Scheitert der Atomausstieg an den Offshore-Windparks?

Der erfolgreiche Ausstieg aus der Atomkraft hängt zu einem wesentlichen Teil an einem schnellen und sicheren Ausbau der Offshore-Windparks. Doch gibt es hier neben dem Fehlen ausreichender Spezialschiffe noch weitere Probleme wie der noch unzureichend geklärten Frage nach dem Transport des dort gewonnenen Stroms. Droht also die Energiewende an den Offshore-Windparks zu scheitern?
  1. #1

    Zwischenzeitlich scheint zunehmend offensichtlich, was....

    .....zum Zeitpunkt des ersten Ausstigs aus der Atomenergie klar hätte sein müssen: So einfach geht das nicht, wie man von grüner Seite gesagt bekam. Man kann nicht 1 Billion Strom weg werfen und hoffen, er würde nicht erheblich teurer. Man kann ihn auch nicht auf die Schnelle ersetzen. So etwas braucht Zeit, zumal es nicht nur um die Anlagen alleine geht, sondern um eine recht umfangreiche Infrastruktur, die neu zu erstellen ist in einem Land, das bekannt ist dafür, Infrastrukturprojekten alle möglichen Widerstände entgegen zu stellen, einen besonders langen Bauprozess zu haben und dafür, das Planungen unzuverlässig sind.
  2. #2

    Der Atomausstieg..

    ..wurde übereilt und ohne erforderliche technisch-ökonomische Vorbereitung beschlossen, emotional unterstützt von einer lautstarken aber technisch unwissenden Minderheit , ohne die wirtschaftlichen Folgen zu bedenken und vor allem , ohne die Bürger zu fragen.
    Meiner Meinung nach ist die ganze Aktion ein kostspieliger Mißerfolg.
    Gebracht hat es Bürgern nichts außer erhöhten Kosten und der so hochgejubelten Umwelt weitere Verschmutzung durch exzessiveren Einsatz der Kohlekraftwerke sowie fortschreitende Umweltverschandelung.
  3. #3

    Nicht offshore oder onshore windparks nicht fotovoltaik noch solar sind Schuld am scheitern.

    Es ist der Überlandtransport im ganzen, und damit wieder einmal mehr Schuld sind die Politik mit ihren zuständigen Ministern mit Bund und Ländern sowie Behörden. Es wird an Behördenwillkür, jahrelang ausstehende Genehmigungen, Bürgerproteste und letztlich: hört hört an den Grünen scheitern. Denn dort wo Überlandmasten stehen sollten wachsen seltene Gräser und nistet irgend ein seltener Frosch.
  4. #4

    Wer sagt das?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der erfolgreiche Ausstieg aus der Atomkraft hängt zu einem wesentlichen Teil an einem schnellen und sicheren Ausbau der Offshore-Windparks.
    jaja, das wollen uns die Betreiber der Kernkraftwerke einreden. Darum haben RWE und Konsorten kein sonderlich großes Interesse an der Umsetzung der Offshoretechnik. Außerdem ist sie noch viel zu teuer.

    Wann gibt es denn Probleme? Im Sommer übernehmen die PV-Anlagen ganz wunderbar und planbar großte Anteile des maximal benötigten Stroms. Das funktioniert gut acht Monate sehr gut und wenn keine Sonne scheint, haben wir Wind.

    Es bleiben die vier dunkelsten Monate mit Tagen ohne Wind. Das ist eine abzählbare Menge und es ist billiger, dann alte Kraftwerke mit geringem Wirkungsgrad anzuschmeißen, als panisch die Kernkraftwerke weiterbetreiben zu wollen.

    Und wenn die Gasthermen in Häusern in Zukunft gegen Brennstoffzellen mit Warmwasserspeicher ausgetauscht werden, haben wir genügend Strom. Da kommen, wenn wir es wollen, mehr GW zusammen, als Kernkrftwerke je hatten.
  5. #5

    Scheitert der Atomaisstieg an den Offshore-Widnparks?

