Gefährlicher Diabetes: Warum Schwangere auf ihre Pfunde achten sollten

DPASchwanger und ein paar Kilos zu viel auf den Rippen? Viele werdende Mütter unterschätzen die Gefahr einer übermäßigen Gewichtszunahme. Sie riskieren nicht nur einen Schwangerschaftsdiabetes und Leiden wie Bluthochdruck: Ein zu hoher Zuckerspiegel kann zu erheblichen Geburtskomplikationen führen.

http://www.spiegel.de/gesundheit/sch...846719,00.html
  1. #20

    Komplikationen in der Schwangerschaft- was steht einem zu?

    Die Meinungen gehen hier sehr auseinander, wann man GDM nun feststellen kann, was der Aulöser ist, wie man sich richtig ernährt. Ich halte es für eine sehr interessante Studie. Dazu fällt mir ein, dass ich gelesen habe, wenn bei einer schwangeren Frau plötzlich Komplikationen auftreten,muss die Versicherung die Reiserücktrittskosten übernhemen (http://www.finanzen.de/news/13226/probleme-bei-schwangerschaft-reiseruecktrittsversicherung-muss-zahlen) Gerade in solchen Fällen ist es gut bescheid zu wissen, was einem zu steht. Ich wünsche dennoch niemandem Komplikationen in der Schwangerschaft.
  2. #21

    Zitat von vengeance183 Beitrag anzeigen
    Vielleicht spricht aus mir der Frust einer Typ 1 Diabetikerin, die sich immer wieder anhören muss, dass allein eigenes Fehlverhalten, mangelnde Disziplin und "falsches" Essen zu Diabetes führe, was selbst bei Typ 2 und SS-Diabetes nicht zwingend der Fall sein muss.
    Vielleicht muss ich mal wieder akzeptieren, dass dieser Artikel (wie so viele zu diesem Thema) stark vereinfacht wurde, um der Masse zugänglicher zu sein. Ärgern tut es mich trotzdem.
    Ich kann Sie gut verstehen mit Ihrem Frust. :)

    Bei meinem Sohn wurde mit 11 Jahren Typ 1 Diabetes festgestellt - ich durfte mir 'ne Menge anhören von Verwandten und Freunden:
    'Was hat er denn die letzte Zeit nur gegessen?'
    'Ist ja komisch, dabei kochst du doch so gesund.'
    'Achje, jetzt darf er nie wieder Süßigkeiten essen.'

    Aber mein Lieblingssatz ist der, wir waren Essen und ein Freund meinte, als mein Sohn sich vor dem Essen spritzte: 'Warum verteilt er denn das Insulin nicht über dem Essen - ist doch besser, als diese Spritzerei.'
  3. #22

    erhöhte Fruchtwassermenge! GDM geht auch anders

    Der Test schlug damals bei mir re Nüchternwert an. Der zweite Wert war erhöht, der dritte fantastisch. Meine Ärztin war etwas besorgt aber ich hatte bis dahin eine schöne Schwangerschaft und meine Gewichtszunahme war prima, bis dahin (22. Woche) so 5 kg? Daher blieb ich cool. Bis dann meine Ärztin eine Woche später auch eine erhöhte Fruchtwassermenge feststellte. Ich musste zum Diabetologen, der mich und meine Zuckerwerte untersuchen liess. Die 'Diaet' ist sinnvoll und super, alles ist erlaubt, man muss halt schauen, was den Blutzucker hochtreibt und was nicht. Bei mir war zB Couscous tödlich. Salat gab es dann jeden Tag und meine Blutzucker Werte waren super. Leider blieb die Fruchtwassermenge erhöht. Der Arzt meinte, mein Baby würde für mich ausgleichen und schied vermehrt Urin aus, um 'unseren' Blutzucker zu regulieren. Ich war ab Woche 26 auf Insulin (mann, hab ich geheult) und ab Woche 29 auf vierfach täglich spritzen. Wöchentliche Kontrolle im Krankenhaus und ständiges Pieksen um das Blutzucker Heft zu führen. Trotz Durchhalten meiner 'Diaet' hat erst das Insulinspritzen was gebracht. Ab Woche 33 ging das Fruchtwasser erheblich zurück und meine Ärzte waren happy. Mein Baby war normal groß und kam zeitgerecht. Er war gesund und hatte keine Diabetes, auch bei mir hat es sich eingependelt. Allerdings haben wir diesen Gendefekt in der Familie und der Nüchternzucker ist meist erhöht.