Aggro Berlin: Studentenattacke mit Haft bestraft

DPADer Ton ist rauh in der Hauptstadt: "Scheiß Studenten" und "Yuppies", so pöbelte ein 22-Jähriger in Berlin zwei junge Männer an. Und er attackierte sie mit Tränengas. Ein Gericht hat den bereits Vorbestraften nun zu 20 Monaten Haft verurteilt.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...850671,00.html
  1. #1

    freundlichkeit und sprachpflege

    was wollen sie? hier in berlin hat man eben ein anderes verständnis von höflichkeit.
    frauen wird in berlin mitte grundsätzlich "nutte" hinterhergerufen.
    und wenn jemand auf dem gehsteig unvermittelt "asoziales arschloch" zu ihnen
    sagt, dann ist das vermutlich der nett gemeinte versuch einer kontaktaufnahme.
    bekanntermaßen kommen die höflichsten, weltoffensten und intelligentesten
    leute in berlin aus brandenburg. dort werden auch z.b. längst aus der mode
    gekommene bezeichnungen wie "neger" noch gerne verwendet. das nennt man sprachpflege.
  2. #2

    Gentrifizierung

    Für die nächste Wahl zum Unwort des Jahres könnte man "Gentrifizierung" gerne mit in die engere Auswahl nehmen.

    Ich kann es nicht mehr hören!!!
  3. #3

    Berlin ist ein Grossdorf

    Solche Feindbilder kennt man eigentlich nur von früher auf dem Land. Damals verprügelte man dann die Leute die sich sich aus dem Nachbardorf A ins verfeindete Dorf B verirrt hatten.

    Aufm Land gibts sowas heute m.W. nicht mehr aber in der Weltstadt Berlin, dort pflegt man noch solch hinterwäldlerische Bräuche.
  4. #4

    Desozialisiertes Berlin!

    Es istg doch keine Überraschung, dass es in Berlin zu derartigen Ausfällen kommt. Berlin, Ost wie West hatte vor der Wende immer eine privilegierte Sonderstellung vor dem Gesetz und vor der Gesellschaft. Was Wunder, dass nun, als "normale" Stadt und mithin Hauptstadt gewisse Privilegien gefallen sind. Dennoch ist es weiter ein Sammelbecken asozialen, halbgebildeten sogenanntem Bürgertum, mal rot, mal schwarz, mal braun gefärbt. Aber asozial. siehe die Inkompetenz der Aufsichtsratsmitglieder des neuen Flughafens, der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken. Berlin ist weder eine Metropole noch sind seine Bewohner integer. Gehen Sie nach London, Singapore, Kuala Lumpur, dort werden Sie die Bedeutungslosigkeit und die Asozialität Berlins körperlich spüren....
  5. #5

    Zitat von PARANRW Beitrag anzeigen
    Es istg doch keine Überraschung, dass es in Berlin zu derartigen Ausfällen kommt. Berlin, Ost wie West hatte vor der Wende immer eine privilegierte Sonderstellung vor dem Gesetz und vor der Gesellschaft. Was Wunder, dass nun, als "normale" Stadt und mithin Hauptstadt gewisse Privilegien gefallen sind. Dennoch ist es weiter ein Sammelbecken asozialen, halbgebildeten sogenanntem Bürgertum, mal rot, mal schwarz, mal braun gefärbt. Aber asozial. siehe die Inkompetenz der Aufsichtsratsmitglieder des neuen Flughafens, der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken. Berlin ist weder eine Metropole noch sind seine Bewohner integer. Gehen Sie nach London, Singapore, Kuala Lumpur, dort werden Sie die Bedeutungslosigkeit und die Asozialität Berlins körperlich spüren....
    Wenn ich das Glück hätte, in solche Städte reisen zu können, dann würde ich ganz sicher eines NICHT tun. An Berlin denken.
  6. #6

    Wem es in Berlin nicht gefällt: Go home!

    Aber Berlin ist doch soooo geiiiil! Wer hier über uns Berliner als Asoziale herzieht, verdient eine angemessene Reaktion. Und sollte in seinem Dorf bleiben. Für uns sind die Touristen längst eine Pest - ich selbst wurde kürzlich in der U-Bahn von einer Touristin angespuckt. Die Horden akzeptieren keine Radwege, stehen pizzaessend mitten auf der Straße und telefnieren gleichzeitig. Und dann die Unsitte, grundsätzlich mit einer Flasche Bier in der Hand unterwegs zu sein. Etwas, was sie in ihrem Dorf auch nie machen würden. Und dass wir Berliner auch noch unter den vom Tourismus angetriebenen Preissteigerungen zu leiden haben, ist nur ein Nebeneffekt. Warum wird nicht endlich eine saftige City-Tax eingeführt? Wenn schon 10 Milllionen Touristen pro Jahr hier einfallen, dann sollte die Stadt auch etwas davon haben.
  7. #7

    Asozial

    Zitat von PARANRW Beitrag anzeigen
    Es istg doch keine Überraschung, dass es in Berlin zu derartigen Ausfällen kommt. Berlin, Ost wie West hatte vor der Wende immer eine privilegierte Sonderstellung vor dem Gesetz und vor der Gesellschaft. Was Wunder, dass nun, als "normale" Stadt und mithin Hauptstadt gewisse Privilegien gefallen sind. Dennoch ist es weiter ein Sammelbecken asozialen, halbgebildeten sogenanntem Bürgertum, mal rot, mal schwarz, mal braun gefärbt. Aber asozial. siehe die Inkompetenz der Aufsichtsratsmitglieder des neuen Flughafens, der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken. Berlin ist weder eine Metropole noch sind seine Bewohner integer. Gehen Sie nach London, Singapore, Kuala Lumpur, dort werden Sie die Bedeutungslosigkeit und die Asozialität Berlins körperlich spüren....
    "Gehen Sie nach London, Singapore, Kuala Lumpur, dort werden Sie die Bedeutungslosigkeit und die Asozialität Berlins körperlich spüren.... "

    Das stimmt zum Teil. Aber wenns um London geht, steht diese Stadt Berlin in dieser Hinsicht weitgehend überein. Spazieren Sie mal in London südlich der Themse rum oder wagen Sie sich mal ins Eastend. Nun, vielleicht hat da Olympia 2012 inzwischen vieles gentrifiziert. Aber es stimmt. London ist mindestens 2 Nummern größer als Berlin.

    Und Singapur: Klasse Stadt, sag ich als Tourist der schon mehrere Male dort war, meistens auf Durchreise. Nur dauerhaft gewohnt und gearbeitet hab ich dort noch nicht. Das wahre Leben, Sie wissen schon...
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Ton ist rauh in der Hauptstadt: "Scheiß Studenten" und "Yuppies", so pöbelte ein 22-Jähriger in Berlin zwei junge Männer an. Und er attackierte sie mit Tränengas. Ein Gericht hat den bereits Vorbestraften nun zu 20 Monaten Haft verurteilt.

    Gericht verurteilt jungen Mann für Angriff auf Studenten - SPIEGEL ONLINE
    Über die Hipster-Olympiade musste ich schon schmunzeln. Macht doch Hoffnung, dass in dieser Republik nicht alle Leute nur noch nach unten treten. Nein, das ist nicht wörtlich gemeint.

    Ob es SPON auch eine Meldung wert gewesen wäre, wenn zwei junge Männer mit "Scheiß HartzIV-Bezieher" oder "Arbeitslose" bepöbelt und attackiert worden wären?
  9. #9

    Nicht auszumalen wie viele Berliner zusätzlich arbeitslos wären, wenn die ganzen Touristen nicht kommen würden.