Umweltschutz - sind Klima-Gipfel überflüssig?

Viele Worte, Willensbekundungen und oft nach Jahren die Feststellung, dass wenig realisiert wurde: Die regelmäßigen Treffen der Nationen zur Entwicklung des Weltklimas scheinen wenig bis nichts zu bringen. Viel Selbstdarstellung, viel politisches Kalkül und kaum Bewegung und Zugeständnisse kennzeichnen die aufwändigen Meetings, die konstant in der Kritik stehen. Ist es trotz allem gut, dass diese Konferenzen stattfinden? Oder sind Klima-Gipfel schlicht und einfach überflüssig?
  1. #1

    Obsolet wär zu spät!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Worte, Willensbekundungen und oft nach Jahren die Feststellung, dass wenig realisiert wurde: Die regelmäßigen Treffen der Nationen zur Entwicklung des Weltklimas scheinen wenig bis nichts zu bringen. Viel Selbstdarstellung, viel politisches Kalkül und kaum Bewegung und Zugeständnisse kennzeichnen die aufwändigen Meetings, die konstant in der Kritik stehen. Ist es trotz allem gut, dass diese Konferenzen stattfinden? Oder sind Klima-Gipfel schlicht und einfach überflüssig?
    Es ist zu begrüßen, wenn sich Nationen (ihre Vertreter) regelmäßig treffen, um grade solche Themen zu erörtern! Wo/Wie ginge es sonst? Vis a vis ist immer noch die erfolgreichste Gesprächsmethode in Zeiten von IT! Aber wer hungrig ist, um dieses Bild zu nutzen für die Länder, deren wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben ist, will sich nicht in die ökologische Zwangsjacke stecken lassen. Aber hier müssen die ökologisch ausbalancierten Wirtschaftsnationen mit Technologietransfer ein ökologisch sinnvolles Wirtschaften unterstützen. Kritik kommt sicher aus den Reihen der westlichen Industrienationen, wo es ohne Greenpeace, RobinWood et Al. genauso versmogt (smoke + fog= smog) wäre wie in Shanghai?
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Worte, Willensbekundungen und oft nach Jahren die Feststellung, dass wenig realisiert wurde: Die regelmäßigen Treffen der Nationen zur Entwicklung des Weltklimas scheinen wenig bis nichts zu bringen. Viel Selbstdarstellung, viel politisches Kalkül und kaum Bewegung und Zugeständnisse kennzeichnen die aufwändigen Meetings, die konstant in der Kritik stehen. Ist es trotz allem gut, dass diese Konferenzen stattfinden? Oder sind Klima-Gipfel schlicht und einfach überflüssig?
    Reale Umweltgipfel wären sooo wichtig, aber diese sind leider verkommen zu "Klima"Gipfeln.

    Egal auf welcher seite man nun steht , ob man der Meinung ist , der AGW ist physikalischer Nonsens und ein reines Mega Geschäft , oder man auf der Seite steht , das Co² Emissionen auf Null gefahren werden müssen um die Globaltemperatursteigerung aufzuhalten - die Umwelt ist doch sichtbar das Opfer dieses Themas.

    Alles , und darunter unendliche Schildbürderstreiche , wird in Bewegung gesetzt, wenn es nur dem "Klima" hilft. Sinn und Nutzen werden nicht mehr abgewägt. Da ist an einer Schule eine kleine "wärme/Kältebrücke , da wird ohne Zögern Millionen ausgegeben, um diesem "Klimakiller" den Garaus zu machen.

    Heute ist der letzte Tag der Glühbirne. Ab heute darf keine Glühbirne in Europa mehr produziert werden. Und eine EU Grünen Politikerin war sich gestern in den Tagesthemen nicht zu blöde , weiter zu behaupten - das wird 10 Kraftwerke einsparen.

    Wenn man schon an den AGW glaubt . sollte man wenigstens daran denken , das es dann nicht Sch...egal ist, ob das CO² aus einem alten Ofen Kommt oder ersteinmal 20x soviel herausgeblasen wird um diesen alten Ofen zusanieren.

