Land Rover Serie III, Baujahr 1982: Der Unkaputtbare

Frisch nach Australien übersiedelt, suchte SPIEGEL-ONLINE-Leser Marc Obrowski ein wüstentaugliches und robustes Fahrzeug, das einfach zu reparieren ist. Als perfekt für die Geisterstadt-Suche im

Outback erwies sich der Geländeklassiker - ein Land Rover.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...841467,00.html
  1. #1

    Tja, typisch Landrover...

    Nie ganz ganz, aber auch nie ganz kaputt.
    Nix German Verarbeitung, aber funktionieren tuts auch einfach.
  2. #2

    Benzinmotor

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frisch nach Australien übersiedelt, suchte SPIEGEL-ONLINE-Leser <i>Marc Obrowski </i>ein wüstentaugliches und robustes Fahrzeug, das einfach zu reparieren ist. Als perfekt für die Geisterstadt-Suche im <br />
    Outback erwies sich der Geländeklassiker - ein Land Rover.

    Altmetall Land Rover Serie III Baujahr 1982 robuster Geländewagen - SPIEGEL ONLINE
    im australischen Outback im Sommer (Januar) würde ich eher einen Diesel bevorzugen. Manchmal muss man mal bei Benzinern vor dem Anlassen etwas Äther auf den Motor schütten, zum kühlen, sonst kann das Engine leicht explodieren, bei 40°C im Schatten
  3. #3

    Eigentlich...

    ...bin ich ebenfalls ein Fan kurioser Fahrzeuge und so auch des Landy. Aber als ich einmal beim Händler probesitzen wollte, musste ich zu meiner Enttäuschung feststellen, dass ich (195cm) in gar keinem Fall hineinpasse. Er ist eben für kleine untersetzte Briten gebaut. Schade.
  4. #4

    Landrover

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frisch nach Australien übersiedelt, suchte SPIEGEL-ONLINE-Leser <i>Marc Obrowski </i>ein wüstentaugliches und robustes Fahrzeug, das einfach zu reparieren ist. Als perfekt für die Geisterstadt-Suche im <br />
    Outback erwies sich der Geländeklassiker - ein Land Rover.

    Altmetall Land Rover Serie III Baujahr 1982 robuster Geländewagen - SPIEGEL ONLINE
    Ich habe ein solches Fahrzeug in Ostafrika gefahren. war nicht kaputt zu kriegen. Allerdings mein Rücken war da anderer Meinung, der hat
    sich nicht mit diesem wilden Bocker und Stosser anfreunden können.
    Ein Umstieg auf den MB-Geländewagen hat meinen Bandscheiben gut
    getan.
  5. #5

    Zitat von kantundco Beitrag anzeigen
    Nie ganz ganz, aber auch nie ganz kaputt.
    Nix German Verarbeitung, aber funktionieren tuts auch einfach.
    Jap genau so siehts aus.
    Ein Land Rover eben, auch heute kommen viele Modelle schon undicht aus dem Werk.
    Bin mit einem Defender (ca. 320.000 auf der Uhr) in Schweden mal eine 8m tiefe Böschung runtergekullert. Haben uns 2 1/2 mal überschlagen.
    Allerings war ich in dem Fall nur der Beifahrer und der Fahrer konnte nix dafür, der Regen hatte die Straße so aufgeweicht, dass sie unter uns einfach weggebrochen ist.
    Naja nachdem man wieder einen klaren Kopf hatte, wurde die Kiste mit der Hilfe der Winde eines zweiten Defenders die Kiste wieder aufgerichtet und dann gings weiter.
    Ok er hatte ein paar Dellen mehr aber das hat in dem Moment auch nix gemacht. Das Gestänge des Gepäckaufbaues hat vieles gut weggesteckt.
    Allerdings war das ein Diesel, der hat auf der Tour einfach länger ohne lästiges Nachtanken durchgehalten.
    Ich wette die Kiste fährt heute noch durch die Gegend.
  6. #6

