Hohe Spritpreise: 15 Autos gegen den Benzin-Irrsinn

ToyotaJetzt zählt jeder Liter. Die Preise für Benzin steigen fast täglich, Sprit sparen heißt Geld sparen. Viele Autohersteller bieten dafür die passenden Modelle. Eine Auswahl von 15 Fahrzeugen, die weniger als vier Liter schlucken.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...824809,00.html
  1. #350

    Schenker

    [QUOTE=bauklotzstauner;9930532]Erstens gilt Meinungsfreiheit und zweitens weiß ich mehr, als Sie glauben.

    Die physikalischen Gründe für Elefantenrennen müssen Sie mir nicht erklären. Die kenne ich selber. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß LKW in dieser Situation rollende Barrikaden sind, von denen die einen mit 77 km/h schleichen und die anderen mit 80. Oft ist der Berg schon vorbei, während der Überholvorgang noch andauert, dann wird der........[/QUOT

    Die Firma Schenker war in erster Linie Spedition.
    Die meisten LKWs sind Fuhrunternehmen!
    HGB Paragraf 407.

    Spediteur ist wer es gewerbsmaessig uebernimmt ..... zu vermitteln!
  2. #351

    An der Realität vorbei...

    Zitat von Peter_der_Grosse Beitrag anzeigen
    Ich fahre morgens um 8:00 zuhause los mit dem Fahrrad und komme um 08:35 an der Arbeitsstelle an. Abends um 19:00 Uhr bin ich schon wieder am Grill auf der Terrasse. Wie das geht: ich wohne ganz einfach nur 14 km von der Arbeit entfernt. Viele Kollegen können sogar in 10 Minuten zu Fuss zur Arbeit laufen. Wirklich clever ! Und der Öl-Scheich ärgert sich...
    Es ist super wenn man einen Job in der Nähe hat.
    Aber der Großteil der Arbeitnehmer dürfte dann doch eher zu den Pendlern gehören. In vielen Regionen in Deutschland findet man in unmittelbarer Nähe zum Wohnort schlicht keinen Job in seinem Berufsfeld.

    Und auch bei Pendlern ist es eben so, dass man häufig nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann. Entweder benötigt man unverhältnismäßig mehr Zeit für den Arbeitsweg, oder die Anbindung ist einfach nur schlecht.

    Während meine Freundin sehr bequem in die S-Bahn einsteigt und nach 45 Minuten direkt vor der Arbeit aussteigen kann, wäre ich für die gleiche Entfernung zu MEINER Arbeitsstelle 1,5h unterwegs. Zudem fährt die Bahn dort nur so unregelmäßig, dass man teilweise nur 1x in der Stunde dort weg kommt. Bzw. wäre die Alternative, dass ich eine andere Bahn nehme die dann 2 Stunden benötigt.

    Somit muss ich täglich 54km zur Arbeit mit dem Auto fahren. (pro Strecke)
  3. #352

    Zitat von gucky2009 Beitrag anzeigen
    \

    Wie schon oben genannt: Einfach die staatliche Förderung abgegriffen und schon hat man kostentechnisch ein Nullnummernspiel.
    Hat man nicht. Ein Filter, der 1.500 Euro kostet wird mit 300 gefoerdert.
    Definitiv kein Nullsummenspiel.
    Die Steuer sinkt naemlich i.d.R. NICHT.
  4. #353

    Zitat von re_spon_der Beitrag anzeigen
    Gibt es in Deutschland keine Autowerkstaetten die "LNG" auch "CNG" genannt conversions anbieten.
    CNG Prices & Conversions
    In den Umbau Kosten ist normalerweise der Verfluessigungs Kompressor mit einbegriffen,
    Erdgas kann man nicht verfluessigen.
  5. #354

    Zitat von Mailüfterl Beitrag anzeigen
    Wenn ich die Diskussion hier so mitlese, muss ich feststellen, dass sie wie wieder mit einer gehörigen Portion Heuchelei geführt wird.
    Halten wir doch mal fest:

    1. Es gibt Leute, für die ein Auto mehr ist als ein Fortbewegungsmittel. Ein Spaßgerät, ein Statussymbol oder was auch immer. Es sei ihnen gegönnt, aber Rumjammern .....
    Zu 1.: Absolute Zustimmung
    Zu 2.: Absoluter Quatsch und viel zu pauschal!

