Nach Ölkatastrophe: Im Golf von Mexiko sterben die Delfine

APSeit Anfang 2010 sterben im Golf von Mexiko ungewöhnlich viele Wale und Delfine. Eine Studie zeigt nun, wie schlecht es den Meeressäugern dort wirklich geht. Der Verdacht der Forscher: Viele der Tiere leiden und sterben an Spätfolgen der Deepwater-Horizon-Katastrophe.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...825044,00.html
  1. #60

    Zitat von stereopath Beitrag anzeigen
    Kein Grund zur Beunruhigung, genau - Augen zu und durch! Bis zur nächsten Katastrophe! Du verreckst vllt nicht im Ölschlamm wie die zig tausende von Tieren, aber irgendwann landet der giftige Müll auch in deiner Nahrungskette. Die Natur heilt alle Wunden? Sie muss Stoffe verarbeiten, dessen Verbindungen es noch nie gab. Und die Katastrophe von Exxon Valdez ist bis heute nicht ausgestanden. Aber die Natur regelt das schon, auch die Schwärme an Plastik in den Ozeanen (sechs mal mehr als Planktion, rat mal wers frisst ;-) ? Warum sich also bemühen? Schön weiter SUVs kaufen und die 200 Meter bis zum Bäcker fahren!
    Aus undichten Stellen im Meeresgrund tritt Öl schon seit mehr als eine Milliarde Jahren aus. Völlig natürlich, ohne den Menschen
  2. #61

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Anfang 2010 sterben im Golf von Mexiko ungewöhnlich viele Wale und Delfine...
    Aaaaaaaaaaargh! DELPHINPEST!!! Wo ist die Warnung der WHO, der Aufschrei des RKI, die Sensationspresse, die Angebote der Pharmaindustrie, das Anmeldeformular für den Verein für Narkolepsiebetroffene e.V.?
  3. #62

    ???

    Zitat von silverhair Beitrag anzeigen
    Was ist daran schwierig ? Die Verwendung vom Gehirn?

    1 Jahrzehnt = 10 Jahre , 16 x 2 Jahre = 32 => 5 * 32 = 160 mal mehr als pro Jahrzehnt!

    Da es sich aufgrund der Anzahl noch um "relativ wenig" tote Tiere handelt die man gefunden hat (nicht alle werden gefunden) gleicht man das durch einen grösseren Zeitraum der Beobachtung aus - also 10 Jahre!
    Falls Sie noch etwas davon übrig haben (vom Gehirn meine ich), dann versuchen Sie's doch noch mal - aber diesmal bitte ohne Aprilscherz-Rechnung!

    Im Artikel steht "16-mal so viele Wale und Delfine wie sonst in einem Jahrzehnt". Sie machen daraus "160 mal mehr als pro Jahrzehnt" - wie geht das denn???

    Also noch mal: Von 2002 bis 2009 durchschnittlich 20 tote Tiere pro Jahr, das sind aufs Jahrzehnt hochgerechnet 10 x 20 = 200. In den letzten zwei Jahren starben 138 + 159 = 297.

    Frage: Seit wann sind 297 16-mal so viele wie ca. 200???
  4. #63

    was wollt ihr eigentlich?

    ...flipper oder sprit ?


    aus waltran ließe sich immer noch diesel destillieren, aber aus diesen dürren viechern ?
  5. #64

    Zitat von Thom-d Beitrag anzeigen
    Aus undichten Stellen im Meeresgrund tritt Öl schon seit mehr als eine Milliarde Jahren aus. Völlig natürlich, ohne den Menschen
    Ein Anhänger der abiotischen Ölentstehung, das erklärt natürlich auch den Rest der Statements des Foristen.
  6. #65

    Zitat von Thom-d Beitrag anzeigen
    Aus undichten Stellen im Meeresgrund tritt Öl schon seit mehr als eine Milliarde Jahren aus. Völlig natürlich, ohne den Menschen
    billionen von planeten kommen seit milliarden von jahren ganz ohne atmosphäre aus, wir sollten daher unsere auch abschaffen.
  7. #66

    Gutmenschen ...

    Was ich an der gesamten Diskussion hier schon beinahe wieder witzig finde: Sie zeigt wunderbar, dass mitnichten "Ökos" "naive Gutmenschen" sind, sondern vielmehr deren Gegner.
    Da haben wir diejenigen, die tatsächlich noch an Zeichen und Wunder glauben (Wunderalgen, Fabriken, in denen auf wundersame Art und Weise völlig ohne Biomasse Lebensmittel hergestellt werden).
    Da haben wir realitätsferne "Ich denke positiv"-Typen der Marke " Hey, keine Sorge, wird schon alles gut ausgehen, ich weiß zwar selbst nicht wirklich wie, aber das wird schon ... also irgendwie ganz von selbst, ich muss gar nichts tun ... glaub ich." Nichts gegen einen gesunden Optimismus, aber das erinnert eher an die pseudopsychologischen "Positiv Denken"-Kurse der 80er.
    Und da haben wir nicht zuletzt diejenigen, die unerschütterlich an das Gute, nein, sogar das Beste, in jedem Menschen glauben und ernsthaft denken, Mineralölkonzerne bzw. diejenigen, die sie leiten, wären am Wohl der Menschheit oder gar der Umwelt interessiert.
    Eine so große Ansammlung an Naivität, "Gutmenschentum" und Realitätsferne kann man wirklich nur bei Anhängern der neoliberalen Denkart finden.
  8. #67

    Zitat von Realist111 Beitrag anzeigen
    Falls Sie noch etwas davon übrig haben (vom Gehirn meine ich), dann versuchen Sie's doch noch mal - aber diesmal bitte ohne Aprilscherz-Rechnung!

    Im Artikel steht "16-mal so viele Wale und Delfine wie sonst in einem Jahrzehnt". Sie machen daraus "160 mal mehr als pro Jahrzehnt" - wie geht das denn???

    Also noch mal: Von 2002 bis 2009 durchschnittlich 20 tote Tiere pro Jahr, das sind aufs Jahrzehnt hochgerechnet 10 x 20 = 200. In den letzten zwei Jahren starben 138 + 159 = 297.

    Frage: Seit wann sind 297 16-mal so viele wie ca. 200???
    Stimmt, der Text ist diesbezüglich konfus.
    Es sollte besser "8-mal höher als im Jahrzehnt zuvor" heissen.
  9. #68

    Zitat von theresarain Beitrag anzeigen
    Was ich an der gesamten Diskussion hier schon beinahe wieder witzig finde: Sie zeigt wunderbar, dass mitnichten "Ökos" "naive Gutmenschen" sind, sondern vielmehr deren Gegner.
    Sie haben die Ökopessimisten vergessen. Frei nach dem Motto wir dürfen den Planeten auf keinen Fall verändern. (Finger weg vom Baum! Lass den Baum da stehen wo er ist!)
  10. #69

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Anfang 2010 sterben im Golf von Mexiko ungewöhnlich viele Wale und Delfine. Eine Studie zeigt nun, wie schlecht es den Meeressäugern dort wirklich geht. Der Verdacht der Forscher: Viele der Tiere leiden und sterben an Spätfolgen der Deepwater-Horizon-Katastrophe.

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    Was fuer Chemikalien wurden noch in grosser Menge eingesetzt?