Wie kann der Staat die Macht der Banken begrenzen?

Die Banken erpressen den Staat: Ein Vorwurf, der die Ereignisse der letzten Monate wie in einem Brennglas zusammenfasst. Das Gefühl, mit den Steuergeldern würde nicht Staaten, sondern nur maroden Geldinstituten geholfen, erschüttert das Vertrauen in die Redlichkeit und Bürgernähe der Politik. Wie aber kann der Staat die offensichtlich ausgeübte Macht der Banken brechen?
  1. #1

    Absurde Fragestellung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Banken erpressen den Staat: Ein Vorwurf, der die Ereignisse der letzten Monate wie in einem Brennglas zusammenfasst. Das Gefühl, mit den Steuergeldern würde nicht Staaten, sondern nur maroden Geldinstituten geholfen, erschüttert das Vertrauen in die Redlichkeit und Bürgernähe der Politik. Wie aber kann der Staat die offensichtlich ausgeübte Macht der Banken brechen?
    Diese Frage ist derartig einfach zu beantworten, dass sie eigentlich nicht gestellt werden müsste :-)

    Der Staat MUSS die Pleitebanken gehen lassen, wie in jeder normale Wirtschaft dies mit insolventen Pleite-Unternehmen dies auch tagtäglich funktioniert.

    DANBEN ist es zwigend notwendig, die Investmentbanken von den Geschäftsbanken, die für die reale Kreditversorgung von Unternehmen verantwortlich sind, zu trennen. Diese müssten jedoch eine Eigenkapitalversorgung von annähernd 100 % verfügen - NUR soviel Kredite können vergeben werden, wieviele Rücklagen von den Sparern etc. vorgegeben sind. Virtuelles Geld bei einer Eigenkapitalquote von 2-3 %, nach den neuen Basel 3-Kriterein von 8 %, zu generieren, ist einfach NUR lächerlich und absurd.

    Übergangsweise sollte beim Pleite-gehenlassen der Investmentbanken eine staatliche Garantie von "Kleinsparern", bis in max. Höhe von ca. 200 bis 300.000 Euro übernommen werden!
  2. #2

    Es gibt zwei Möglichkeiten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie aber kann der Staat die offensichtlich ausgeübte Macht der Banken brechen?
    Die hohe Zinszahlungen der Staaten werden mit dem Ausfallrisiko gerechtfertigt.
    Dann müssen die Banken das Risiko aber auch tragen, sonst haben sie keinen Anspruch auf Zinsen.

    1.) Entweder die Banken gehen wie normale Wirtschaftsbetriebe bankrott.

    2.) Oder Banken lassen sich von Staaten retten, dann darf man von Staaten keine hohe Zinsen rauspressen (Im Gegenzug). Zumindest nicht die europäischen Banken.

    Großbanken sollen entscheiden, welche dieser zwei Optionen sie wählen.
    Aber so wie es jetzt ist, gewinnen die Banken immer.
    Die meisten Banken sind eh kriminell, siehe Libor-Skandal.
    Selbst wenn das Einzelfälle sind, ist es doch Zufall dass das immer gleich Vorstandsmitglieder bzw. Topmanager sind.

    Nein, so platt und simpel das klingt, aber viele Finanzeliten sind durch das Geld dem Wahnsinn verfallen und einfach nur böse. Etwa so wie reiche Diktatoren.
    Darum putschen sie gegen Regierungen und legen sich mit Staaten an.
  3. #3

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Diese Frage ist derartig einfach zu beantworten, dass sie eigentlich nicht gestellt werden müsste :-)

    Der Staat MUSS die Pleitebanken gehen lassen, wie in jeder normale Wirtschaft dies mit insolventen Pleite-Unternehmen dies auch tagtäglich funktioniert.

    DANBEN ist es zwigend notwendig, die Investmentbanken von den Geschäftsbanken, die für die reale Kreditversorgung von Unternehmen verantwortlich sind, zu trennen. Diese müssten jedoch eine Eigenkapitalversorgung von annähernd 100 % verfügen - NUR soviel Kredite können vergeben werden, wieviele Rücklagen von den Sparern etc. vorgegeben sind. Virtuelles Geld bei einer Eigenkapitalquote von 2-3 %, nach den neuen Basel 3-Kriterein von 8 %, zu generieren, ist einfach NUR lächerlich und absurd.

    Übergangsweise sollte beim Pleite-gehenlassen der Investmentbanken eine staatliche Garantie von "Kleinsparern", bis in max. Höhe von ca. 200 bis 300.000 Euro übernommen werden!
    In diesem Weg steckt der Gedanke von zweierlei Geld: "virtuelles Geld" ist genannt, und dem gegenüber steht reales Geld für alle realen Wirtschaftsgeschäfte incl. Investitionen, Steuerpolitik, Geldverkehr, Kleinrücklagen etc. Alle Bankspekulationen und -Spiele sollten nur mit virtuellem Geld gespielt werden (eine Verrechnungseinheit, die nur kontomäßig verwendet wird, ohne Scheine und Münzen) Und dann wird genau kontrolliert, wann, wieviel, wie virtuelles Geld in reales Geld umgetauscht werden darf.
  4. #4

    Unfassbar!

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Diese Frage ist derartig einfach zu beantworten, dass sie eigentlich nicht gestellt werden müsste :-)

    Der Staat MUSS die Pleitebanken gehen lassen, wie in jeder normale Wirtschaft dies mit insolventen Pleite-Unternehmen dies auch tagtäglich funktioniert.