    Hab etliche alte Land Rover gehabt. Tolle Kisten. 40 Jahre alte blattgefederte Kisten fahren Kreise um jeden neuen SUV im Gelände. Die Schraubgefederten könnens etwas besser, mit etwas mehr Komfort. Mein liebstes Modell war ein 83er V8 110 Pickup und ein Santana mit Iveco Diesel. Landi sind wartungsintensiv. Vergaser und Benzinpumpe müssen gepflegt werden, Oelstände sind zu kontrollieren. Dann sind Sie zuverlässig und laufen zuverlässige einige hundertausend km. Mags halt auf dem "Bock" zu sitzen. Für die Kinder ein riesiges Spielzeug.
  7. #7

    Endlich mal ein Beitrag

    der wirklich was mit Autos zu tun hat und nicht mit der hirnverbrannten PS-Protzerei und dem zombieähnlichen Konsum von Autos, die zwar viel PS, aber in der wirklichen Welt meist keine Funktion haben.

    Schön zu lesen, (bezeichnenderweise nicht von den hauseigenen Redakteuren) dass es noch Leute gibt, die selbst Hand ans Blech anlegen und damit ihren eigenen Horizont und ihren Aktionsradius erweitern – im wahrsten Sinne ihren Verstand einsetzen und daher Auto-mobil sind.
    Der hippflippige, metrosexuelle Konsument mit der PS-Kutsche unter dem Hintern fängt doch an zu heulen, wenn sein Auto nicht anspringt. Dann muss im urbanen Jungle erstmal nach Hilfe gerufen werden...

    Aber mal Spass beiseite - ich frag mich bei solchen Autos immer: wäre es möglich für solche KFZ ein modernes Aggregat, ohne die aufwendige Elektronik wie BUS-Technik, Ausgleichshierundda zu konstruieren? Ein kleiner, simpler und unkaputtbarer 4 Zylinder mit Zentraleinspritzung o.ä.? Nur eben dem Wissen und den Möglichkeiten der Jetztzeit konstruiert, aber auf der anderen Seite mit ner Kurbel zum Notanlassen, Weiterfahrt bei Elektronikausfall, Reparatur mit simplem Bordwerkzeug usw.
    Ich fürchte aber fast, dass so eine Maschine auch nicht standfester wäre, bzw. weniger verbrauchen würde oder andere Vorteile hätte gegenüber den älteren Konstruktionen. Wahrscheinlich nutzlos, aber dafür mit mehr PS…
  8. #8

    Ein schöner Bericht

    Ich fahre Defender und finde die Einfachheit sehr angenehm, kein nonsens-schnickschnack Kram und Coming-Home-Licht für die eh schon beleuchtete Einfahrt....und deshalb könnte mir eine Serie III oder IIa auch gut gefallen.

    Andreas Woithon
  9. #9

    Auch wenn man vom Landy sagt

    "It's always sick, but never dies." und ich dies von einigen Leuten bestätigt bekommen habe, die mit ihm in Afrika unterwegs waren, so bin ich mittlerweile ein großer Freund von einfacher, solider Technik, wo elektrische Bauteile noch Elektrik und nicht Elektronik heißen und wo man mit Zange und Schraubenschlüssel noch sehr weit kommt. Man erinnere sich an dern zweiten Weltkrieg: Die Deutschen waren technisch sicher besser, aber die Russen hatten das einfachere Material. Ein vollelektronisiertes Auto KANN nur in Mittel-Europa überleben, wo es Handys, Mobilitätsgarantien, Abschleppdienste und ein dichtes Werkstättennetz gibt. Schon im französischen Massif Central kann man mit so einem Elektronikbomber ganz schön alt aussehen - eigene Erfahrung. Daher fahre ich zwischenzeitlich Mercedes W123. Der ist ein veritabler Kompromiß zwischen modernem, komfortablen Reisen und hoher Zuverlässigkeit und Reparierbarkeit. Ich saß auch schon bei einem Freund in einem neueren Landy - katastrophal wäre für mich die Sitzposition: Man sitzt mit angezogenen Beinen auf dem Bockund findet einfach keine kommode Sitzposition. Das mag einen hier in Deutschland stören - im Outback gelten jedoch andere Gesetze und mithin sind andere Qualitäten vorrangiger.