USA: Kinderärzte befürworten Beschneidung

DPAUS-Kinderärzte rechnen mit steigenden Gesundheitskosten und Infektionszahlen, weil die Zahl beschnittener Kinder sinkt. Es spreche mehr für als gegen die Beschneidung neugeborener Jungen, finden die Mediziner. Doch über die Operation entscheiden sollen die Eltern.

USA: Kinderärzte sprechen sich für Beschneidung aus - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    ...

    Die vorgebrachten medizinischen Gründe sind Schein-Argumente. Selbst eine Vorhautverengung ließe sich nicht-operativ behandeln. Und die angeführten Krankheiten, die man angeblich vermeidet, sind entweder sehr selten, oder der Vorteil gegenüber einem Nicht-Beschnittenen liegt haarschaft über der Signifikanzgrenze.

    Warum wird überhaupt soviel diskutiert. Die Vorhaut ist ein natürlicher Teil des Körpers eines Mannes, wer sie entfernt begeht eine Körperverletzung und das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit des Kindes wiegt schwerer als das der Religionsfreiheit der Eltern. Zumal auch das Kind Religionsfreiheit geniesst und der Eingriff irreversibel ist, spräche nichts dagegen, einfach zu warten, bis das Kind 18 ist und selbst für sich entscheiden kann. Aber dieses Argument zählt nicht, weil Reiligöse eben borniert sind und weil es bei der ganzen Debatte vor allem um Machtausübung und zwanghafte Glaubensverbreitung geht.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Kinderärzte rechnen mit steigenden Gesundheitskosten und Infektionszahlen, weil die Zahl beschnittener Kinder sinkt. Es spreche mehr für als gegen die Beschneidung neugeborener Jungen, finden die Mediziner. Doch über die Operation entscheiden sollen die Eltern.

    USA: Kinderärzte sprechen sich für Beschneidung aus - SPIEGEL ONLINE
    Und der Dr. Stehr aus dem Artikel hat auch Recht: hier wird mit teils absurd seltenen Erkrankungen argumentiert.
    Nicht nur dass die statistischen Auswirkungen auf Harnweginfekte zu vernachlässigen sind, dass man von allen Dingen Peniskarzinome als Grund für Beschneidungen angibt ist vollkommen lächerlich.
    Peniskrebs ist eine der seltensten Krebserkrankungen überhaupt und die Unterschiede zwischen Europa und USA spielen sich im Rahmen der statisch erreichbaren Genauigkeit ab - laut Argumentation der US-Kinderärzte müssten Hierzulande Legionen an Männern daran sterben und da widerspricht die pure Realität allen Computersimulationen...
    Und auch die STD-bezogenen Ergebnisse sind allesamt mehr als umstritten (man denke nur daran welches Land die höchsten STD-Infektionsraten der westlichen Welt hat. Ein Tipp: es hat auch die höchste Beschneidungsquote.....)

    Was bleibt dann übrig? Nix

    Alle Ergebnisse dieser "Studie" werden Tag für Tag in allen möglichen Ländern auf diesem Planet direkt und unmissverständlich widerlegt
    Es ist immer wieder gleich unschön wenn mit Medizin versucht wird Politik zu machen - ein Trauerspiel
  3. #3

    Warum nicht Ketanest-Dormicum?

    Diese Analgesie ist bezüglich der Schmerzunterdrückung nicht weniger potent als eine Vollnarkose, ohne jedoch die Gefahren einer Vollnarkose. Warum wurde in München (unter der Leitung von Prof. Stehr) und wird anderswo weiterhin die Vollnarkose bei einem nur wenige Sekunden bis wenige Minuten dauernden Eingriff propagiert?
  4. #4

    Der Vollständigkeit halber...

    sollte man vielleicht dazu sagen, dass - im Gegensatz zu den US-Kinderärzten - der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte sich ganz eindeutig gegen eine Beschneidung von nicht einwilligungsfähigen Kindern aus religiösen Gründen ausspricht; ebenso wie die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie, in der der zitierte Kinderchirurg Stehr Mitglied ist.
  5. #5

    Götter in weiss

    "US-Kinderärzte rechnen mit steigenden Gesundheitskosten und Infektionszahlen, weil die Zahl beschnittener Kinder sinkt. Es spreche mehr für als gegen die Beschneidung neugeborener Jungen, finden die Mediziner"

    Verdammt, da hat die Evolution wohl einen Fehler gemacht. Da muss man doch gleich nachhelfen und das Ding flächendeckend wegschnipseln. Alternativ kann man auch das Gehirn dieser Ärtzte etwas beschneiden.
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Würde die
    Rate der beschnittenen männlichen US-
    Amerikaner auf Werte wie in Europa sinken, so
    das Fazit der Studie, könne das die
    lebenslangen Gesundheitskosten in die Höhe
    treiben. Das Risiko für Infektionen unter
    anderem mit dem HI-Virus, dem humanen
    Papillomvirus und anderen über
    Geschlechtsverkehr übertragbare Krankheiten
    könne ansteigen. Das hatten
    Computersimulationen der Forscher gezeigt.
    Aber nur wenn Mann(!) beim Poppen kein Gummi benutzt. Und wer das nicht macht, dem ist eh nicht mehr zu helfen.


    PS: Was wollen wir wetten, dass dieser Artikel noch heute auf der Achse des Guten erscheint.
  7. #7

    Geld stinkt nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    US-Kinderärzte rechnen mit steigenden Gesundheitskosten und Infektionszahlen, weil die Zahl beschnittener Kinder sinkt. Es spreche mehr für als gegen die Beschneidung neugeborener Jungen, finden die Mediziner. Doch über die Operation entscheiden sollen die Eltern.

    USA: Kinderärzte sprechen sich für Beschneidung aus - SPIEGEL ONLINE
    Wen wunderts?
    Ist doch eine lukrative Einnahmequelle.
    Es gab schon mal einen "renommierten" Frauenarzt, der ernsthaft
    vorschlug Frauen schon im Kindesalter die Brustdrüsen zu entfernen,
    um späteren Brustkrebs zu verhindern.
  8. #8

    Ja, ja

    Und in Europa sterben alle unbeschnittenen Männer an Peniskrebs. Sehr witzig! Vielleicht waschen sich die Amerikaner ja auch nie. Vielleicht sind aber auch alle Kinderärzte in Amerika beschnitten und wollen unbewußt nicht, dass die zukünftigen Männer mehr Spaß am Sex haben als sie selber, vielleicht sieht sich aber auch die amerikanische Beschneidungsindustrie bedroht.
  9. #9

    Wem nützt es?

    Da würde ja eine gute und sichere Geldquelle wegbrechen wenn die Beschneidung aus der Mode käme. Dann doch lieber Kleinkinder schädigen.