S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Partei für die Anschlussverwendung!

Toll, dass die FDP im Falle Schlecker gezeigt hat, wie flott sie Dinge abzuwickeln versteht. Das kann ihr für die Zukunft nur nützlich sein: Das, was die Liberalen jetzt für die Frauen der Drogerie-Kette angedacht haben, können sie demnächst ja auch wunderbar für sich selbst umsetzen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...824900,00.html
  1. #1

    Schlecker Nachruf

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Toll, dass die FDP im Falle Schlecker gezeigt hat, wie flott sie Dinge abzuwickeln versteht. Das kann ihr für die Zukunft nur nützlich sein: Das, was die Liberalen jetzt für die Frauen der Drogerie-Kette angedacht haben, können sie demnächst ja auch wunderbar für sich selbst umsetzen.

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    jeden Tag werden Arbeitnehmer lautlos wegrationalisiert und niemand schert`s. Sie sind lediglich noch Prozentpunkte in der Arbeitslosenstatistik. Aber bei Schlecker ist plötzlich alles anders- diese Frauen sollen plötzlich mit Steuergeldern aufgefangen werden, obwohl viele von ihnen einen gut verdienenden Ehemann zu Hause haben. Der Schleckerlohn war doch eher ein Taschengeld als ein Lebensunterhalt!
    S.h. entweder alle Arbeitslosen provitieren von einer Auffanggesellschaft oder niemand- da gebe ich der FDP mehr als recht!!!
  2. #2

    ich versteh den Beitrag nicht!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Toll, dass die FDP im Falle Schlecker gezeigt hat, wie flott sie Dinge abzuwickeln versteht. Das kann ihr für die Zukunft nur nützlich sein: Das, was die Liberalen jetzt für die Frauen der Drogerie-Kette angedacht haben, können sie demnächst ja auch wunderbar für sich selbst umsetzen.

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    war das jetzt gut von der FDP? Immerhin hat sie die Bevorzugung einer beschäftigtengruppe vermieden. Und einen misen Betrieb nicht noch mit mehr Steuergel ausgesattet. Dafür verliert sie die Liebe der Frau Burmeister, ein schweres Handicap für folgende Wahlen. Kann man das so sehen?
  3. #3

    SPON treibt den Sozialabbau voran!

    momentan retten die Spiegel-Journalisten mit hoher Priorität Schlecker. Dabei gibt es in Oberhausen, Gelsenkirchen und anderswo das Problem, das viele öffentliche und soziale Einrichtungen (Kindergärten, Schwimmbäder, etc) wegen Geldmangels geschlossen werden - und das Land NRW springt zur Rettung dieser Arbeitsplätze eben nicht ein!

    Sind diese Arbeitsplätze wurscht?

    Geld lässt sich nur einmal ausgeben. Der Wähler muss doch befürchten, das durch die Schlecker Rettung noch weniger Geld für öffentliche soziale Einrichtungen zur Verfügung steht.

    Frage an die Journalisten:
    Wodurch soll die Schleckerrettung gegenfinanziert werden?


    Die recht einseitige Berichterstattung lässt doch vermuten, dass es sich um Bezahl-Schreibe handelt: das Großkapital möchte sich mal wieder vom Staat retten lassen, und dann später für ein Apple und Ei, das Unternehmen zurückkaufen. Die Schlecker Familie hat es doch bereits angekündigt!
  4. #4

    Wären es Männer ...

    ... würden Sie jetzt nicht über die FDP herfallen. Warum sind die Schleckermitarbeiter etwas besseres als alle anderen Lohnempfänger, dass man sie jetzt mit großen Bürgschaften auffangen muss? Es gibt bereits einen Auffangmechanismus vom Staat --> Arbeitslosenversicherung mit ALG 1. Für alle anderen Arbeitnehmer muss dies reichen?
    Gefragt sind jetzt die Unternehmer im Einzelhandel ihre freien Stellen bevorzugt mit den erfahrenen Ex-Mitarbeitern von Schlecker zu füllen.
  5. #5

    Sinnbefreite Zone

    "Liebe FDP...ich hoffe, Du siehst mir den vertrauten Ton nach..."
    Wer schon im ersten Satz seiner Kolumne nicht zwischen
    "vertraut" und "vertraulich" unterscheiden kann, wird wohl auch in der restlichen Beweisführung unpräzise und verschwiemelt argumentieren.
    Niemandem, der bei klarem Verstand ist, erschließt sich, weshalb
    ausgerechnet Schlecker gerettet werden sollte. Die FDP - ganz bestimmt nicht meine Partei! - hat ausnahmsweise mal das richtige getan.
  6. #6

    Das ist kein Thema für Feminismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Toll, dass die FDP im Falle Schlecker gezeigt hat, wie flott sie Dinge abzuwickeln versteht. Das kann ihr für die Zukunft nur nützlich sein: Das, was die Liberalen jetzt für die Frauen der Drogerie-Kette angedacht haben, können sie demnächst ja auch wunderbar für sich selbst umsetzen.

