AKW Fukushima: Arbeiter sollen Dosimeter manipuliert haben

APDie Angst um den Job war offenbar größer als die vor der Strahlung: Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert haben - um länger in der Anlage arbeiten zu können.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...845688,00.html
  1. #1

    TEPCO Angaben - von vorne bis hinten alles erstunken und erlogen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Angst um den Job war offenbar größer als die vor der Strahlung: Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert haben - um länger in der Anlage arbeiten zu können.

    AKW Fukushima: Arbeiter sollen Dosimeter manipuliert haben - SPIEGEL ONLINE
    Nach und nach wird herauskommen, daß ALLE offiziellen Angaben, sei es von TEPCO, sei es von der japanischen Regierung, von Anfang an gelogen waren, mit dem Ziel der Untertreibung und Abwiegelung der dramatischen wirklichen Werte.

    Etwas später wird sich dann herausstellen, daß das Gleiche auch für die Meßwerte der anderen Länder der Nordhalbkugel gilt, angefangen von Nordamerika (wo Luft- und Meeresströmungen die Stahlung zuerst abladen) bis rüber zu uns in Europa. Mutationen in der Tier- und Pflanzenwelt treten auf dem nordamerikanischen Kontinent schon gehäuft auf, nicht nur an der Westküste, auch im Landesinneren.
    fukushima michigan flower mutations - Google Search

    Wie auch bei der Finanzkrise, bei der nichts getan worden und die gerade in die nächste Runde geht, ist die Frage berechtigt, warum tun "die" nichts gegen diese Situation? Man könnte fast den Eindruck gewinnen, daß sie irgendetwas über die nähere Zukunft wissen, was es ihnen unnötig erscheinen läßt, Reparatur- oder Schadensbegrenzungsmaßnahmen zu ergreifen.
  2. #2

    Zitat von DerScheinTrügt Beitrag anzeigen
    Nach und nach wird herauskommen, daß ALLE offiziellen Angaben, sei es von TEPCO, sei es von der japanischen Regierung, von Anfang an gelogen waren, mit dem Ziel der Untertreibung und Abwiegelung der dramatischen wirklichen Werte.

    Etwas später wird sich dann herausstellen, daß das Gleiche auch für die Meßwerte der anderen Länder der Nordhalbkugel gilt, angefangen von Nordamerika (wo Luft- und Meeresströmungen die Stahlung zuerst abladen) bis rüber zu uns in Europa. Mutationen in der Tier- und Pflanzenwelt treten auf dem nordamerikanischen Kontinent schon gehäuft auf, nicht nur an der Westküste, auch im Landesinneren.
    fukushima michigan flower mutations - Google Search

    Wie auch bei der Finanzkrise, bei der nichts getan worden und die gerade in die nächste Runde geht, ist die Frage berechtigt, warum tun "die" nichts gegen diese Situation? Man könnte fast den Eindruck gewinnen, daß sie irgendetwas über die nähere Zukunft wissen, was es ihnen unnötig erscheinen läßt, Reparatur- oder Schadensbegrenzungsmaßnahmen zu ergreifen.
    Diese Mutationen habe ich auch im Garten und auf dem Erdbeer-Pflücker-Feld gibt's Erdbeeren, die sehen so rein gar nicht wie eine "klassische" Erdbeere aus.

    Was soll ich daraus schließen? Das es offenbar Missgeburten bei Pflanzen gibt? So was mit einem AKW-Defekt zu korrelieren halte ich für grotesk. Um Tchernobyl gedeiht eine Flora und Fauna, wie man sie kennt.
  3. #3

    Strahlung

    Zitat von vogel0815 Beitrag anzeigen
    ...Um Tchernobyl gedeiht eine Flora und Fauna, wie man sie kennt.
    Man weiß nichts über Fehl- und Totgeburten bei den Tieren sowie über Fehler bei den Pflanzen. Man sieht nur die Krankheiten bei den Menschen die zugenommen haben, weil man nur diese Beobachtet.
    In Deutschland wird auch lieber nur in ein Größeren Umkreis um die AKWs getestet nach Auffälligkeiten, da der Kreis Großzügig gezogen wurde stellt man kaum Auffälligkeiten fest obwohl in der engeren Umgebung eine Häufung von Krebs Aufgetreten ist.

