Interview mit Rolls-Royce-Chef Müller-Ötvös: "Wir wollen nicht an jeder Ampel gesehen

Rolls-Royce hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie - auch, weil die Zahl der Millionäre deutlich gestiegen ist. Im Interview spricht der Chef der Luxusmarke, Torsten Müller-Ötvös, über das Erfolgsgeheimnis, schwierige Kunden und pinkfarbene Armaturenbretter.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...824659,00.html
  1. #60

    Wie gut...

    Zitat von curti Beitrag anzeigen
    ...was man mit einem Rolls-Royce oder einer der anderen Auffall-/ Drängler-Karossen unterstreichen kann, ist die eigene Armut. Die Leute die sowas fahren oder sich damit fahren lassen, können einem fast schon leid tun.

    Möge für sie die Emily stets im hohlen Glanz der Langeweile strahlen........spirit of ecstasy läßt sich mit dem blechernen Drumherum nicht verkörpern, geschweigen denn fühlen.
    ... dass Sie das so entspannt sehen. Mögen Sie im heiligen Schein Ihres Mitleides erstrahlen. Mich hat übrigens noch nie ein RR gedrängelt.
  2. #61

    Zitat von markus-f Beitrag anzeigen

    Ein häßliche Schrankwand bleibt eine häßliche Schrankwand - ob aus Presspan oder Vogelaugenahorn.
    Tja - Ihr sehr subjektiver Geschmack. Und ich vermute, dass Sie kein RR Fahrer sind.

    Zitat von markus-f Beitrag anzeigen
    Die Zeiten, da ein Rolls Royce wahre Eleganz und Stil ausstrahlte, sind leider passé.
    Sehen Sie - und genau deswegen gibt es die Marke noch! Und die verkaufen heute - äh, wieviel war das noch mal? Können Sie das bitte noch einmal nachlesen?
  3. #62

    Zitat von sunrise560 Beitrag anzeigen
    Tja - Ihr sehr subjektiver Geschmack. Und ich vermute, dass Sie kein RR Fahrer sind.
    Sehen Sie - und genau deswegen gibt es die Marke noch! Und die verkaufen heute - äh, wieviel war das noch mal? Können Sie das bitte noch einmal nachlesen?
    Rolls ist was für geschmacksunsichere Neureiche. Bentley kaufte man bevor die Kriegsgewinnlerfamilie Piech die Autos versaute.Aston ist für Luden und Oelscheiche, Porsche für Zahnwälte. Bleiben Bristol und 2-3 andere Kleinsthersteller übrig - der Rest ist unförmige Massenware.
  4. #63

    Schöne Autos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rolls-Royce hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie - auch, weil die Zahl der Millionäre deutlich gestiegen ist. Im Interview spricht der Chef der Luxusmarke, Torsten Müller-Ötvös, über das Erfolgsgeheimnis, schwierige Kunden und pinkfarbene Armaturenbretter.

    Rolls-Royce-Chef: "Wir wollen nicht an jeder Ampel gesehen werden" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Ich hatte vor drei Jahren mal die Gelegenheit die Fertigung zu besuchen. Hat mir sehr gefallen.
    Man darf RR nicht in der Kategorie Auto sehen, sondern einfach als Luxusartikel, so wie es eine Uhr für 100.000 Euro ist oder eine schöne Motoryacht. Mir persönlich macht es Freude, solche Teile zu sehen, denn sie sind sehr individuell von Menschen zusammengebaut worden und nicht in zigtausendfacher Auflage von Maschinen. Und es freut mich,dass es solche Betriebe noch gibt, genauso wie den Betrieb der Taschen für tausende Euro's herstellt oder teure Schreibgeräte usw.
    Hier arbeiten noch Meister, die mit ihren Händen schöne Werke schaffen. Ich selbst kann mir keinen RR leisten, aber mich freut jedes Stück das ich sehe. Und da die meisten RR's jahrzehntelang gefahren werden sind sie im Endeffekt sogar umweltfreundlicher, als wenn man sich alle 5 Jahre eine neue S-Klasse kauft.
  5. #64

    Die Öt vös andere Sichtweise

    Hat er zu viel Limousine getrunken ist, er auf den head gedropped oder ist der schon ganz coupé und schaut seinem Body verwundert beim Kleingespräch zu? Wir reden hier von einem Fortbewegungsmittel für bewegungsscheue Gerontokraten mit minimaler Experimentierfreude - oder?
  6. #65

    Sie haben den falschen Beruf....