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    Das ist ein Thema für Wirtschaftspolitik. Und mit welchem Recht sollten die Mitarbeiter der insolventen Firma Schlecker besser gestellt sein, als die Mitarbeiter eines insolventen mittelständischen z.B. Bauunternehmers?

    In dem Fall hat die FDP Recht.

    Mal sehen, ob sie beim Thema Opelstandort Bochum umfällt...
  7. #7

    So leid es mir persönlich für....

    ... die Frauen tut, muss ich sagen, dass auch ich eine Auffanghilfe für ungerecht und auch für sinnlos erachtet hätte.

    Ein großer Teil der Schlecker-Mitarbeiter war auf Teilzeit oder 400 €- Basis angestellt - da ist also damit zu rechnen, dass diese Leute gleich in Hartz IV rutschen.
    Die anderen bekommen ALG I.

    Diese Transfergesellschaft hätte diesen Effekt nur um ein halbes Jahr verzögert und hätte diese Gruppe von Arbeitslosen besser gestellt als andere Arbeitslose, die nicht bei Schlecker gearbeitet hatten.

    Wie hätte man das begründen wollen?
    An jedem Jobverlust ist ein persönliches Schicksal geknüpft, dass sich nun mit Zukunfstängsten und Geldproblemen auseinander setzen muss.

    Auch will ich mal sagen, diese 11.000 hören sich viel an - als geballte Zahl, aber über ganz Deutschland verteilt sind es - so übel es jetzt klingt - Peanuts.
    Da gehen viel mehr Arbeitsplätze im Handwerk und kleinen, mittelständischen Unternehmen verloren, aber da heißt es, mal 8 hier und 14 da - klingt eben nicht so überwältigent und weckt daher anscheinend kein solidarischen Gefühle.

    Schlecker hat jahrelang Mißwirtschaft betrieben, dieses Loch füllen jetzt andere wie Rossmann oder dm.
    Wenn auch nicht in diesem Maße in ländlichen Gegenden.

    Im Handel sind derzeit 25.000 Jobs nur im Verkauf offen und wer Schlecker als Arbeitgeber überstanden hat, hat aus diesem Fakt heraus schon eine Empfehlung.
    Zuletzt, man darf Schlecker als Privatunternehmen einfach nicht helfen - Mißwirtschaft ist nunmal ein Todesurteil in der Marktwirtschaft, gerade wenn man so unbelehrbar war wie Anton Schlecker und jahrzehntelang eine Schiene beibehalten hat, obwohl sich schon vor 15 Jahren gezeigt hat, dass man Marktanteile verliert.
  8. #8

    Ach Gottchen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Toll, dass die FDP im Falle Schlecker gezeigt hat, wie flott sie Dinge abzuwickeln versteht. Das kann ihr für die Zukunft nur nützlich sein: Das, was die Liberalen jetzt für die Frauen der Drogerie-Kette angedacht haben, können sie demnächst ja auch wunderbar für sich selbst umsetzen.

    S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Partei für die Anschlussverwendung! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Ist Ihnen nichts Originelleres eingefallen, Frau Burmester? Mal davon abgesehen, dass ja nun wirklich etliche Artikel zum Thema bereits hier erschienen sind, müssten Sie doch anhand der Kommentarlage - nicht nur im Forum sondern auch die der KollegInnen - und beispielsweise auch der hier laufenden Umfrage mittlerweile mitbekommen haben, dass sich durch dieses flache Unterstellen von sozialer Kälte kein Blumentopf gewinnen lässt.

    Bitte machen Sie sich doch vorab mal schlau über Fall Schlecker: Sinn und Unsinn von Transfergesellschaften - Handel + Dienstleister - Unternehmen - Handelsblatt oder auch über die ach so ausgebeuteten, armen Schleckerfrauen 20 Jahre in Knechtschaft?: Unsere Schlecker-Frauen - Wirtschaft - FAZ.
    Und dann können Sie vielleicht auch etwas sachlicherere und klugere Kolummnen verfassen.
  9. #9

    Zitat von speckbretzel Beitrag anzeigen
    Gefragt sind jetzt die Unternehmer im Einzelhandel ihre freien Stellen bevorzugt mit den erfahrenen Ex-Mitarbeitern von Schlecker zu füllen.
    Richtig, Personal, dass sich dermaßen ausbeuten lässt, ist ja z.B. auch bei Lidl oder Penny gern gesehen.