200.000 Kilometer im Tesla Roadster: Champion der Stromer

Tom GrünwegFür die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...831761,00.html
  1. #10

    Zitat von daskänguru Beitrag anzeigen
    Das der erste Akku da noch verbaut ist Zweifel ich aber stark an. Kann sein aber eher unwahrscheinlich. Da im Tesla ja Notebookakkus verbaut sind. Tesla sagt sagt das die ca. 30000 Km halten. ....
    Wo bitte sagt Tesla das? Quellen waeren erwuenscht. Tesla sagt, die Akkus halten 7 Jahre oder 100,000 Meilen (=~160,000 km). Hier unter Specs zu finden: Roadster Features and Specifications | Tesla Motors

    Dieses Auto bin ich 2010 testgefahren und bin nach wie vor begeistert von dem Konzept.

    Es ist schon bemerkenswert, dass nach jedem Artikel ueber Elektromobilitaet die "Naysayer" in Reih und Glied die Foren vollstopfen mit vermeintlichen Besserwisserargumenten und uns erklaeren, warum Elektroautos Totgeburten sind.

    Ich empfehle jedem den Film "Who killed the electric car?"
    Who Killed the Electric Car? (2006) - IMDb

    Uebrigens, die Noergler, die staendig mit dem "Gesamtenergiebilanz" herkommen, sollten sich mal ordentlich erkundigen, wo die Gesamt-CO2 Bilanz am besten ausschaut. Am besten koennt ihr das mit Daimler's Optisource: Optiresource.org Ein HybridDiesel (mit Partikelfilter) und Diesel auf Oelbasis verursacht 118g CO2/km auf der gesamten Energiekette, waehrend ein Wagen wie Tesla und EU-Mix fuer Strom kommen auf 75 g CO2/km. Soviel zu den "Gesamtenergiebilanz" Geschwafel.

    Es ist schon ein Jammer, diese ignorante Mentalitaet, die jeglichem Fortschritt mit einer versteinerten Ablehnung entgegentritt.
  2. #11

    Na super!

    Man sieht: Elektromobilität ist längst alltagstauglich. Wir müssen nur alle Privatiers werden, damit wir für unsere "gelegentlichen Devisengeschäfte" auch drei Tage Anfahrzeit einkalulieren können. Die Hektik der Neuzeit ist ohnehin ungesund...

    Was will uns herr grünweg mit diesem Artikel sagen? Kauft weiter bei den Verbrennungswagen-Herstellern, die mich so nett zu Probefahrten einladen?

    Der Tesla ist genau das, was in der Einleitung steht: ein Gimmick, mit dem sich ein paar möchte-gern-Gutmenschen ein gutes Gewissen erkaufen.

    Wer es ernst meinen würde, führe Bahn und Fahrrad.
  3. #12

    Fliegender Teppich

    Zitat von rainer_d Beitrag anzeigen
    Das Ding ist genauso praxistauglich wie ein fliegender Teppich.
    War das in der ersten oder zweiten Generation Benzinautos denn gross anders? Und wo sind sie heute? Wie war denn den Lernkurve bei Verbrennungsmotoren, wie ist sie heute, wie sieht diese bei Elektroantrieben inklusive Energiespeichern heute denn aus?

    Klar ist das kein Serienauto fuer jedermann. Klar ist aber auch, dass das damals mit den Benzinkutschen noch schlechter war.

    Die Frage mit den Elektroantrieben ist fuer mich nicht ob, sondern nur wann.
  4. #13

    Rekord????

    soso, mit den paar kilometern hat einer im Spiegel also schon einen Rekord erzielt. Warum auch nicht, mit seinem gigantischen Wissen über Elektronen & Cie stellt er ja auch den Elektrikermeister in den Schatten. Dabei ist es schade, dass der Autor sein Wissen äusserst begrenzt hält. Allein mein Schiff hat schon über zwei Millionen Kilometer unterm Kiel, und das mit Elektromotor. Warum nur gibt solch unwissende Menschen als Schreiberlinge in technischen Bereichen, fürchterlich.
  5. #14

    Och Joh!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

    200.000 Kilometer mit dem Elektroauto Tesla Roadster - SPIEGEL ONLINE
    Wenn der gute Mann die Entschleunigung sucht, kann er sie genauso bei einem gutem Distanzpferd finden. Damit ist er nicht wesentlich langsamer, allerdings garantiert absolut naturnah und ökologisch einwandfrei aufgestellt. Wir wollen mal die gelegentlichen Pfürze, die auch Pferde von sich geben, übersehen.