    Wenn Strahlung kein Problem wäre könnte man den Atommüll auch unter dem Reichstag in Berlin Lagern. Alte Bunker aus dem 2. WK gibt es dort genug.
  4. #4

    Aha?

    Zitat von Andreas-Schindler Beitrag anzeigen
    da der Kreis Großzügig gezogen wurde stellt man kaum Auffälligkeiten fest obwohl in der engeren Umgebung eine Häufung von Krebs Aufgetreten ist.
    Sind das Informationen, die Ihnen exklusiv zur Verfügung stehen, oder gibt es zu Ihrer "Theorie" auch irgendwelche belastbaren Hinweise? Das würde sicher auch Greenpeace oder den WWF brennend interessieren.
  5. #5

    Hätte es - nach Lesen des Artikels - nicht korrekterweise...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Angst um den Job war offenbar größer als die vor der Strahlung: Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert haben - um länger in der Anlage arbeiten zu können.


    ...heissen müssen:

    "AKW Fukushima: Arbeiter sollen gezwungen worden sein, Dosimeter zu manipulieren"

    Abgesehen davon: auch in DE werden/wurden für die 'Drecksarbeiten'
    in AKW 'Wanderarbeiter eingesetzt, deren Spuren sich dann - wohl gewollt - irgendwo verlieren!


    AKW Fukushima: Arbeiter sollen Dosimeter manipuliert haben - SPIEGEL ONLINE
    06.06.2011 08:35
    Energiekonzerne
    AKW-Betreiber schicken Leiharbeiter in Meiler
    dapd
    Mitarbeiter im AKW Krümmel: Gefährliche Aufgaben für Leiharbeiter

    In deutschen Atommeilern gibt es offenbar eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, erledigen Tausende Leiharbeiter viele Aufgaben etwa bei Wartungsarbeiten. Die Linke spricht von einem "Strahlenproletariat in deutschen Atomkraftwerken".

    Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
    Hamburg/Berlin - Sie kommen dann, wenn heikle Arbeiten zu erledigen sind: Viele Aufgaben werden in deutschen Atomkraftwerken laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" vor allem von Leiharbeitern erledigt. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, werden in den AKW Tausende Fremdarbeiter eingesetzt. Die "SZ" zitiert aus dem Bericht.

    Demnach lässt sich die Zahl der Leiharbeiter durch die sogenannten Strahlenpässe nachvollziehen. In Deutschland haben mehr als 67.000 Beschäftigte einen solchen Pass, der verpflichtend für diejenigen ist, die bei ihrer Arbeit in fremden Betrieben ionisierender Strahlung ausgesetzt sind. Nach Angaben der Bundesregierung wurden 2009 in den 17 deutschen Leichtwasserreaktoren knapp 6000 eigene Mitarbeiter der AKW-Betreiber auf Strahlungsbelastung hin überwacht, schrieb die Zeitung. Für Fremdpersonal seien dagegen 24.000 Strahlenpässe ausgestellt worden. Zu dieser Gruppe zählt die Regierung Leih- und Werkarbeiter.

    Energiekonzerne: AKW-Betreiber schicken Leiharbeiter in Meiler - SPIEGEL ONLINE
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Angst um den Job war offenbar größer als die vor der Strahlung: Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert haben - um länger in der Anlage arbeiten zu können.

    Mal wieder miserabler Journalismus.

    Die (Zeit-)Arbeiter WURDEN VON IHREM BOSS DAZU AUFGEFORDERT Bleiplatten über ihrem Dosimeter zu tragen, dann könnten sie länger mit dieser Arbeit Geld verdienen.