    Vielleicht sollte man Umwelt und Klimagipfle trennen. Um das "Klima "zuretten die Umwelt versauen ...?
  3. #3

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    Viele Worte, Willensbekundungen und oft nach Jahren die Feststellung, dass wenig realisiert wurde: Die regelmäßigen Treffen der Nationen zur Entwicklung des Weltklimas scheinen wenig bis nichts zu bringen. Viel Selbstdarstellung, viel politisches Kalkül und kaum Bewegung und Zugeständnisse kennzeichnen die aufwändigen Meetings, die konstant in der Kritik stehen. Ist es trotz allem gut, dass diese Konferenzen stattfinden? Oder sind Klima-Gipfel schlicht und einfach überflüssig?
    Richtig erkannt. Absolut überflüssig.
    Allerdings mögen viele die Konferenztourismus und man kann sich als wichtig aufplustern.
    Da es die Politik bezahlt bzw. bezahlen lässt, wird es weiterhin solche Massentouristische Aktionen geben.

    Was die Klima angeht: wir WISSEN aus Bohrkernen und anderen FAKTEN, dass eine Eiszeit nun überfällig ist und demnächst kommt. Bezogen auf die letzten 6000 Jahre haben wir eine sehr deutliche Abkühlung. Geniessen wird solange die angebliche "Erwärmung".
  4. #4

    Es wird im Titel ja schon zutreffend vermerkt:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Worte, Willensbekundungen und oft nach Jahren die Feststellung, dass wenig realisiert wurde: Die regelmäßigen Treffen der Nationen zur Entwicklung des Weltklimas scheinen wenig bis nichts zu bringen. Viel Selbstdarstellung, viel politisches Kalkül und kaum Bewegung und Zugeständnisse kennzeichnen die aufwändigen Meetings, die konstant in der Kritik stehen. Ist es trotz allem gut, dass diese Konferenzen stattfinden? Oder sind Klima-Gipfel schlicht und einfach überflüssig?
    Diese Konferenzen sind so überflüssig wie ein Kropf - denn was soll die Welt davon haben, dass sich da ein paar VIPs mehr oder weniger oft in feudalem Rahmen auf Kosten ihres verwalteten Volkes treffen, auf wichtig machen, Gesichtsbäder nehmen und sich dieserart selbstdarstellen?
    Und während man ohne nähere demokratische Legitimation Beschlüsse fasst über unglaubliche Summen aus den Steuertöpfen, die daraufhin über den Globus transferiert werden sollen, aufgrund von Klimazertifikaten und Reglements, deren tieferen Sinn nur ein Insider der Finanzdindustrie erfassen kann - geht das "Klima" seine eigenen Wege, es wird irgendwo wärmer, woanders kälter, irgendwo trocken, anderswo regnerisch und stürmisch.
    Kurz gesagt: Der ganze Aktivismus nützt gar nix, er suggeriert v.a. irgendwelchen naiven Tröpfen ihre Schuld an der Veränderung des Klimas, und damit bereitet man sie auf für die Zahlungsbereitschaft.
    Was aber den real ablaufenden "Klima-Film" in keiner Weise verändert, es wird ja überhaupt nicht darauf Einfluss genommen. Echte Einschnitte, die theoretisch möglich wären (zB weltweites Verbot von Fahrzeugen mit Verbrauch über 5 l/100 km), verhindert schon die Industrie mit Hinweis auf die individuelle Freiheit des Benzinbruders. Wobei ja nicht endgültig geklärt ist, ob diese Spritschluckerei nun das Klima zu 0,2 Promille oder doch zu 0,5 Promille beeinflussen. Oder wer will in der Realwelt irgendwelchen Vulkanen den Ausstoss von gigantischen Mengen angeblich klimaschädigender Gase verbieten? usw.
    Auch ohne diese Gipfelstürmerei weiß jeder halbwegs aufgeweckte Zeitgenosse, dass es nicht gut sein kann für die Erde und ihr Umfeld, wenn man Regenwälder abholzt, Flüsse vergiftet, Meere leerfischt, die letzten seltenen Tiere ausrottet, Genmanipulationen betreibt und ohne Unterlass zum Wohle des Profits die letzten natürlichen Lebensräume dieser Welt zerstört.
  5. #5

    Religion? ...oder politisch korrekt gegen die Wand?