    Es gibt eben nicht nur die Schichtarbeiter oder Beamte, die um Punkt sieben Uhr beginnen und 8h später die Arbeit niederlegen. Die können sich in der Regel mit einer festen Zugverbindung arrangieren. Aber in vielen Jobs muss man eben auch mal eine halbe Stunde länger bleiben, wenn es die Arbeit erfordert. Oder man muss morgens die Kinder in die Krippe bringen, oder nachmittags zum Sport etc. Für meine 54 km Fahrtweg zur Arbeit wäre ich morgens sicher mehr als eine Stunde mit dem Fahrrad unterwegs. Und mit der Bahn benötige ich doppelt so lange wie mit dem Auto. Ohne dass ich berücksichtigt hätte dass die Bahn dort hin nur sehr unregelmäßig fährt.

    So ein wenig Zeit möchte ich dann doch noch mit meiner Familie verbringen, und nicht nur für die Arbeit leben (inkl. Fahrtzeiten). Das hat mit Bequemlichkeit nichts zu tun.
  6. #355

    Zitat von hifimacianer Beitrag anzeigen
    Es ist super wenn man einen Job in der Nähe hat.
    Aber der Großteil der Arbeitnehmer dürfte dann doch eher zu den Pendlern gehören. In vielen Regionen in Deutschland findet man in unmittelbarer Nähe zum Wohnort schlicht keinen Job in seinem Berufsfeld.

    Und auch bei Pendlern ist es eben so, dass man häufig nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann. Entweder benötigt man unverhältnismäßig mehr Zeit für den Arbeitsweg, oder die Anbindung ist einfach nur schlecht.

    Während meine Freundin sehr bequem in die S-Bahn einsteigt und nach 45 Minuten direkt vor der Arbeit aussteigen kann, wäre ich für die gleiche Entfernung zu MEINER Arbeitsstelle 1,5h unterwegs. Zudem fährt die Bahn dort nur so unregelmäßig, dass man teilweise nur 1x in der Stunde dort weg kommt. Bzw. wäre die Alternative, dass ich eine andere Bahn nehme die dann 2 Stunden benötigt.

    Somit muss ich täglich 54km zur Arbeit mit dem Auto fahren. (pro Strecke)
    Es tut mir leid, aber ihr "muss" versteche ich nicht. Ich bin auch Pendler und habe 30km zu meiner Arbeitsstelle. Dafür brauche ich:
    - 30min mit dem Auto, wenns gut läuft.
    - 90min mit dem ÖPNV, inklusive 1 Stunde Fußmarsch.
    - 80min mit dem Fahrrad

    Ich käme aber nie auf die Idee, zu sagen, ich "müsste" mit dem Auto fahren. Es ist die schnellste und bequemste Variante, und dafür muss ich halt auch blechen. Anschaffung, Benzin, Versicherung etc. Aber ich "muss" doch nicht!
    Mit dem Fahrrad tue ich gleich noch was für meine Gesundheit und komme überdies entspannter an.
    Mit dem ÖPNV tue ich auch was für meine Gesundheit (1h Fußmarsch) und kann mich in der Bahn noch lesenderweise weiterbilden oder einfach nur entspannen.
    Das Auto ist für mich immer die letzte Variante, wenn ich einfach mal zu faul bin oder extremes Sauwetter.
  7. #356

