Gasleck in der Nordsee: Sprudelnde Gefahr aus der Tiefe

Jago-Team, GEOMARTotal kämpft gegen das Gasleck im "Elgin"-Feld. Was passieren kann, wenn der Konzern den Blowout nicht stoppt, zeigt eine andere Quelle in der Nordsee: Dort blubbert seit 20 Jahren Methan an die Oberfläche, weil eine Bohrung scheiterte. Bis heute gibt es kein Mittel dagegen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...824799,00.html
  1. #1

    Welche Tiefe?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Total kämpft gegen das Gasleck im "Elgin"-Feld. Was passieren kann, wenn der Konzern den Blowout nicht stoppt, zeigt eine andere Quelle in der Nordsee: Dort blubbert seit 20 Jahren Methan an die Oberfläche, weil eine Bohrung scheiterte. Bis heute gibt es kein Mittel dagegen.

    Gasleck in der Nordsee: Sprudelnde Gefahr aus der Tiefe - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Laut Total liegt das Leck in diersem Fall über dem Meeresspiegel. Was hat das mit ihrem Vergleich zu tun?
  2. #2

    Ja, Öl und Gas wird es noch in hundert Jahren geben.
    Und weil die Konzerne alles daran setzen uns diesen Traum zu erfüllen, müssen wir uns nunmal an sowas gewöhnen. Business as usual. Öl an Land gibts nunmal nicht mehr soviel zu finden.

    Fisch (/Wal/Krustentiere) essen, oder Heizung/KFZ, da wählt die Mehrheit nicht den Fisch. Ganz offensichtlich.
    Krone der Schöpfung nennt man das wohl im christl.Milieu.
  3. #3

    Get off the Grid

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Total kämpft gegen das Gasleck im "Elgin"-Feld. Was passieren kann, wenn der Konzern den Blowout nicht stoppt, zeigt eine andere Quelle in der Nordsee: Dort blubbert seit 20 Jahren Methan an die Oberfläche, weil eine Bohrung scheiterte. Bis heute gibt es kein Mittel dagegen.

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    Energie selbst produzieren und nur noch pflanzliche Rohstoffe verwenden. Die einzige Möglichkeit dieser Verbrecherbande beizukommen...
  4. #4

    Zitat von interessierter_leser Beitrag anzeigen
    Energie selbst produzieren und nur noch pflanzliche Rohstoffe verwenden. Die einzige Möglichkeit dieser Verbrecherbande beizukommen...
    Na, wenn sie sich nicht einmal ein bisschen Metall gönnen wollen... wünsche ich viel Spass in der Steinzeit.
  5. #5

    Ich bin ja nun nicht der Gas-Spezialist und nur ein wissenschaftlich Interessierter. Ich fände eine unterseeische Auffangstation als eine interessante Möglichkeit.
    Wenn Wasser mit Methan unter homen Druck und Temperaturen verpreßt wird, entspricht das doch der Fischer-Dropp-Synthese und es entsteht Methanol oder andere langkettige Kohlenwasserstoffe. Das muß doch dort relativ einfach gehen, wenn da 50bar oder höher herrschen. Kann mir nicht vorstellen, dass das nicht kostendeckend ist.
  6. #6

    Ressourcen-Dekadenz

    [QUOTE=sysop;9918918]Total kämpft gegen das Gasleck im "Elgin"-Feld. Was passieren kann, wenn der Konzern den Blowout nicht stoppt, zeigt eine andere Quelle in der Nordsee: Dort blubbert seit 20 Jahren Methan an die Oberfläche, weil eine Bohrung scheiterte. Bis heute gibt es kein Mittel dagegen.

    Warum wird das Gas an der Meeresoberfläche nicht einfach in einen Tanker geleitet? Technisch sollte das doch machbar sein.
    Genauso wie ich nicht verstehe, warum auf Bohrinseln das mit austretende Gas einfach abgefackelt wird.
  7. #7

    Zitat von interessierter_leser Beitrag anzeigen
    Energie selbst produzieren und nur noch pflanzliche Rohstoffe verwenden. Die einzige Möglichkeit dieser Verbrecherbande beizukommen...
    Bin auch sehr für EE, aber Erdgas fällt an vielen Stellen von ganz alleine an. Da sollte es schon aus Klimagründen aufgefangen werden. Verschlossene Quellen anzubohren halte ich auch nicht für richtig.

    Erdgas ist im Grunde Biogas, aus abgestorbenen Urwäldern oder aus tauendem Permafrostboden. Es ist, wenn man wieder Pflanzen vergräbt im Grunde "erneuerbar", was man z.B. vom Sonnenlicht nicht sagen kann :)
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Total kämpft gegen das Gasleck im "Elgin"-Feld. Was passieren kann, wenn der Konzern den Blowout nicht stoppt, zeigt eine andere Quelle in der Nordsee: Dort blubbert seit 20 Jahren Methan an die Oberfläche, weil eine Bohrung scheiterte. Bis heute gibt es kein Mittel dagegen.

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    Was lernen wir daraus? Der Gasaustritt ist völlig unkritisch, nur die Gaia-Jünger stricken sich daraus eine "Katastrophe". Und "Klimagase" gibt es auch nur im Katechismus der Ökoreligion.
  9. #9

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen

    Erdgas ist im Grunde Biogas, aus abgestorbenen Urwäldern oder aus tauendem Permafrostboden. Es ist, wenn man wieder Pflanzen vergräbt im Grunde "erneuerbar", was man z.B. vom Sonnenlicht nicht sagen kann :)
    Und woher kommt dann das "Erdgas" auf dem Saturnmond Titan? Welche "Urwälder" sind denn da vergraben worden?
    Kohlenwasserstoffe sind Teil des Erdmantels und stehen in praktisch unbegrenzter Menge zur Verfügung. Man nur danach bohren.