Historischer Höchststand: 17 Millionen Arbeitslose in Euro-Zone - so viele wie nie

REUTERSDie europäische Wirtschaftskrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. In der Euro-Zone sind so viele Menschen ohne Job wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. In Griechenland und Spanien liegt die Erwerbslosenquote über 23 Prozent, neue Daten weisen auf eine Abwärtsspirale hin.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...825210,00.html
  1. #1

    x

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Wirtschaftskrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. In der Euro-Zone sind so viele Menschen ohne Job wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. In Griechenland und Spanien liegt die Erwerbslosenquote über 23 Prozent, neue Daten weisen auf eine Abwärtsspirale hin.

    Historischer Höchststand: 17 Millionen Arbeitslose in Euro-Zone - so viele wie nie - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wie auch innerhalb Deutschlands sieht man eine zunehmende Ungleichheit und man sieht immer mehr, daß bei zunehmender Konzentration der "Gewinner" des Systems, die Allgemeinheit in Summe eben nicht gewinnt.
    Deutschland hat sich erfolgreich an die Spitze katapultiert, aber in Summe haben wir NICHTS davon. Im Gegenteil. Das wird den Chinesen bald nicht anders gehen. Wohin noch exportieren oder verkaufen, wenn die anderen nichts zum Eintauschen haben außer bunt bedrucktem Papier.
  2. #2

    Es wird Zeit ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Wirtschaftskrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. In der Euro-Zone sind so viele Menschen ohne Job wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. In Griechenland und Spanien liegt die Erwerbslosenquote über 23 Prozent, neue Daten weisen auf eine Abwärtsspirale hin.

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    ...dass Merkel neben dem bisschen Deutschland, der Klimarettung, der Energiewende Europaministerin wird.
    Die rechnet die 17 Millionen Arbeitslosen in kurzer Zeit weg, siehe Deutschland.
  3. #3

    Ich hab das was nicht verstanden....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Wirtschaftskrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. In der Euro-Zone sind so viele Menschen ohne Job wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. In Griechenland und Spanien liegt die Erwerbslosenquote über 23 Prozent, neue Daten weisen auf eine Abwärtsspirale hin.

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    Da kann irgendetwas nicht stimmen. Angeblich müssen doch schon Fachkräfte mit allen Mittel aus dem außereuropäischen Ausland gelockt werden,da die Arbeitgeber innerhalb Europas niemanden mehr finden. Unter 17 Millionen sollen keine vernünftigen Facharbeiter sein? Oder könnte es vielleicht doch sein, dass der Facharbeitermangel eine Lüge der Arbeitgeber ist, damit die Löhne durch ein höheres Angebot an Leuten weiter sinken?
  4. #4

    Euro = Wohlstand??

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Wirtschaftskrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. In der Euro-Zone sind so viele Menschen ohne Job wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. In Griechenland und Spanien liegt die Erwerbslosenquote über 23 Prozent, neue Daten weisen auf eine Abwärtsspirale hin.

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    Wie passt das mit der offiziellen Meinung zusammen, der Euro und die EU brächten allen nur Wohlstand?
  5. #5

    Wir gratulieren Angela Merkel für die Sparbemühungen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die europäische Wirtschaftskrise schlägt voll auf den Arbeitsmarkt durch. In der Euro-Zone sind so viele Menschen ohne Job wie nie seit Einführung der Gemeinschaftswährung. In Griechenland und Spanien liegt die Erwerbslosenquote über 23 Prozent, neue Daten weisen auf eine Abwärtsspirale hin.

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    Europa in den Tod sparen. Nicht schlecht. Mal gucken wie lange das noch gut gehen soll. Spätestens, wenn ein Land in der EU seinen Bankrott erklärt, steht ein sattes Minus in vielen Büchern/Banken. Das wird dann teurer als wenn man die Wirtschaften nicht abstürzen hätte lassen. Gleichzeitig zerstört sich Deutschland seine Reputation. Etwas was man nicht kaufen kann. Bei mir hat Deutschland jedenfalls schon jetzt verschissen. Ein deutsches Auto kommt nicht in Frage, nie mehr!