    Religion?
    ..oder politisch korrekt gegen die Wand?
    Zu dem bombastischen und “weltverändernden“ Schwachsinns-Klimagipfel möchte ich zumindest die Nichteinladung des IPCC begrüßen! Wahrlich “weltverändernd“, zumindest in Bezug auf die Freiheit eines jeden Menschen trifft das wohl zu; man kann nur hoffen, dass der ganze Schwindel, der zig Milliarden Euro verschlingt, nur den kleinen Steuerzahler belastet und nachhaltig die Wirtschaft schädigt, irgendwann auffliegt! Die Energiewende ist nichts weiter, als eine monströse und sinnlose Verschwendung von Steuergeldern;welch globale Verdummung! Wir zeigen den anderen wieder, wie es geht? Wer? Deutschland natürlich! Warum wieder Deutschland? Eine deutsche Krankheit? Nach der angestrebten Weltherrschaft nun die große, globale, grün-sozialistische Revolution? Es ist höchst bedenklich in den Medien nur noch Umwelt-Horrorszenarien zu lesen; wenn nicht mehr wissenschaftlich objektiv berichtet wird und keine Fakten bzw. andere Ergebnisse mehr zu lesen sind, ist das nicht nur schade, sondern eine eher gefährlich einseitige Berichterstattung. Eine kritische und objektive Betrachtungsweise ist dringend angebracht, gerade, wenn schon die Weltbank vor vermeintlichen Klima-Katastrophen warnt. Bitte, eine Bank präsentiert einen Klima-Bericht? Ja, ganz richtig, aber der Report basiert natürlich auf einer Studie des PIK. Hier sollten sofort die Alarmlampen blinken, denn für Schlagzeilen des Schreckens ist das PIK ein großer Meister! Die Temperatur der Erde ist seit dem Jahr 2000 flach geblieben mit Hinweisen auf einen Rückgang! Eine kritische Betrachtung ist daher gerade, was das “Klima“ angeht, zwingend, denn nur eine festgefahrene Meinung zu haben, und vertrete sie auch die breite Masse, widerspricht der Wissenschaft. Und die Politik wird sich dann drehen – nach Wind und Wetter. Vielleicht schon in absehbarer Zeit, denn die derzeitige Klimatendenz bewegt sich auf ein neues Maunderminimum zu. “Nachhaltigkeit“- eine menschengemachte Schnapsidee, einfach nur lächerlich. Neue Horrorszenarien des PIK, wonach neuerdings Schnee in der Antarktis den Meeresspiegel steigen lassen soll (?), reichen sogar bis in das Jahr 2500! Bitte, was? Wer bietet mehr? Vielleicht hat das IPCC noch weitere phantastische “Computerberechnungen“ bis in das Jahr 5000? Und wenn sie nicht gestorben sind beim IPCC, dann lügen sie auch Übermorgen noch. Ein schönes Märchen vom Klima und den bösen Menschen, welches uns fast täglich erzählt wird, aber es ist nicht zum Lachen, es ist einfach nur schlimm, denn sogar vor Kindern im Kindergarten wird kein Halt gemacht;auch dort wird von der vermeintlichen Klima-Apokalypse gepredigt.
    Klima, Öko, Bio, Umweltschutz, etc.! Fazit: Die Sache ist entartet, schizophren, die Energiewende - ein Milliardengrab. Der ganze "Klimaschutz" ist zur Religion mutiert, völlig sinnlos; die vermeintlich kaputte Erde, und WIR Menschen sind schuld. Ganz einfach, wir haben gesündigt. Dahinter verbirgt sich wohl auch das Schuldbekenntnis aus dem Christentum.
    Das IPCC, hierzulande ehrfürchtig zum "Weltklimarat" hochstilisiert, mit seinem “Papst“ Pachauri soll sich einfach nur schämen!
    Amen an alle Gläubigen

    Gruß Jochen Hild
  6. #6

    Fortschritt für Weltrevolutionäre

    Eine dieser Fragen, auf die es nur unzureichende Antworten gibt. Sie dürfte nach meinem Geschmack anders lauten: Sind Klimagipfel unvermeidlich? Oder: Sind Klimagipfel die logische Folge der Geschichte, ganz ubabhängig vom realen Klimageschehen?

    In gewisser Hinsicht sind die Ergebnisse dieser Zusammenkünfte nebensächlich. Auch gar kein Konsens ist bereits ein Ergebnis, denn immerhin finden sich eine ganze Reihe von Wichtigtuern, Idealisten, Geschäftemachern, Beamten und wohl auch ein paar seriöse Wissenschaftler zusammen, um ein globales Thema zu verhackstücken.