    Zitat von berther Beitrag anzeigen
    ..wurde übereilt und ohne erforderliche technisch-ökonomische Vorbereitung beschlossen, emotional unterstützt von einer lautstarken aber technisch unwissenden Minderheit , ohne die wirtschaftlichen Folgen zu bedenken und vor allem , ohne die Bürger zu fragen.
    Meiner Meinung nach ist die ganze Aktion ein kostspieliger Mißerfolg.
    Gebracht hat es Bürgern nichts außer erhöhten Kosten und der so hochgejubelten Umwelt weitere Verschmutzung durch exzessiveren Einsatz der Kohlekraftwerke sowie fortschreitende Umweltverschandelung.
    Es wurde einer - wie Sie richtig schreiben - einer unwissenden Minderheit gerne Rechnung getragen, hat man doch jetzt - Dank der Grünen und den linken der SPD - die Möglichkeit sich gemütlich zurück zu legen, den Strom erheblich für die Bürger - die doch so geschrien haben nach Erhöhung - zu verteuern. Das sind verständliche Spielchen, aber, viele der Radautanten und Onkel "Demonstranten" sind Empfänger von Sozialhilfe so tangiert diese der Strompreis nicht. Die Konsequenz für den normalen Bürger ist, diesen dümmlichen Aufhetzern ohne HIntergrundwissen , die rote Karte zu zeigen und diese nicht mehr zu wählen. Wir machen das!
  6. #6

    Deshalb

    Zitat von 1Piantao Beitrag anzeigen
    Nicht offshore oder onshore windparks nicht fotovoltaik noch solar sind Schuld am scheitern.

    Es ist der Überlandtransport im ganzen, und damit wieder einmal mehr Schuld sind die Politik mit ihren zuständigen Ministern mit Bund und Ländern sowie Behörden. Es wird an Behördenwillkür, jahrelang ausstehende Genehmigungen, Bürgerproteste und letztlich: hört hört an den Grünen scheitern. Denn dort wo Überlandmasten stehen sollten wachsen seltene Gräser und nistet irgend ein seltener Frosch.
    bin ich der Meinung, lasst die Frösche so weit es geht in Ruhe, erzeugt den Strom möglichst dezentral. Dann benötigt man auch dementsprechend weniger Netze. Der Strom vom eigenen Dach kommt über das nächste Trafohäuschen nicht raus.
  7. #7

    Da

    Zitat von berther Beitrag anzeigen
    ..wurde übereilt und ohne erforderliche technisch-ökonomische Vorbereitung beschlossen, emotional unterstützt von einer lautstarken aber technisch unwissenden Minderheit , ohne die wirtschaftlichen Folgen zu bedenken und vor allem , ohne die Bürger zu fragen.
    Meiner Meinung nach ist die ganze Aktion ein kostspieliger Mißerfolg.
    Gebracht hat es Bürgern nichts außer erhöhten Kosten und der so hochgejubelten Umwelt weitere Verschmutzung durch exzessiveren Einsatz der Kohlekraftwerke sowie fortschreitende Umweltverschandelung.
    haben Sie aber Pech gehabt. waren einer der wenigen, die zu faul waren, den Anbieter zu wechseln.
    Alle Strompreise sind seit der Abschaltung der Atommeiler gesunken.
    Grosshandelstrompreis um bis zu 20 % .
    deshalb:
    Ökostrom billiger als Normaltarif
  8. #8

    Zitat von joG Beitrag anzeigen
    .....zum Zeitpunkt des ersten Ausstigs aus der Atomenergie klar hätte sein müssen: So einfach geht das nicht, wie man von grüner Seite gesagt bekam. Man kann nicht 1 Billion Strom weg werfen und hoffen, er würde nicht erheblich teurer....
    1.) Wie "wirft man eine Billion Strom" weg?

    2.) Das Problem des Stromtransportes ist das der Netzbetreiber - vorher der Energieversorger, denen die Netze gehörten.

    Keiner von beiden hat in den letzten 30 Jahren groß investiert - weil Dividende vor Investition ging.
  9. #9

    dann erzählen Sie ..

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    haben Sie aber Pech gehabt. waren einer der wenigen, die zu faul waren, den Anbieter zu wechseln.
    Alle Strompreise sind seit der Abschaltung der Atommeiler gesunken.
    Grosshandelstrompreis um bis zu 20 % .
    deshalb:
    Ökostrom billiger als Normaltarif
    ..mir doch mal bitte , wo Sie leben ?
    Da wo ich lebe ( leben muß ) merkt man davon nichts.