof, weil Scheisse!".

    Diese Rezension gehört in den Papierkorb. Und zwar sofort.
  4. #4

    Lieber Carsten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieses Spiel gehört in den Schredder, und zwar sofort: Das Konsolen-Prügelspiel "Sleeping Dogs" langweilt durch ständige Nahkämpfe und überflüssige Gewalt. Immerhin ist das gezeigte Hongkong schön anzusehen.

    Angespielt: "Sleeping Dogs" - SPIEGEL ONLINE
    vielleicht solltest du mal wieder bei Spielen anfangen wie "Kästen schieben"
    Nur weil man eine PS3 zuhause hat, die man anscheinend nicht richtig bedienen kann, ermächtigt das einen noch lange nicht zum Spielekritiker.
    Ich komme mit Konsolen auch nicht klar, somit bist du ja nicht allein.
    Aber ich würde mich hüten wie der Blinde von der Farbe zu schreiben.
    Früher sagte man "Schuster bleib bei deinen Leisten".
  5. #5

    ^^

    ich empfehle einfach auf Youtube sich die lets plays zu "Sleeping Dogs" vom Channel "GameTube" anzuschauen. Bringt einem mehr, als das schon angesprochene "mag ich nicht", "zu kompliziert" und "ihh Gewalt".
    Derlei und noch härtere Szenen wurden in jedem guten Alten Charles-Bronson-Film gezeigt und die waren weit vor des niveaulosen Saw-Gore-Hypes gedreht.
  6. #6

    Kompetenz?

    Ach herrje, wenn man eine (laut eigener Aussage so zu verstehen) schlechte Augen/Hirn/Hand-Koordination besitzt testet man dann halt Computerspiele., bei denen eben diese Fähigkeit verstärkt gefordert wird?

    Aber um NPCs in Ventilatoren zu werfen reicht es?

    Was mich vielmehr interessieren würde ist, ob es spielerisch erforderlich ist, dass die Handlung ausgeführt wird oder sind es Spielszenen, die automatisch ablaufen?
    Im ersteren Fall würde die Verantwortung für das eigene ´´Spielvergnügen´´ beim Spieler selbst liegen.
    Im zweiten Fall dürfte es möglich sein, die Deinstallationsroutine des OS zu nutzen ;)
  7. #7

    Bewerbung zum Spieletester bei Spiegel Online

    Überhaupt die Idee ein Spiel eine Stunde zu spielen und dann bewerten zu wollen ist ja schon absurd. Aber dann auch noch darüber zu meckern das man am Anfang nur in die Geschichte eingeführt wird.... Sleeping Dogs nimmt einen am Anfang schon sehr an die Hand und zeigt einem alles. Daher dauert es eine Weile bis man sich wirklich frei bewegen kann, wie man es von einem Open World Spiel erwartet. Die Welt ist schön und authentisch gestaltet. Das der Autor bei den kämpfen "immer" stirbt, muss an der spielerischen Unfähigkeit liegen. Wenn man nur blind drauf haut, sind die Kämpfe wirklich schnell vorbei. Da muss man mehr auf die verschiedenen Gegnertypen eingehen und sich etwas Zeit nehmen. Es macht meiner Meinung nach auch den Reiz aus, das ich bei jedem Kampf sterben kann, egal ob ein Gegner, oder zwölf. Wenn man einfach nur so Tasten drückt, ist der Kampf natürlich schnell verloren.
    Selbst wenn man sagenhafte 3 Stunden im virtuellen Hong Kong verbracht hat, anscheinend ja die meiste Zeit im Krankenhaus, kann man nicht alles erlebt haben. Die Story kommt erst nach und nach richtig in fahrt und dann will man wissen wie es weiter geht. Sie teilt sich in die Triadenmissionen und die Copmissionen auf.Neben der Hauptstory gibt es auch genug zu tun. Autos klauen, Fight Clubs, Hahnenkämpfe, Majong, Geldtransporter entführen, Karaoke, Kleidung/ Autos kaufen, Kameras hacken, Schreine/ Tresore finden, Geld eintreiben und sonstige Gefälligkeiten für Passanten oder Freunde. Langweilig wird es bei Sleeping Dogs nicht. Zudem auch jede Aktion Erfahrungspunkte bringt. Je nach Auftrag Triadenpunkte, Coppunkte oder Ansehenspunkte. Und da man Geld und Erfahrungspunkte immer braucht um neue Fähigkeiten frei zu schalten, lohnt es sich diese auch beim wiederholten spielen immer wieder zu erledigen. Alles in allem ist Sleeping Dogs kein fehlerfreies Spiel, aber es ist sehr unterhaltsam und man hat lange zu tun. Wenn man mit den Kämpfen klar kommt...
    Wenn man bedenkt das Spon keine Gamesseite ist, muss man auch keinen umfangreichen Test erwarten. Das aber einem Schreiberling Geld gegeben wird um so etwas halbgares abzuliefern. Ich kann nur hoffen das die anderen Autoren bei Spiegel mehr Fachwissen und Herz in ihre Artikel stecken. Somit bewerbe ich mich hiermit bei Spiegel online als Spieletester. Denn das kann besser
  8. #8

    optional

    Du bist echt lustig .... liest du auch 20 Seiten von einem Buch und schreibst dann ne Rezension alá 20 Seiten angelesen .... *kopfschüttel* und wenn du die PS3 nicht bedienen kannst , dann spiel lieber Angry Birds .....

    Wasn Loser ....
  9. #9

    Die Kritik an der gezeigten Brutalität kann ich nur bestätigen. Das ist komplett überflüssig und hat schon gewaltverherrlichende Ansätze. Was soll das?
    Aber ansonsten kann ich die Kritik nicht nachvollziehen. Die Nahkampfszenen sind von der Steuerung und dem Schwierigkeitsgrad insgesamt sehr gut balanciert. Ähnlich wie bei Batman erreicht man am meisten mit Kontern gefolgt von verschiedenen Combos. Was natürlich nicht geht, ist einfach nur auf die Tasten zu hauen. Allerdings spreche ich von der PS3-Version. Auch die Story ist vom Timing her genau richtig. Wer das so nicht mag, sollte solche Open World Spielen ganz lassen.