Öko-Kurs für bewusstes Leben: Das Löwenzahn-Experiment

ddp imagesAn der Uni Göttingen probieren Jurastudent Niklas Richelshagen und Kommilitonen ein Leben aus, das streng ökologischen Regeln folgt. Fürs Gemüsepflanzen und Liegen in der Hängematte gibt es hier sogar Creditpoints. Rückbesinnung aufs Wesentliche oder träumerischer Fluchtversuch?

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...849811,00.html
  1. #1

    Muss denn jede Generation alles von neuem ausprobieren?
    Diese hier haben wir doch schon in den Siebzigern vergeblich gemacht und dann richtige Arbeit gefunden und richtig Geld verdient.
  2. #2

    Ein Student etwa schlief während des Winters mehrere Tage in einer Hängematte und führte dazu ein Forschungstagebuch.
    Durch meinen Kopf rauscht gerade ein Bildersturm zum Thema faule Studenten...
  3. #3

    kollektives Gehirn

    Zitat von meinmein Beitrag anzeigen
    Muss denn jede Generation alles von neuem ausprobieren?
    Diese hier haben wir doch schon in den Siebzigern vergeblich gemacht und dann richtige Arbeit gefunden und richtig Geld verdient.
    Wie gut, dass wir kein kollektiv gleichgesachaltetes Gehirn haben. Die Freiheit ist uneffizient. Aber was soll´s - Am Ende landen wir eh alle bei 0.
  4. #4

    Ich wollte m,ich schon schulterzuckend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    An der Uni Göttingen probieren Jurastudent Niklas Richelshagen und Kommilitonen ein Leben aus, das streng ökologischen Regeln folgt. Fürs Gemüsepflanzen und Liegen in der Hängematte gibt es hier sogar Creditpoints. Rückbesinnung aufs Wesentliche oder träumerischer Fluchtversuch?

    Universität Göttingen: Studenten testen Öko-Leben im Permakulturraum - SPIEGEL ONLINE
    abwenden, dann
    schaute ich mir doch noch die Bilder an.

    Genau:
    Den alten Krempel untern Wohnwagen geschmissen,
    Plastikfass als Wasserbehälter,
    das Zelt sieht eher nach Hightech-Gewebe aus....

    Naturnah ist eben schwierig, das mit dem Fußabdruck.

    Wenn wir alle mal so leben müßten,
    wer produziert dann noch Kunststoffe und Kunstfasern,
    wer verzinkt das Eisenblech,
    und vor allen Dingen, wer kann das dann noch bezahlen?
    Und womit?

    Smile, nettes wissenschaftlich verbrämtes Freizeitvergnügen,
    fast schon Kunst.
  5. #5

    ...

    Zitat von +.+ Beitrag anzeigen
    Durch meinen Kopf rauscht gerade ein Bildersturm zum Thema faule Studenten...
    Muss hart trainieren um mehrere Tage schlafen zu können...
  6. #6

    [QUOTE=SpieFo;10784933]abwenden, dann
    schaute ich mir doch noch die Bilder an.

    Genau:
    Den alten Krempel untern Wohnwagen geschmissen,
    Plastikfass als Wasserbehälter,
    das Zelt sieht eher nach Hightech-Gewebe aus....

    Naturnah ist eben schwierig, das mit dem Fußabdruck.

    [/QUOTE

    Nun, das Zelt auf Bild vier im Vordergrund ist eine Kohte, die ist aus Baumwollstoff und wird von Pfadfindern hierzulande seit über achzig Jahren nahezu unverändert verwendet.

    Davon abgesehen haben Sie ja recht. Nur glaube ich nicht, dass es der Anspruch der jungen Leute ist, in die Steinzeit zurück zu kehren und die Moderne ganz abszuschaffen.
  7. #7

    Zitat von SpieFo Beitrag anzeigen
    abwenden, dann
    schaute ich mir doch noch die Bilder an.

    Genau:
    Den alten Krempel untern Wohnwagen geschmissen,
    Plastikfass als Wasserbehälter,
    das Zelt sieht eher nach Hightech-Gewebe aus....

    Naturnah ist eben schwierig, das mit dem Fußabdruck.

    Wenn wir alle mal so leben müßten,
    wer produziert dann noch Kunststoffe und Kunstfasern,
    wer verzinkt das Eisenblech,
    und vor allen Dingen, wer kann das dann noch bezahlen?
    Und womit?

    Smile, nettes wissenschaftlich verbrämtes Freizeitvergnügen,
    fast schon Kunst.
    das Zelt scheint mir eine Kothe zu sein und die sind üblicherweise aus Baumwolle.
  8. #8

    Naturtoilette?

    Wenn die Jungs wild in der Gegen rumkacken möchten, dann sollen sie zum Bund. Dort wird man dafür wenigstens noch bezahlt.
  9. #9

    warum vegetarisch?

    Probiert es doch mal vegan, ein relativ einfacher Weg wie wir alle viel für Mensch, Tier und Umwelt beitragen können.