    Interessant ist übrigens, dass der Ölpreis im Artikel erwähnt wird. In der Tat hängt das damit zusammen. Wir erinnern uns, Lehmann Pleite. Das war der Moment, wo das Öl weltweit am teuersten war! ... Und wir erinnern uns, das war kurz vor dem Winter! Aha! .... Ich prophezeihe: Dieses Jahr, wenn es wieder kalt wird in Europa, wird definitiv entweder ein Kollaps kommen, oder es wird die Wahrheit ans Tageslicht kommen. Spätestens da erwartet uns was. Jetzt im Sommer erstmal wird das Öl wieder billiger werden, weil weniger Bedarf. Weiter interessant ist: Der Absturz, also das kaputt sparen, der Länder wie GR, Spanien, Portugal, etc. hatte einen witzigen Nebeneffekt: Das knappe Öl wurde von diesen Ländern nicht mehr so intensiv gebraucht. Dadurch stabilisierte sich der Preis. Aber.... der Ölhunger von Asien und Rest ist ja nicht weg. Und tun wir Deutschen was dafür dieses Problem zu entspannen? Ach Quark. Wir fahren Q7 und verschlimmern das Problem. Wozu Elektroautos. Es ist allgemein auch nicht nur das Auto. Es ist auch die Plastik-Tüte und all der Kramm der mit Kunststoff verpackt ist. Oder das Fleisch, das einen 10 mal so hohen Energiebedarf bei Produktion hat.

    Nichts hat die Politik hier getan um entgegen zu steuern. Nichts. Angela Merkel ist der Untergang und das Schreckgespenst Europas. Wie ich prophezeit habe: Wenn es wieder kalt wird.... dann werden wir was an den Märkten erleben. Da sinken gleichzeitig die Gewinne. Und dann wackelt vielleicht eine Bank.... oder ein Staat.
  6. #6

    Zitat von bode777 Beitrag anzeigen
    Wie passt das mit der offiziellen Meinung zusammen, der Euro und die EU brächten allen nur Wohlstand?
    Das kommt immer darauf an welche Freunde man hat.
    Sind die von Drüben oder von der Insel hat man es schwerer.
  7. #7

    Jammerland

    Zitat von ralf_gabriel Beitrag anzeigen
    Wie auch innerhalb Deutschlands sieht man eine zunehmende Ungleichheit und man sieht immer mehr, daß bei zunehmender Konzentration der "Gewinner" des Systems, die Allgemeinheit in Summe eben nicht gewinnt.
    Deutschland hat sich erfolgreich an die Spitze katapultiert, aber in Summe haben wir NICHTS davon.[...]
    Genau. Wir haben NICHTS erreicht. Wir leben wie in den Kriegsjahren.
    Ein Hartz4 Empfänger bekommt:
    374 EUR + Miete + Heizungszuschuss + Kita/Kiga Zuschuss + GEZ Befreiung + Lehrmittelzuschuß + Zahnersatz + Fahrgeld für Schüler + Bildungsgutscheine (Vereinskosten, Nachhilfe unter Umständen, ...) u.v.m.

    Die Deutschen haben mehr Geld auf dem Konto als jemals zu vor. Fast jede Familie hat 1-2 Autos und fährt mindestens 1x/Jahr in Urlaub. Der Staat gibt mehr für soziale Dinge aus, wie in allen anderen europäischen Ländern (OK, dafür wird an Bildung gespart. Unterrichtsausfälle, etc.)

    Zum Glück wissen wir es besser und meckern zu Recht. Ich verstehe es auch nicht, warum wir die Mecker-Deutschen genannt werden!?
    Denn schließlich sind "die da oben" (= alle die mehr als 1000€/Monat verdienen) so schlimm und die da unten so arm dran.
    Meine Güte, man kann es kaum noch hören.
  8. #8

    Billigster Populismus seitens Spiegel. Das sind 17 Millionen Einzelfälle.
  9. #9

    Das habe ich

    Zitat von eckusch Beitrag anzeigen
    Da kann irgendetwas nicht stimmen. Angeblich müssen doch schon Fachkräfte mit allen Mittel aus dem außereuropäischen Ausland gelockt werden,da die Arbeitgeber innerhalb Europas niemanden mehr finden. Unter 17 Millionen sollen keine vernünftigen Facharbeiter sein? Oder könnte es vielleicht doch sein, dass der Facharbeitermangel eine Lüge der Arbeitgeber ist, damit die Löhne durch ein höheres Angebot an Leuten weiter sinken?
    mich letztens auch gefragt. Besonders witzig fand ich dann, dass wenn man mehr Jobs für weniger Leute hat, die Einstiegsgehälter sinken sollen. Wo ist das denn Markt? Hieße bei 0 Euro Einstiegsgehalt wird unser Laden mit guten Fachkräften nur so überlaufen.