Bahn statt Auto - wäre Italiens neuer Superzug für Sie eine Alternative?

Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
  1. #1

    richtig billig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
    bei der deutschen bahn zahle ich für die 80 km von düsseldorf nach aachen immer 18 euro und der zug fährt nie über 80 kmh.
    ich bin dafür dass die deutsche bahn auch mal solche konkurenz bekommt.
  2. #2

    ohne Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
    Aber nur, wenn er pünktlich abfährt, nicht mitten im Nirgendwo stehenbleibt, weil plötzlich Winter ist und auch preislich eine Alternative darstellt. Und ICE darf er dann auch nicht heissen...
  3. #3

    Der AGV ist sicher ein hervorragender Zug, ich hoffe aber dennoch, dass Sie die Produkte des Wettbewerbs auch getestet haben, bevor Sie den Artikel geschrieben haben.

    Der AGV ist eine Neuentwicklung, der als er verkauft wurde, nur auf dem Papier bestand. Von Alstom als Weltmarktführer zu sprechen ist doch deutlich übertrieben.
  4. #4

    ... Steuern und damit Verschuldung sparen können, wenn wir solche Züge gekauft hätten, anstatt den albernen Intercity-Experimantal (ICE) selbst zu entwickeln oder die Flughäfen weiter auszubauen, obwohl jeder sich ausrechnen kann, dass dem Flugzeug die Zukunft bestimmt nicht gehört.
  5. #5

    Der Preis ist heiß.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
    Beim Reisen mit der Bahn gibt man ein ganzes Stück Individualität auf. Vor allem, wenn man sich länger am Zielort aufhält und dort mobil sein möchte/muss. Diesen Nachteil muss die Bahn erstmal wieder aufholen. Sie schafft das mit kurzen Reisezeiten, wenn man nur auf den Fernzugstrecken unterwegs ist (beim Wechsel in den Nahverkehr geht der Zeitvorteil schnell flöten) und mit günstigen Preisen.
    Da der Zeitvorteil vor allem Geschäftsreisende interessiert und die preisliche Attraktivität vor allem Privatreisende, scheint mir das Konzept des Italo gut durchdacht zu sein. Eine Klasseneinteilung wie im Flugzeug mit saftigen (aber gerechtfertigten) Aufpreisen für mehr Luxus und eine Economy zum günstigen Tarif für die private Kundschaft. Jetzt muss sich zeigen, ob das Konzept auch angenommen wird. Vom Ansatz her finde ich es aber gut.

    Das ist es aber dann auch schon, was der Artikel an Neuigkeiten bereit hält. Das entspannte Dahingleiten mit 300 km/h kann man ebenso in Deutschland genießen und auch die über den Zug verteilten Antriebseinheiten sind kein Novum.
    Bei aller Begeisterung für schnelle Züge, die auch ich teile, muss der Autor nicht so tun, als ob nur der Italo mit 300km/h unterwegs sein kann.
  6. #6

    si!

    Ich fahre häufiger mit dem staatlichen Schnellzug (freccia rossa) von Mailand nach Rom. Die regelmäßig verkehrenden Direktzüge brauchen 3 Std für die über 600 km lange Strecke. Plötzlich kann man für einen Tag (ohne Hotel!) nach Rom fahren. Der Preis für das Tagesticket liegt bei etwas über €100. Stadtmitte bis Stadtmitte, während die jeweiligen Flughäfen mühsam zu erreichen sind (keine U-Bahn oder weit außerhalb). In Deutschland dauern vergleichbare Strecken immer noch viel länger). Ich werde bei Gelegenheit sicher auch den Italo ausprobieren, solange Preis/Leistung beim Italo ebenso ausgewogen ist, gern. P.S. Die Züge sind hier auch deswegen schön schnell, weil in Metropolen wie Kassel, Celle, Fulda und was weiß ich nicht gehalten wird.
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
    Der Zug ist wie das im Artikel auch Anklang, letztlich als Konkurrenz zum Flugzeug ausgelegt. Er fährt halt von Mailand nach Rom, genauso wie ein Flugzeug fliegen würde.
    Es ist keine Alternative zum Auto was viel flexibler ist, zumal die meisten Menschen nicht rein zufällig von einer Metropole zur anderen wollen.

    Von daher ist die deutsche Bahn eigentlich relativ gut aufgestellt. Man kann fast jeden Winkel in D mit der Bahn erreichen, wenn man will. Die DB hat zum Glück noch ein anderes Konzept auch als Frankreich. Es werden nicht nur einige Hochgeschwindigkeitsstrecken bedient, sonder ein sehr weites Netz.

    Von Düsseldorf nach Aachen macht so ein Zug kaum einen Sinn.
    Hochgeschwindigkeitszüge reizen ihren Vorteil auf Mittelstrecken aus, bei sehr wenigen Haltepunkten.
  8. #8

    :{[

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ende April nimmt der Hightech-Zug "Italo" den Betrieb auf. Würden Sie als Autofahrer auf die Bahn umsteigen, wenn Ihnen so ein Luxuszug geboten würde?
    Kommt aus Italien/Ausland, dann muß es ja gut sein.
    Wenn es aus Deutschland käme, wäre alles ganz anders einzuschätzen, vor allem schlechter.
  9. #9

    Für die einfache Strecke Offenburg -> Freiburg (ca. 60 km) zahle ich im ICE bei der deutschen Bahn sagenhafte 19,50 €; hin und zurück also 39 €. Zum Auto (ca. 10 € Diesel zzgl. Parkgebühr) ist dies absolut keine Alternative.
    Eine Günstig-Variante wie in Italien würde mich jedoch durchaus zum Umsteigen bewegen. Hier zahle ich von Neapel nach Rom in etwa genauso viel wie in Deutschland von Offenburg nach Freiburg. Wieso ist die in Deutschland nicht möglich?