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    So recht glaube ich nicht daran, LPG wird immer billiger bleiben. Aber in dem Fall wäre es natürlich besser, wenn die Mehrheit weiterhin Autogas ablehnt. So kann ich wenigstens weiterhin preiswert tanken :-)
    Schade wäre nur, daß wir dann auch weiterhin krebserregende Abgase von vielen Benzinern und Dieseln einatmen müssen...
    Die durchschnittlichen Nettopreise auf die kWh liegen bei LPG seit Jahren deutlich über denen von Benzin und Diesel.
    Aus Rohöl lässt sich preiswert lediglich ein Anteil von ca. 3% LPG raffinieren, der auch noch zu einem grossen Teil für Heizzwecke etc. gebraucht wird.
    Würde da die Nachfrage nennenswert steigen, steigt dort auch der Nettopreis überdurchschnittlich an.
    Völlig unabhängig von einer "gerechten" Besteuerung.
    Schon jetzt steigt der LPG-Endpreis (versteuert) bei einer Rohölverteuerung bedeutend stärker prozentual, da die dämpfende Wirkung der Energiesteuer fehlt.
    Prozentual und absolut wird der Unterschied also schon jetzt immer geringer.

    Für die Automobilhersteller macht es da keinen Sinn, in diese "Technik" zu investieren.
    Insbesondere, da dann auch jeder ihrer Vertragswerkstätten diese Technik warten können müsste.
  8. #357

    Zitat von Mailüfterl Beitrag anzeigen
    Es tut mir leid, aber ihr "muss" versteche ich nicht. Ich bin auch Pendler und habe 30km zu meiner Arbeitsstelle. Dafür brauche ich:
    - 30min mit dem Auto, wenns gut läuft.
    - 90min mit dem ÖPNV, inklusive 1 Stunde Fußmarsch.
    - 80min mit dem Fahrrad

    Ich käme aber nie auf die Idee, zu sagen, ich "müsste" mit dem Auto fahren. Es ist die schnellste und bequemste Variante, und dafür muss ich halt auch blechen. Anschaffung, Benzin, Versicherung etc. Aber ich "muss" doch nicht!
    Ihre Zeitrechnung ist auch falsch. Ca. ein Viertel des Einkommens meiner Kollegen geht mittlerweile ins KFZ (Benzin, Steuern, Versicherung + Wertverlust (wird häufig unterschlagen) + Strafzettel+Werkstatt+Tüv). Sie arbeiten also 2h am Tag nur fürs KFZ.

    Die korrekte Zeitrechnung heisst also 3h am Tag die man nur im KFZ verbringt, oder fürs KFZ arbeitet (+ die Zeit im Fitnesstudio die man als Radfahrer nicht braucht), vs. 80min auf dem Fahrrad.
    Effektiv ist es also nicht das schnellste Verkehrsmittel, sondern nur das bequemste. Für diese Bequemlichkeit bezahlt man mit viel Zeit, weil man nicht für den eigenen Geldbeutel arbeitet, sondern für das KFZ/für die Bequemlichkeit.
    Später bezahlt man noch mit der Gesundheit, und hat noch mehr Verlust an Lebenszeit (Arztbesuche und Krankenhausaufenthalt), die beim Radfahrer nicht zu Buche schlagen. Man kann sagen, KFZ ist das zeitfressendste Verkehrsmittel.
  9. #358

    Zitat von Ingmar E. Beitrag anzeigen
    Ihre Zeitrechnung ist auch falsch. Ca. ein Viertel des Einkommens meiner Kollegen geht mittlerweile ins KFZ (Benzin, Steuern, Versicherung + Wertverlust (wird häufig unterschlagen) + Strafzettel+Werkstatt+Tüv). Sie arbeiten also 2h am Tag nur fürs KFZ.

