Tram-Fahrt in Lissabon: Kein Mitleid mit Touristen

Bettina HenselSie fahren manchmal so nah an Häuserwänden vorbei, dass einem angst und bange werden kann. Doch die Lissabonner Tramfahrer haben ihre altersschwachen eléctricos im Griff. Wer das portugiesische Nationalheiligtum besteigt, lernt vor allem eins: Geduld.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/...831986,00.html
  1. #1

    Touribahn?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Von Einheimischen wird sie wohl genauso gemieden wie eine Hafenrundfahrt von den Hamburgern.
    Schlechter Vergleich und auch unwahr. Meines Erachtens habe ich (gerade abends) mehr Einheimische als Touristen in der Bahn gesehen...
  2. #2

    Zitat von vhn Beitrag anzeigen
    Schlechter Vergleich und auch unwahr. Meines Erachtens habe ich (gerade abends) mehr Einheimische als Touristen in der Bahn gesehen...
    Wahrscheinlich beschränkte die Autorin ihre Betrachtung auf den Samstag oder Sonntag, um ich rate mal, auf 10.30 - 17.00 Uhr ?
    Gerade die einheimischen Benutzer waren es die den Fortbestand der Electrico sicherstellten....


    Zitat von vhn Beitrag anzeigen
    Und so resigniert auch der Tourist in der Bahn, nimmt sein Schicksal selbst in die Hand - und geht zu Fuß.
    Was für ein Quark, in 1 1/2 Wochen täglicher Benutzung habe ich nie einen Touri frühzeitig den Wagen verlassen sehen.
    Ganz im Gegenteil, so manchen Fernöstler musste man in 3 Runde von seinen Platz losmeißeln um einer Einkaufsbepackten lokalen Vovo den Sitz anzubieten.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  3. #3

    Electricos in Lisboa

    Hmmh, da hat aber jemand sehr, sehr schlecht recherchiert .... jedesmal, wenn wir zu Hause bei uns in Lisboa sind und dann natürlich auch auf der Linie 28 unterwegs sind, müssen wir feststellen, dass neben uns noch viele Einheimische diese Tram nutzen. Wie soll man den sonst bestimmte Bereiche in den von Ihnen genannten Stadtvierteln erreichen ?? Und Touristen, die "resigniert" vorher aussteigen haben wir auch noch nicht angetroffen, geschweige erlebt, dass die Tram an einer Haltestelle nicht anhält. Wenn dies der Fall ist, dann fahren in der Regel zwei Wagen hintereinander, der erste ist bereits vollbesetzt, so dass es wenig Sinn macht noch mehr Leute in die Tram zu quetschen, so dass dann der zweite Wagen an der Haltestelle anhält und die wartenden Passagiere aufnimmt. Also, eine einmalige Fahrt auf der Linie 28 reicht nicht aus um einen fundierten Bericht über die Linie 28 zusammen zu schreiben. Wir empfehlen der Autorin einen weiteren längeren Aufenthalt in dieser wunderbaren Stadt und weitere Fahrten auf der Linie 28, um einmal die Realität kennenzulernen.
  4. #4

    Berichtigung:

    Das gezeigte Zitat kam natürlich aus dem Spiegelbeitrag und nicht aus dem Posting des Foristen, sorry.


    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Und so resigniert auch der Tourist in der Bahn, nimmt sein Schicksal selbst in die Hand - und geht zu Fuß.

    Was für ein Quark, in 1 1/2 Wochen täglicher Benutzung habe ich nie einen Touri frühzeitig den Wagen verlassen sehen.
    Ganz im Gegenteil, so manchen Fernöstler musste man in 3 Runde von seinen Platz losmeißeln um einer Einkaufsbepackten lokalen Vovo den Sitz anzubieten.
    Geändert von ( um Uhr)
    Mit schönen Grüssen aus Hamburg/Barmbek
    falls diese Nachricht ins Forum gelangt
  5. #5

    Kann mich nur anschließen:

    Gerade die "alfacinhas", also die Bewohner Lissabons, nutzen die Linie 28.
    Klar - nicht unbedingt zu den Tageszeiten, an denen sich die Touris da ballen. Ein Geheimtipp ist die Fahrt leider schon lange nicht mehr. Und so kommt es eben zu Wartezeiten am Martim Moniz und auch am Cemitério dos Prazeres.
    Aber eines sollte der Besucher Lissabons eh lernen: paciência - Geduld oder besser: Gelassenheit. Ist die erste Bahn voll, nimmt man eben die zweite oder auch dritte. Und genießt derweil das Flair dieser Stadt, nimmt vielleicht auch noch eine bica im nächsten Straßencafé.

    Gruß von einer, die lange bei Lissabon gelebt hat und die "paciênica" gelernt hat. Die braucht man nämlich nicht nur in Portugal. Sondern überall, wenn man das Leben ungestresst und ohne Hetze genießen will. Für Urlauber eigentlich per se ein Muss. Oder?
  6. #6

    Guarda frejos?

    Nein, so heißen sie nicht, die Hüter der Bremsen. Einem halbwegs sprachgebildetem Tourist ist sofort klar, dass dies Guarda frenos heißen soll.
    Naja, wenn schon Merian solche Fehler sich leistet......
  7. #7

    Zitat von ralfhettich Beitrag anzeigen
    Nein, so heißen sie nicht, die Hüter der Bremsen. Einem halbwegs sprachgebildetem Tourist ist sofort klar, dass dies Guarda frenos heißen soll.
    Naja, wenn schon Merian solche Fehler sich leistet......
    Leider auch nicht richtig - "guarda frenos" ist spanisch.

    Es handelt sich hier natürlich um guarda-freios!
  8. #8

    Strassenbahn und Häuserecken

    Ich empfehle Ihnen einmal die Statsbahn von Martigny in der Schweiz nach Chamonix, Frankreich, zu nehmen. Das sieht aus, wie ein ganz normaler Triebwagen der SNCF, ist aber in Wirklichkeit eine Zahnradbahn. Die Fenster kann man nicht öffnen, denn zwischen dem Zug und den Felsen passt kaum ein Finger. Man kann also Lissabon noch steigern N. Manns
  9. #9

    Noch einer!

    Zitat von ralfhettich Beitrag anzeigen
    Nein, so heißen sie nicht, die Hüter der Bremsen. Einem halbwegs sprachgebildetem Tourist ist sofort klar, dass dies Guarda frenos heißen soll.
    Naja, wenn schon Merian solche Fehler sich leistet......
    Tja, aber auch das ist schlicht und ergreifend falsch!

    Richtig muss es heißen: (o/a) guarda-freio oder guarda-freios!

    "Frenos" ist Spanisch und kein Portugiesisch!