    Dabei ist das ganze Eiapopeia um 2, 3 oder mehr Grad Erderwärmung, mit etwas Abstand betrachtet, ein ganz ulkiges Zeitphänomen und – so meine Vermutung – ein Abfallprodukt des sog. digitalen Zeitalters. Und nicht nur das: Es ist ein sehr realer Nachhall der ausgefallenen Weltrevolution, ein Ersatzthema für die globale Linke sozusagen – wie das Internet ja auch, in dem besonders links von der Mitte noch immer das Heil bringende Menschheitsvereinigungswerkzeug gesehen wird. (Asoziale Reaktionäre wie ich erkennen im Web eher ein den Planeten umspannenden Spieltrieb, aber das gehört jetzt nicht hierher.)

    Wer in seiner Sozialisation so wie ich ständig von rot-grünen Meinungsschwaden umgeben war, von den Lehrern über den Freundeskreis bis hin zu Arbeitskollegen, wird sie kennen, die Altlinken, die beim Thema Klimawandel nach der Pleite des Mauerfalls ganz unerwartet noch einmal Morgenluft wittern: Vielleicht vereinigen sich die Ex-Proletarier aller Länder ja doch noch – beim CO2-Sparen?

    Unschwer ist die Lust der Pappenheimer an der sozialen Kontrolle erkennbar, die, sollten Manifeste nach Art des Kyoto-Protokolls tatsächlich mal das Papier wert sein, auf dem sie stehen, bei globaler Emissionskontrolle folgen würde. »Es kann eben nicht mehr jeder einfach machen, was er will!«, hat das ein mir sehr nahe stehender und mit mittlerweile deutlich sichtbarem roten Firnis überzogener Zeitgenosse vor einiger Zeit ausgedrückt. Mehr noch als die Formulierung sprach der Furor der Worte Bände.

    Wir brauchen nicht unbedingt Klimagipfel. Vielleicht irgendwann mal, wenn die Wissenschaft tatsächlich in der Lage ist, einigermaßen verlässliche Prognosen zu stellen, die sich politisch nicht einfach entwerten lassen.
    Wir haben aber Klimagipfel. Immerhin. Wir können uns das leisten. Das ist allerhand und Teil der Erfolgsgeschichte unserer Spezies.
  7. #7

    Klima-Hansel

    sagt Gaztelupe_
    "Wir brauchen nicht unbedingt Klimagipfel. Vielleicht irgendwann mal, wenn die Wissenschaft tatsächlich in der Lage ist, einigermaßen verlässliche Prognosen zu stellen, die sich politisch nicht einfach entwerten lassen.
    Wir haben aber Klimagipfel. Immerhin. Wir können uns das leisten. Das ist allerhand und Teil der Erfolgsgeschichte unserer Spezies."

    Wohl wahr. Und wenn die Klima-Papageien nicht mehr von den Profteuren der Klimaindustrie beherrscht werden, dann kann sich der große Rest der seriösen Denker wieder in Ruhe den wirklichen, auch technisch lösbaren Problemen der Menschheit widmen.
  8. #8

    Nein, es ist nicht gut.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Viele Worte, Willensbekundungen und oft nach Jahren die Feststellung, dass wenig realisiert wurde: Die regelmäßigen Treffen der Nationen zur Entwicklung des Weltklimas scheinen wenig bis nichts zu bringen. Viel Selbstdarstellung, viel politisches Kalkül und kaum Bewegung und Zugeständnisse kennzeichnen die aufwändigen Meetings, die konstant in der Kritik stehen. Ist es trotz allem gut, dass diese Konferenzen stattfinden? Oder sind Klima-Gipfel schlicht und einfach überflüssig?
    Ja, sie sind überflüssig.
  9. #9

    Ich würde die Klimagipfel nicht als überflüssig bezeichnen, da es bei der Schadstoffreduktion schließlich auch um den Umweltschutz geht. Das Thema Klimawandel wird jedoch wohl oder übel in den nächsten Jahren überdacht werden müssen, da der vorhergesagte Temperaturschub bisher ausbleibt und die Klimamodelle wohl anpasst werden müssen. Wenn man auf den langjährigen Temperaturtrend (Klimadaten aus dem Eis,...) schaut, scheinen wir gerade an einem Höhepunkt der Warmzeit angelangt zu sind. Für Forscher gibt es also noch einiges zu tun.