Affront gegen Merkel: Frankreich verlangt Billionen-Schutzschirm für Europa

REUTERSGerade erst hat Angela Merkel ihren Widerstand gegen die Erhöhung des europäischen Rettungsschirms aufgegeben - schon legt Frankreich nach: Finanzminister François Baroin fordert ein Volumen von rund einer Billion Euro. Damit stößt er die Kanzlerin vor den Kopf.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824580,00.html
  1. #1

    Es steht Demo Franzosen nichts im weg

    Die nötigen Gelder zu spenden um den Billionen Schirm aufzustellen,der dt.Steuerzahler hat längst die Nase voll von den immer höheren Anforderungen,also Frankreich,öffnet die Geldbörse...
  2. #2

    ohne

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade erst hat Angela Merkel ihren Widerstand gegen die Erhöhung des europäischen Rettungsschirms aufgegeben - schon legt Frankreich nach: Finanzminister François Baroin fordert ein Volumen von rund einer Billion Euro. Damit stößt er die Kanzlerin vor den Kopf.

    Affront gegen Merkel: Frankreich verlangt Billionen-Schutzschirm für Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Hier geht es um Summen, die sich ein Normalbürger nicht mehr vorstellen kann. Für die Pflegereform hingegen stehen mal eben 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Das versteht auf die Dauer niemand mehr.

    Wenn es um Krieg geht, glaubt man, immer mehr Waffen, immer bessere Waffen würden helfen, den Krieg zu gewinnen. In Wahrheit schafft das nur immer mehr Opfer. In dieser Krise glaubt man nun, alles mit Geld lösen zu können. Je mehr Geld, desto eher bewältigen wir das Problem. Was für ein heller Wahnsinn!

    Die Billion soll eine Abschreckung sein. Aber es kann niemand garantieren, dass das Projekt funktioniert. Und wenn nicht, dann werden es nicht die Betuchten sein, die darunter zu leiden haben.
    Sie könnten etwas verlieren, aber unter dem Strich kommen sie immer besser davon als der Normalbürger, der nichts zuzusetzen hat.
  3. #3

    Keiner

    hindert Frankreich daran, mit eigenem Geld seinen Anteil an den diversen Schirmen so aufzustocken, dass in Summe 1 Billion erreicht wird. Von mir aus auch 2, oder 20.

    Solange es nur langsam aufhört, dass immer mehr vom arbeitnehmenden deutschen Michel zu tragen ist, der für den ganzen Zirkus überhaupt nichts kann, der nie vom € profitiert hat sondern im Gegenteil für diese Währung seit über 12 Jahren mit Realeinkommensverlusten bezahlt.
  4. #4

    Wer profitiert davon?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade erst hat Angela Merkel ihren Widerstand gegen die Erhöhung des europäischen Rettungsschirms aufgegeben - schon legt Frankreich nach: Finanzminister François Baroin fordert ein Volumen von rund einer Billion Euro. Damit stößt er die Kanzlerin vor den Kopf.

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    Die Kernfrage ist doch, wer von diesen Billonen am Ende profitiert?

    Wahrscheinliche eine Allianz aus privaten Investoren und Politikern, die gerne mehr ausgeben als sie einnehmen wollen, um ihre Chancen für eine Wiederwahl zu erhöhen. Der Wähler ist der Dumme, wenn er das nicht durchschaut, denn ihm wird die Rechnung erst viele Jahre später präsentiert, wenn alle diese Herren bereits längst mit verdinen Abfindungen, Rentenansprüchen und Ehrensolden von der aktiven Politik verschwunden sind.
  5. #5

    Nach oben offen?

    Die Abstände werden immer kürzer und die Summen immer abenteuerlicher. Bin mal gespannt, wie jetzt die Abgeordneten votieren. Vielleicht macht sich ja doch bei dem einen oder anderen mal das so viel zitierte Gewissen bemerkbar. "Meine" Abgeordneten bekommen jedenfalls schon mal vorsorglich wieder Post von mir ...
  6. #6

    Nach der Aufstockung ist vor der Aufstockung

    Der Spuk ist erst vorbei wenn dann auch in Deutschland die Zinsen steigen. Aber mit weiteren Bilanztricks, Rettungsschirmen und vor allem dem fleissigen Herrn Draghi mit seiner Notenpresse wird sich das Ende noch einige Jahre verzoegern lassen.
    Persoenlich sollte man die Zeit nutzen um seine Anlagen so zu postionieren das die Verluste moeglichst gering sind wenn die Waehrungsreform und der Lastenausgleich kommt.
    Einge Laender mit Industrie, Wissenschaft und guter Infrastruktur werden die Pleite trotz erheblicher Abschlaege ueberleben. Laender die nur von Subventionen, Korruption und Finanzspekulationen leben gehen sehr harten Zeiten entgegen. Diese werden auf das Niveau von Bulgarien oder der Ukraine zurueck fallen.
    Europa als ganzes wird in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, keine Bodenschaetze, kaum Forschung (D, Schweiz, Holland, Schweden sind Ausnahmen), wenig Industrie (ausser D, Fr, Schweiz, Holland, Polen, Czech,...).
    Wer nichts produziert, nichts forscht und keine Naturalien zum Tausch anbieten kann der hat fertig. Davon gibt es in der EU leider zu viele. Auf Dauer geht soetwas nicht gut.
  7. #7

    Auf einer Linie mit der OECD

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gerade erst hat Angela Merkel ihren Widerstand gegen die Erhöhung des europäischen Rettungsschirms aufgegeben - schon legt Frankreich nach: Finanzminister François Baroin fordert ein Volumen von rund einer Billion Euro. Damit stößt er die Kanzlerin vor den Kopf.

    Affront gegen Merkel: Frankreich verlangt Billionen-Schutzschirm für Europa - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Die OECD hatte diese Forderung schon vorgestern aufgestellt. Ist das in diesem Zusammenhang weniger wichtig? Wenigstens ein kleiner Hinweis am Ende des Artikels wäre m.E. für jene Qualität der Berichterstattung notwendig die ich beim SPIEGEL eigentlich erwarte...
  8. #8

    Melkkuh

    Die alte Masche. Zuerst der Kanzlerin Honig um's Maul schmieren ("wichtigste Frau Europas", "Vorbild Deutschland").
    Dann die Rechnung präsentieren. Melkkuh Deutschland. Immer schön parieren, sonst könnte es ja zu "Verstimmungen" kommen.
  9. #9

    Meine Güte, nimmt doch 100 Billionen in die Hand und fahrt das System endlich mit voller Wucht gegen die Wand. Für die Normalbürger wird sich nichts ändern, bluten müssen die so oder so.