    Tepco crisis workers faced exposure scam | The Japan Times Online

    Das Wesentliche an diesem Beispiel ist, dass man versteht, dass Japan genau SO funktioniert! Und zwar auf beiden Seiten. Es ist dies die typische Einstellung sowohl von Arbeitgebern als auch von Arbeitnehmern.

    Jeder der in Japan lebt, der weiss das!
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Angst um den Job war offenbar größer als die vor der Strahlung: Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert haben - um länger in der Anlage arbeiten zu können.

    AKW Fukushima: Arbeiter sollen Dosimeter manipuliert haben - SPIEGEL ONLINE
    ja klar , das haben die arbeiter aus eigenem antrieb gemacht , was ?
    nochmaliges zitat spon : "Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert haben - um länger in der Anlage arbeiten zu können."

    spannend , wie hier die arbeiter für die manipulationen verantwortlich dargestellt werden : der originaltext der meldung hat einen ganz anderen sinn , danach wurden nämlich die arbeiter darum "gebeten" , ihre dosimeter zu manipulieren :

    "Workers at the crippled Fukushima No. 1 nuclear plant were ordered to cover their dosimeters with lead plates to keep radiation doses low enough to continue working under dangerous conditions"
    TEPCO subcontractor used lead to fake dosimeter readings at Fukushima plant - AJW by The Asahi Shimbun

    also : ein subunternehmer hat seine arbeiter dazu gezwungen , die messwerte ihrer dosimeter zu fälschen . da gibt es wohl kaum ein vertun . warum liest man das hier im spon nicht ?

    ziemlich plump . das geht gar nicht , leute ........
  8. #8

    ...

    Zitat von rudolf.kipp Beitrag anzeigen
    Sind das Informationen, die Ihnen exklusiv zur Verfügung stehen, oder gibt es zu Ihrer "Theorie" auch irgendwelche belastbaren Hinweise? Das würde sicher auch Greenpeace oder den WWF brennend interessieren.
    Es gab da mal die Studie in Deutshcland zu Kinderleukämie.
    Die wurde als Entlastung der AKWs gewertet, weil es AUCH Cluster von Leukämie-Häufungen gab, die nicht rund um AKWs waren.
    Der einzige bekanntgegebene Cluster, der NICHT um ein AKW lag, war allerdings in einer Klein-Stadt, wo das Röntgengerät des Kinderarztes jahrelang defekt war und die Kinder verstrahlt hat.
    Wenn man genug Geld hat, wie die Atom-Mafia, muß man sich um wissenschaftliche Studien halt keine Sorgen machen.
    Da findet man dann auch Leute die schamlos genug sind, zu behaupten AKW würden die Kindersterblichkeit senken.
    Stimmts, Promethium?
  9. #9

    Übel desinformierend

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Angst um den Job war offenbar größer als die vor der Strahlung: Bei den Aufräumarbeiten im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima sollen mehrere Arbeiter ihre Strahlenmessgeräte manipuliert haben - um länger in der Anlage arbeiten zu können.

    AKW Fukushima: Arbeiter sollen Dosimeter manipuliert haben - SPIEGEL ONLINE
    Schon die Überschrift vermittelt den Eindruck, die Initiative zur Bleiummantelung der Dosimeter sei von den Arbeitern ausgegangen. Da hilft auch kaum drüber hinweg, dass dann ein Leitender Angestellter erwähnt wird, der mittels Drohungen die Beschäftigten dazu bewegt hat. Diese Berichterstattung ist absolut degoutabel.

    Erinnerlich ist doch noch, wie Arbeiter seinerzeit, beispielsweise wegen fehlender Ausrüstung, sich zurecht geweigert haben, den kontaminierten Bereich zu betreten!

    Folglich müßte heute dieser Skandal aufgearbeitet und der erwähnte Leitende Angestellte zur Verantwortung gezogen werden.