Tram-Fahrt in Lissabon: Kein Mitleid mit Touristen

Bettina HenselSie fahren manchmal so nah an Häuserwänden vorbei, dass einem angst und bange werden kann. Doch die Lissabonner Tramfahrer haben ihre altersschwachen eléctricos im Griff. Wer das portugiesische Nationalheiligtum besteigt, lernt vor allem eins: Geduld.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...831986,00.html
  1. #10

    Schade!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie fahren manchmal so nah an Häuserwänden vorbei, dass einem angst und bange werden kann. Doch die Lissabonner Tramfahrer haben ihre altersschwachen e<i>léctricos</i> im Griff. Wer das portugiesische Nationalheiligtum besteigt, lernt vor allem eins: Geduld.

    Nostalgie-Fahrt in Lissabon: Unterwegs mit der Tram 28 - SPIEGEL ONLINE
    Bericht voller Gemeinplätze!

    Fast könnte man meinen Fr. Hensel kennt Lissabon auch nur aus dem "Lonely Planet".

    Hat denn die Autorin keinen gefunden der sich der benutzen portugiesischen Namen und Ausdrücke mal annimmt?

    Die sind nämlich zum teil falsch geschrieben und übersetzt.

    Ach ja, es heißt übrigens "guarda-freios" und nicht "guarda-frejos". Auch ist der Name "Feira da Ladra" für den berühmtesten Lissaboner Flohmarkt vor allem deshalb interessant, weil "Ladra" weiblich ist (Ladrão ist männlich), somit heißt der Flohmarkt "Markt der Diebin" und nicht "Markt der Diebe" wie im Artikel übersetzt. Übrigens, der Begriff "Feira da Ladra" wird heutzutage im Portugiesischen nicht nur für diesen Markt, sondern auch allgemein für Flohmarkt benutzt.
  2. #11

    Trotzdem danke für den Artikel

    Für viele ist Lissabon immer noch ein unbekanntes Ziel, das mit Ausnahme von Berichten über Krise und dem Vertrag von Lissabon in den Medien kaum Berücksichtigung findet...... aber viel zu bieten hat. Wenn berichtet wird, dann meist von Korrespondenten aus dem Ausland, da kaum ein großes Internationales Medium eigene Leute vor Ort in Portugal hat, sondern aus ihren Redaktionen in Paris oder Madrid berichten. Da können sich dann auch schon mal ein paar Allgemeinplätze und Fehler einschleichen...wie die Tatsache, dass, auf der besagten Strecke am Largo da Graca die Linien 12 und 28 fahren. Die 15 fährt dagegen auf der Strecke nach Alges. Aber vielleicht motiviert der Bericht trotzdem, die Stadt zu besuchen: Es lohnt sich.
  3. #12

    hier hat wohl wieder jemand

    auf Redktionskosten Urlaub in Lissabon gemacht und versucht nun, einen Alibi-Artikel los zu werden.....
  4. #13

    Linie 28 - Super

    Strassenbahn, Cacilheiras auf dem Tejo, Elevadores,
    u.v.a. machen Lissabon zu einer bezaubernden Stadt.
    Schade, dass es keine alten Taxis (grün/schwarz) mehr
    gibt - Grüsse nach oben an Macedo, den tollen Taxifahrer aus "TaxiLisboa".
  5. #14

    Wie weitblickend waren doch die Portugiesen

    Im Gegensatz zu deutschen Städten haben die Lissabonner ihre Straßenbahn nicht abgebaut. Auch in Ulm gab es seinerzeit Widerstand der Bürger, der freilich nicht so gut organisiert war wie er heute wäre. Doch der allwissende Stadtrat sah die Zukunft im Autoverkehr und fast alle Schienen wurden herausgerissen. Ebenso die Drähte der Oberleitungs-Busse. Jetzt verlegt man wieder mit Millionen-Aufwand neue Straßenbahngleise und wäre sicher froh, statt der stinkenden Busse die elektrisch betriebenen O-Busse noch zu haben.