    Solange die Problematik der Akkuherstellung, -haltbarkeit und Entsorgung in der heute üblichen umweltzerstörenden Form weiter bestehen bleibt, halte ich derartige Fahrzeuge lediglich für Augenwischerei!
  6. #15

    Na denn, wenn es so sein soll

    PKW 100.000 EUR
    "Früher fuhr er die Strecke Karlsruhe-Berlin in einem Rutsch und in weniger als acht Stunden, jetzt benötigt er knapp drei Tage. "

    Na denn, wenn es so sein soll.
  7. #16

    Zitat von Rodelkönig Beitrag anzeigen
    ... Den Wasserstoff bzw. daraus das Gas (Methan zum Beispiel) kann man prinzipiell aus erneuerbaren Strom klimaneutral herstellen, aber auch dafür sind noch enorme Schritte bei der erneuerbaren Stromproduktion notwendig.
    nein, die "Fortschritte" werden nicht kommen, weil es bei der Elektrolyse Grenzen gibt, die die Chemie/Physik vorgibt. Der Wirkungsgrad ist einfach zu schlecht, das wird nix.
  8. #17

    Kein Wunder

    Wenn ich Tesla wäre, würde mich dieser Beitrag auch nicht interessieren. Welcher Normalbürger nimmt schon 2 Übernachtungen ( Kosten?) in Kauf, um nach Hamburg zu reisen.
  9. #18

    Nachhaltig

    Das Wort fehlt noch im Artikel. Denn die absolute Krönung ist ja, Elektromobilität als umweltschonend darzustellen. Erst Strom aus Kohle gewinnen und diesen danach wieder in Bewegungsenergie umwandeln - wie effizient ist das wohl? Ach so, genau der Strom mit dem der Privatier unterwegs ist, ist natürlich regenerativ erzeugt...
  10. #19

    Schon schön

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für die meisten Kunden ist der Tesla Roadster ein nettes Gimmick, mit dem man Eindruck schinden kann. Für Hansjörg von Gemmingen ist der Elektro-Sportwagen ein vollwertiges Auto. Er fuhr damit mehr als 200.000 Kilometer in vier Jahren - weltrekordverdächtig.

    200.000 Kilometer mit dem Elektroauto Tesla Roadster - SPIEGEL ONLINE
    wie hier einige wieder wie die Blinden von der Farbe sprechen.
    Der Tesla Roadster war eines der ersten Fahrzeuge die sich wohl mit
    Fug und Recht "Elektroauto" nennen durften.
    Alles andere waren abgemagerte Faltschachteln, rollende Eier oder
    wie der Lautlos einfach nur ein hässlicher Brotkasten.
    Und er war vollelektrisch und mit für seine Zeit absolut hervorragenden
    Fahrleistungen. Sowas haben andere Hersteller die wohl auf ein größeres Entwicklungsbudget hätten zugreifen können nicht geschafft oder nicht gewollt.

    Ein Elektroauto wird sich in der grossen Masse an Kunden nur etablieren
    wenn so etwas halt nach Auto aussieht, das Auge isst immer noch mit.
    Alles andere ist was für Nerds und Oberökos denen es schlicht egal ist wie man sich vorwärts bewegt.
    Tesla hat gezeigt das dieses sehr wohl auch stilvoll gelingen kann.
    Und wir wissen trotzdem alle das der Roadster, Basis Lotus Elise,
    eben keine grundneue Entwicklung ist.
    Und dafür schlägt er alles andere um Längen.