Literatur - Was lohnt es noch zu lesen?

Bücher sind populär, über Bücher wird gestritten, manchmal werden Bücher noch verboten, sogar im Fernsehen erzielen Literatursendungen ("Lesen!") nach wie vor ansehnliche Quoten. Gute Zeiten für belletristische Literatur? Oder haben es literarische Texte heute schwerer denn je, inmitten der PR-Gewitter ihr Publikum zu finden? Gibt es noch die Lust auf den unbekannten Text oder ist gängige Literatur fast nur noch leicht verdauliche Häppchenware für Party-Smalltalk?
  1. #23690

    Mit allen Sinnen genießen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bücher sind populär, über Bücher wird gestritten, manchmal werden Bücher noch verboten, sogar im Fernsehen erzielen Literatursendungen ("Lesen!") nach wie vor ansehnliche Quoten. Gute Zeiten für belletristische Literatur? Oder haben es literarische Texte heute schwerer denn je, inmitten der PR-Gewitter ihr Publikum zu finden? Gibt es noch die Lust auf den unbekannten Text oder ist gängige Literatur fast nur noch leicht verdauliche Häppchenware für Party-Smalltalk?
    Posthum: Ray Bradbury " Geh nicht allein durch stille Straßen"
    Und wer mal nicht Lesen mag:
    dradio.de - Themenportal Literatur
    Denis Scheck empfiehlt: Stephen Greenblatts "Die Wende" - DRUCKFRISCH - DAS ERSTE - YouTube
    Buchbesprechungen
    Büchermarkt | Podcast Dlf | Deutschlandfunk
  2. #23691

    Macht des Wortes

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bücher sind populär, über Bücher wird gestritten, manchmal werden Bücher noch verboten, sogar im Fernsehen erzielen Literatursendungen ("Lesen!") nach wie vor ansehnliche Quoten. Gute Zeiten für belletristische Literatur? Oder haben es literarische Texte heute schwerer denn je, inmitten der PR-Gewitter ihr Publikum zu finden? Gibt es noch die Lust auf den unbekannten Text oder ist gängige Literatur fast nur noch leicht verdauliche Häppchenware für Party-Smalltalk?
    Ich finde es interessant, dass auch heute noch Bücher verboten werden: Die Macht des geschriebenen Wortes scheint ungebrochen! ;-)
  3. #23692

    Weiß-Blauvom Insider

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bücher sind populär, über Bücher wird gestritten, manchmal werden Bücher noch verboten, sogar im Fernsehen erzielen Literatursendungen ("Lesen!") nach wie vor ansehnliche Quoten. Gute Zeiten für belletristische Literatur? Oder haben es literarische Texte heute schwerer denn je, inmitten der PR-Gewitter ihr Publikum zu finden? Gibt es noch die Lust auf den unbekannten Text oder ist gängige Literatur fast nur noch leicht verdauliche Häppchenware für Party-Smalltalk?
    Josef Bierbichler: Mittelreich, erschienen bei Suhrkamp
  4. #23693

    "Literatur - Was lohnt es noch, zu lesen?" - Ich verstehe diese Frage gar nicht. Sie klingt als würde es heute etwas geben, dass Lesen überflüssig machen könnte, oder eine Alternative. Im Grunde kann diese Frage nur
    aus journalistischer Feder stammen. Aber diese "PR-Flut", wie es genannt wurde, war nie und wird niemals eine Alternative zu Literatur sein.
  5. #23694

    Lohnt sich: Jutta Bauer: "Selma". Ein wundervolles Kinder- und Blätterbuch mit einer denkwürdigen Botschaft. Ist jeden Cent wert. Spielt in einer Liga mit "Die Raupe Nimmersatt".
  6. #23695

    Zitat von zwop Beitrag anzeigen
    "Literatur - Was lohnt es noch, zu lesen?" - Ich verstehe diese Frage gar nicht.
    Na sehen Sie! - Schon lohnte es vielleicht, sich einen Überblick über die Titel zu verschaffen, die im laufenden Quartal um die Gunst von Leserinteresse und Kaufkraft buhlen... hier sind ja schon etliche Titel genannt worden, meist ohne Link zum jeweiligen Verlag, wahrscheinlich, weil Buchfreunde gern zeigen wollen, daß ihnen die Nutzung derart neuer Medien wie das Internet fremd und unvertraut ist...

    Die Spannbreite des hier in diesem Themenstrang literarischen Repertoires reicht von "den Klassikern" (ohne nähere Nennung der Autoren, die gemeinhin der gleichnamigen Ära zugerechnet werden) bis hin zu "Selma", einem Schaf, das übrigens über eine eigene Homepage verfügt...

    Na, wie putzig. Da bin ich jetzt völlig verunsichert, ob hier der rechte Platz ist, eventuell Jacques Bonnet zu empfehlen, auch wenn seine Bearbeitung des Themas Bibliomanie Jorge Luis Borges allzu deutlich abgeschaut ist.
  7. #23696

    Muffin, ich glaube, das wird nichts mehr mit uns. Da habe ich ein Kinderbuch empfohlen, das mir sehr gut gefallen hat, und Du verlangst von mir, ein Hemingway zu sein. Den ich übrigens ziemlich bescheuert fand, aber das ist eine andere Geschichte.

    Warum so humorlos? Haste denn mal "Selma" gelesen? Das Buch ist super. :)
  8. #23697

    Zitat von Ty Coon Beitrag anzeigen
    Muffin, ich glaube, das wird nichts mehr mit uns. Da habe ich ein Kinderbuch empfohlen, das mir sehr gut gefallen hat, und Du verlangst von mir, ein Hemingway zu sein. Den ich übrigens ziemlich bescheuert fand, aber das ist eine andere Geschichte.

    Warum so humorlos? Haste denn mal "Selma" gelesen? Das Buch ist super. :)
    Ja, das ist ein Problem hier, man muß nicht alle Bücher lesen. Gut. Da, wo man seinen Senf abgibt, sollte man das Buch aber kennen. D a s ist ein Gebot der Fairness!!
  9. #23698

    Zitat von Ty Coon Beitrag anzeigen
    ... mit einer denkwürdigen Botschaft...
    In zudem denkwürdiger Kürze und liebenswürdiger Darbietung.
    Ich kann jedes Ihrer Worte nur unterstreichen.
    (Sehe den Eintrag erst jetzt.)
  10. #23699

    blogs

    Die heutige kommunikation findet vermehrt auf blogs statt.
    zB.:
    NachDenkSeiten – Die kritische Website
    ErdBlog
    HORIZONT.NET