    DANBEN ist es zwigend notwendig, die Investmentbanken von den Geschäftsbanken, die für die reale Kreditversorgung von Unternehmen verantwortlich sind, zu trennen. Diese müssten jedoch eine Eigenkapitalversorgung von annähernd 100 % verfügen - NUR soviel Kredite können vergeben werden, wieviele Rücklagen von den Sparern etc. vorgegeben sind. Virtuelles Geld bei einer Eigenkapitalquote von 2-3 %, nach den neuen Basel 3-Kriterein von 8 %, zu generieren, ist einfach NUR lächerlich und absurd.

    Übergangsweise sollte beim Pleite-gehenlassen der Investmentbanken eine staatliche Garantie von "Kleinsparern", bis in max. Höhe von ca. 200 bis 300.000 Euro übernommen werden!
    Lesen man doch bitte einmal das Buch: Weik, Friedrich: Der grösste Frauzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.

    Dann müssten hier nicht mehr derartig absurde Fragen gestellt werden, sondern allenfalls, wie kann man dieses Politgesockse und Finanzmafia samt Konsorten, HRE, Landesbanken, Ackermann, IKB, Schäuble, Assmusen und Konsorten NICHT entsprechend abstrafen und vor den Pranger stellen; Bäume unter den Linden sollte es doch wohl ebenso wie für diesen Abnickverein, genannt deutscher Bundestag, ebenfalls geben.
  5. #5

    Sorry....

    Zitat von j.sirach Beitrag anzeigen
    Lesen man doch bitte einmal das Buch: Weik, Friedrich: Der grösste Frauzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden.
    ... für den blöden Schreibfehler-Lapsus, muss natürlich heißen "grösster Raubzug der Geschichte", ändert jedoch rein gar nichts an den Fakten. Dazuhin noch eine neue Buchempfehlung eines "spektakulären" Buches, für alle die tatsächlich meinen, Sarrazin hätte nur eine "Ausnahmemeinung" für sich gepachtet. Naomi Klein: Die Schockstrategie. Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus. Einfach NUR unfassbar, wie mit jeder neuen Katastrophe Wirtschaft und Politik des Westens die Welt neu unter sich aufteilt...

    Für mich ist es einfach NUR unfassbar, schon nach der Sarrazin-Lektüre, insbesondere erst Recht bei der Lektüre des Klein-Buches, dass es "manche" Menschen schaffen sich nicht NUR in irgendwelchen Foren zu artikulieren sondern zu diesen aktuellen und brennenden Themen geradezu Weltliteratur schreiben können!

    UND um dies nochmalig darzustellen, für diese Typen des Raubtier-Kapitalismus und des Finanz-Neoliberalismus, auch genannt Finanz-Mafia samt den 622 Volksveräterung und Merkel und Konsorten gibt es ausreichend "Bäume unter den Linden", ich kann dies nach zahlreichen dortigen Spaziergängen jedenfalls ganz sicherlich bestätigen!
  6. #6

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Diese Frage ist derartig einfach zu beantworten, dass sie eigentlich nicht gestellt werden müsste :-)

    Der Staat MUSS die Pleitebanken gehen lassen, wie in jeder normale Wirtschaft dies mit insolventen Pleite-Unternehmen dies auch tagtäglich funktioniert.

    DANBEN ist es zwigend notwendig, die Investmentbanken von den Geschäftsbanken, die für die reale Kreditversorgung von Unternehmen verantwortlich sind, zu trennen. Diese müssten jedoch eine Eigenkapitalversorgung von annähernd 100 % verfügen - NUR soviel Kredite können vergeben werden, wieviele Rücklagen von den Sparern etc. vorgegeben sind. Virtuelles Geld bei einer Eigenkapitalquote von 2-3 %, nach den neuen Basel 3-Kriterein von 8 %, zu generieren, ist einfach NUR lächerlich und absurd.

    Übergangsweise sollte beim Pleite-gehenlassen der Investmentbanken eine staatliche Garantie von "Kleinsparern", bis in max. Höhe von ca. 200 bis 300.000 Euro übernommen werden!
    Genau so ist es die Banken nicht nur am Gewinn beteiligen, sondrn am Verlusst. Wenn man sich an das eigene Erleben mit Banken erinnert, dann fällt einem ein, dass die ohne Sicvherheiten gar nichts verleihen. Das würde verhindern, dass die Banken jedes Risiko tragen, weil das kein echtes Tragen ist. Tragen trifft erst dann zu, wenn auch ein eigenes Risiko besteht.

    MfG. Rainer
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ... Wie aber kann der Staat die offensichtlich ausgeübte Macht der Banken brechen?

    Na da müßten die Regierungen erst mal mit der Anbetung der Banken als höheres Wesen, dem jeder Wunsch sofort und bedingungslos zu erfüllen ist, aufhören und das Primat der Politik postulieren.
    Aber das liegt wohl außerhalb ihres Vorstellungsvermögens.
  8. #8

    Keine Chance

    Wie kann ein Schuldner die Mächte der Gläubiger begrenzen?

    Mit weniger Bank-Verpflichtungen (Schulden) ist der Staat freier und die Macht der Banken kleiner. So einfach geht es.

    Will der Staat da mit grosser aggressiver Kelle was ändern, zeihen die Internationalen Bankhäuser ausser Lande und er bleibt auf den maroden Landesbanken sitzen........ So frei sind Die
  9. #9

    Unheilige Einfalt

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    ... Mit weniger Bank-Verpflichtungen (Schulden) ist der Staat freier und die Macht der Banken kleiner. So einfach geht es ...

    Kann es sein, daß Ihnen entgangen ist, daß ein Großteil der Staatsschulden daraus resultiert, daß die Regierungen für die Verluste, die die Banken durch ihr Glücksspiel einfuhren, haften?
    Warum sie das machen liegt wahrscheinlich daran, daß die Banken eine verdammt starke Lobby haben.
    Und die Regierungen sind halt nur das Ausführungsorgan.