Studentinnenjob in China: Trinkend dazuverdienen

Feiern gehen, Getränke frei, und dazu noch zehn Euro pro Stunde? Was nach einem traumhaften Nebenjob klingt, ist ein Marketingkonzepte chinesischer Clubbesitzer. Vor allem ausländische Studentinnen werden dafür gern genommen. Sie sollen männliche Gäste locken.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...852809,00.html
  1. #1

    Mazzo Nanjing

    Gute Werbung fuer einen wirklich mittelpraechtigen Laden. Ich war mit dem Promoter vom Mazzo in einer anderen Stadt feiern und der hat so laut promotet, dass er in einer hohen Kurve rausgeflogen ist. Das ganze Nachtleben hier in China is komplett anders als in Deutschland. Es geht nicht ums tanzen, es geht mehr darum Maennern Flaschenweise Wiskey anzudrehen fuer ca. 100-200 euro pro Stueck damit sie spaeter eine Ausrede fuer den Seitensprung haben mit einer der anwesenden Partygirls die nur ihren Nebenjob machen :D.
  2. #2

    Trinkend ertrinken

    Gab es vor 25 Jahren viel in Japan. Blond musste man sein
    und trinken können. Viele von den Mädels haben richtig viel
    Geld verdient und viele sind auch richtig abgestürzt.
    In Japan war es so, dass man vor der Mamasan, Geisha und
    der Baishunfu (Prostituierte) Respekt hatte. Bei den ausländischen
    Mädels war das nicht der Fall und die haben sogar weniger
    verdient.
  3. #3

    optional

    Wer sich bei solchen 'Jobs' das Geld nicht am 'Schichtende' auszahlen laesst, ist selber schuld!
  4. #4

    optional

    Bin gerade in China. Ich kann nur meinen Vorredner Asher anschließen.
    Für uns Europäer ist ein Clubbesuch eher öde, außer man geht dort hin wo die Ausländer sind.
    Die Barmeile in Nanjing ist eh eher mäßig.
  5. #5

    Und?

    Ich lebe in Beijing, die jungen Chinesen sind halt neugierig auf Westler und deren Lebensstil, wollen sie kennenlernen. Wo viele Westler sind, entsteht schnell ein Szeneladen.und da moechten auch gerne junge Chinesen dabeisein. Vollkommen o.k. Wenn sich junge blonde Studentinnen als Promoterinnen anwerben lassen um in der Bar oder in dem Club den Eindruck zu erwecken, dass der Laden bei Westlern beliebt ist - ist das o.k. So funktioniert Werbung !
    Zu dem beschriebenen Fall, da wurde nichts schriftlich vereinbart - die, die sich einige Zeit vergnuegen, waren gleichzeitig Werbefiguren und nach 2 Monaten war das Lotterleben vorbei.
    Thats life!
    Zu dem Beitrag von Roppichan: Ich habe gelesen, das die Japaner vor westlichen Frauen wenig Respekt haben oder hatten!
    Die Chinesen ticken noch nicht so. Hier schlagen leider viele Russinnen auf, die diese Sicht der Chinesen langsam veraendern. Finde ich bedauerlich! Aber die Chinesen werden schneller begreifen, dass westliche Frau nicht gleich westliche Frau ist.
  6. #6

    Normalerweise Andersherrum

    Beijing, Platz des Himmlischen Friedens:
    Laufen rum und werden in perfektem English von Chinesischem Jungen und Maedchen (~13 Jahre) angesprochen. Small Talk vom feinsten. Wo man herkommt, was man studiert usw. Sie sind selber Schueler und wollen internationale Kontakte knuepfen.

    Ob man nicht zusammen in ein Kaffeee gehen kann um sich besser zu unterhalten?

    Nein!

    Im Kaffee wird man dann unter einem Vorwand allein gelassen und dann kommt natuerlich die extrem hohe Rechnung. Die Kinder sind selbstverstaendlich ueber alle Berge...

    Nachdem wir den Kindern sagten das wir keine Zeit haben keine Lust und wie man sich sonst noch rausredet wenn die Gegenseite nicht aufgibt wurden sie beleidigend. Hat also nur bestaetigt das sie uns (wie im Reisefuehrer gewarnt) reinlegen wollten.

    Beim naechstenmal werden wir die Videokamera draufhalten.
  7. #7

    "Trinkend dazuverdienen"

    Offiziell 10 Euro die Stunde, aber am Ende mehr als 50 Prozent Verdienstausfall??
    So toll war der Job also doch nicht, oder? Jedenfalls offenbar mehr trinken als dazuverdienen ...
  8. #8

    Escort-Service=Prostitution?

    Habe ich richtig verstanden, dass sich einige ausländische Studenten als Prostituierte verkauft haben?
  9. #9

    Aehnliches gibt es immer noch auch in Japan

    Je nach Club sind es halt westliche (meist russische) oder japanische Girls. Wobei die westlichen Girls i.a. fuer die Unterhaltung aelterer japanischer Businessman sorgen, die Japanerinnen dagegen i.a. fuer das groesstenteils auslaendische Jungvolk. Zum Glueck gibt es auch noch Clubs abseits der grossen Amuesierviertel, kaum besucht von Auslaendern dafuer normale Kundschaft, die eher zum Feiern als in erster Linie zum "Abschleppen" kommt.