    Die korrekte Zeitrechnung heisst also 3h am Tag die man nur im KFZ verbringt, oder fürs KFZ arbeitet (+ die Zeit im Fitnesstudio die man als Radfahrer nicht braucht), vs. 80min auf dem Fahrrad.
    Effektiv ist es also nicht das schnellste Verkehrsmittel, sondern nur das bequemste. Für diese Bequemlichkeit bezahlt man mit viel Zeit, weil man nicht für den eigenen Geldbeutel arbeitet, sondern für das KFZ/für die Bequemlichkeit.
    Später bezahlt man noch mit der Gesundheit, und hat noch mehr Verlust an Lebenszeit (Arztbesuche und Krankenhausaufenthalt), die beim Radfahrer nicht zu Buche schlagen. Man kann sagen, KFZ ist das zeitfressendste Verkehrsmittel.
    Sag ich doch. Daher arbeite ich auch Teilzeit und habe viel Zeit für die Familie ;-) Es gibt viele Gründe, die für ein Auto sprechen, aber in den seltensten Fällen ist es ein Muss. Und da muss ich halt dafür zahlen und nicht erwarten, dass mir die Allgemeinheit für eine hübsche Infrastruktur und einen niedrigen Spritpreis sorgt.
    Ich habe übrigens auch meinen Wohnort ausdrücklich so ausgesucht, dass ich nicht auf das Auto angewiesen bin. Ich habe beim Hauskauf z.T. schönere Häuser in schönerer Lage mit teilweise günstigerem Preis nicht genommen, da ich mich vom Auto abhängig gemacht hätten. Das war eine gute Entscheidung, obwohl damals das Benzin noch die Hälfte gekostet hat. Man kann eine Menge tun, um sich nicht vom Auto abhängig zu machen, man muss es nur wollen.
  10. #359

    Wie

    Zitat von edelrost Beitrag anzeigen
    Es ist schon bezeichnend, wie sehr jemand glaubt, eine Selbstverständlichkeit als quasi unmöglich oder nur unter Berücksichtigung unrealistischer Randbedingungen realisierbar hinzustellen. Wer nicht durch exzessiven Automißbrauch völlig degeneriert ist, der wird eine Strecke von 14km ganz bequem in 35 Minuten fahren, wenn es sich nicht gerade um Innenstadtverkehr handelt......
    gesagt, frei nach Reichkanzler Bismarck: Es wird nie soviel gelogen wie vor dem Krieg, nach der Jagd und bei der Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Fahrrad.
    Der Weltrekord liegt bei 41 kM/h Durchschnitt auf der Tour de France. Nun glaube ich Ihnen natürlich, dass Armstrong und Ullrich gegen Sie
    Anfänger sind, aber die hätten schon ein echtes Problem. Allein den Unterschied zwischen der Rennmaschine und dem Tourenrad können Sie mit gut 10 km/h ansetzen. Nun nehmen Sie dazu Ihr Gepäck,die Kleidung,die Ampeln,die Bahnübergänge, 17 freilaufende Hunde, 1 Polizisten, Hunderte Fussgängerund Kinderwagen und schon wird weder Ullrich noch Armstron behaupten auf dem Weg zur Arbeit einen Schnitt von 24 zu fahren. Auf der Flucht ja, auf dem Weg zur Arbeit nein (-:
    Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube Ihnen kein Wort. Insbesondere die Aussage : auf dem Fahrrad wird man mit zunehmender Nutzung schneller , ist natürlich Unsinn. Seit 25 Jahren komme ich nicht über einen Schnitt von 25 und ich denke in 30 Jahren bin ich froh wenn ich noch einen Schnitt von 15 fahre.
    Aber freuen Sie sich, wenn Sie untrainiert solche Profis in den Schatten stellen, kann aus Ihnen noch mal etwas werden. Wie gesagt, Randonneure auf Langstrecken-Brevet 13-14 km/h , kürzere Strecken bis 15 km/h. Der Besenwagen bei einem 40 km Rennen fährt einen Durchschnitt von 23 km/h. Wer von den Rennfahrern da nicht mehr mitkommt. muss dann auf nicht abgesperrter Strecke fahren und da fällt halt der Schnitt der Rennfahrer ganz schnell weit unter 20 km/h.
    Aber seien Sie stolz auf Ihre Fitness. Gibt nicht Viele Ihres Kalibers.