    Zitat von catcargerry Beitrag anzeigen
    Der Verkauf solcher Gegenstände ist Vermögensumverteilung zugunsten dieser hoch qualifizierten Fachleute. Das ist doch in Ordnung. Was bleibt, ist der Rochus der Kritiker auf Leute, die mehr haben als sie selbst, das nach eigenem Gusto ausgeben und das auch noch zeigen. Als Betriebsfahrzeug sind in D beim kleinen Rolls übrigens mindestens 2.500 Euro monatlich zu versteuern, mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass der Betriebsprüfer einen großen Teil der Kosten als unangemessen streicht. In den meisten westlichen Ländern bis NZ/AUS gibt es ähnliche Regelungen.
    wären Sie Bestatter müßte der Betriebsprüfer dieses Fahrzeug anerkennen, da es Ihr Gerwebe ein Seriöses Solventes auftreten erfordert.
    So entschied einst der Bundesfinanzhof.
    Aber wie sagt mein Onkel immer so schön .. wer keinen Ärger mit dem Betriebsprüfer hat, der hat nicht gelebt..
  7. #66

    Zur Neiddebatte...

    Obwohl ich eine arme Sau bin hatte ich die Gelegenheit zu erleben, wie ich mich verhalte, wenn ich reich bin. Ein online Computerspiel machte dies möglich. Ein recht primitives Spiel, in dem es darum ging eine Spielfigur mit nützlichen Gegenständen auszurüsten um Monsterhorden zu prügeln, oder andere Mitspieler im Duell zu erledigen. Natürlich sind die Gegenstände von unterschiedlichem Wert, und sie werden innerhalb des Spiels gehandelt. Ich erbte reich und gehörte eine zeitlang zu den Reichen, was interessante Selbstbeobachtungen ermöglichte:
    1. Du wirst ungeduldig und hast keinen Sinn mehr nach kleinen (normalen) Geschäften, sondern suchst ständig nach den grossen Deals.
    2. Handel mit armen Spielern ist Zeitverschwendung, und du wünscht dir Handelsplätze, wo es keine Armen mehr gibt.
    3. Die meisten reichen Spieler sind Cheater...
    4. Du willst für deine Gegenstände bewundert werden. Wie du zu ihnen gekommen bist, ob du mit ihnen umgehen kannst, oder überhaupt ein guter Spieler bist ist egal. Wenn jemand deine Ausrüstung nicht toll findet ist er ein blöder Neidhammel.
    5. Wenn du alle teuren Gegenstände hast, und dich nicht mehr richtig steigern kannst, macht das Spiel keinen Spass mehr.

    Tatsächlich habe ich mich eine Weile original wie der typische Neureiche verhalten, auch wenn ich mir schliesslich dessen bewusst wurde. Würde mich wirklich wundern, wenn es offline nicht ganz genauso abläuft.
    Die Lehre aus der Geschichte ist; dass es keinen Unterschied macht, ob man sich über eine neue Hose freut, oder einen neuen RR. Nur dass es schwieriger ist das Glücksgefühl zu wiederholen, wenn man erst bei dem Level ist, wo man sich über einen RR freut.
  8. #67

    Herr Müller-Ötvös ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rolls-Royce hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie - auch, weil die Zahl der Millionäre deutlich gestiegen ist. Im Interview spricht der Chef der Luxusmarke, Torsten Müller-Ötvös, über das Erfolgsgeheimnis, schwierige Kunden und pinkfarbene Armaturenbretter.

    Rolls-Royce-Chef: "Wir wollen nicht an jeder Ampel gesehen werden" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    ... ich ... nochmal!
    Irgendwie erinnert mich Ihr klanvoller Name an "dorsal-connaisseur"
    Ja, ich weiss auch nicht ...
    Und dann auch noch Tor sten (ohne "h" - wie wunderbar!).

    Aber zurück zum Wagen.
    Wie sieht es mit Rabatt aus wenn ich mehrere RR nehme?
    Ich frag dann auch mal rum.

    Sie melden sich bitte!? Ja ...

    Tschüssi und Grüßle

    Gerd
  9. #68

    Antriebsprobleme

    Der Kollege verschweigt natürlich, dass sich RR zur Zeit mit massiven Probleme im Antriebsbereich herumschlägt - vielleicht ist deshalb der Umsatz so stark gestiegen, da alle zwei Fahrzeuge kaufen müssen um mobil zu bleiben
  10. #69

    Naja..

    Die Kommentare hier strotzen vor Sozialneid. Leider ein wachsender Trend unter den Foristen bei SPON. Für die Redaktuere hier aber sicher sehr lustig zu lesen.