Piraten-Hype: Wo Patrick Döring recht hat

Die Piratenpartei gilt seit dem Erfolg im Saarland als große Hoffnung des Politikbetriebs, als irgendwie links, aber auch freiheitlich-liberal. Dabei eint die Anhänger der Glaube an die Weisheit des Kollektivs - und ein merkwürdiger Stolz auf die eigene Unbedarftheit.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...824540,00.html
  1. #1

    reine spekulation ohne jede substanz

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei gilt seit dem Erfolg im Saarland als große Hoffnung des Politikbetriebs, als irgendwie links, aber auch freiheitlich-liberal. Dabei eint die Anhänger der Glaube an die Weisheit des Kollektivs - und ein merkwürdiger Stolz auf die eigene Unbedarftheit.

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    ist schon spaßig wenn ausgerechnet der fleischauer als letzter wähler der mövenpicker in den piraten die zementierung der merkel-regierung sieht. selbst wenns so wäre, dann würde man ihm wohl kaum abnehmen, dass ihm das nicht recht wäre. trotzdem ist alles reine spekulation. wenn die parten die mövenpicker im parlament ersetzen, was wahrscheinlich ist, dann hat das nix mit der merkel zum tun. im übrigen entscheidet eine wahl das gesamte wahlvolk und nicht das geschreibsel von fleischauer.
  2. #2

    Natürlich hat Döring recht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei gilt seit dem Erfolg im Saarland als große Hoffnung des Politikbetriebs, als irgendwie links, aber auch freiheitlich-liberal. Dabei eint die Anhänger der Glaube an die Weisheit des Kollektivs - und ein merkwürdiger Stolz auf die eigene Unbedarftheit.

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    Natürlich hat Döring recht. Allerdings kann es nicht schaden, wenn die Eliten sich immer wieder neu legitimieren müssen. Das können sie letztlich auch bei der PIRATEN-Partei.
    Im übrigen ist es ja kein Schaden, wenn Angela Merkel weiterregiert. Aber bitte ohne die FDP, die hat sich selbst de-legitimiert. Die brauchen wir nicht mehr.
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei gilt seit dem Erfolg im Saarland als große Hoffnung des Politikbetriebs, als irgendwie links, aber auch freiheitlich-liberal. Dabei eint die Anhänger der Glaube an die Weisheit des Kollektivs - und ein merkwürdiger Stolz auf die eigene Unbedarftheit.

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    ...wieder einer von Fleischhauers Angstreflexen. Hat schon was, Parallelen zur Tea-Arty-Bewegung zu ziehen. Nur dass die eben nicht demokratische Wiederbelebung versuchen sondern ihre Pfründe vor dem Staat retten wollen. Aber das, Herr Fleischhauer, dürfte auch Ihnen bekannt sein, oder ist das Ihr Stolz auf die eigene Unbedarftheit?
  4. #4

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    ist schon spaßig wenn ausgerechnet der fleischauer als letzter wähler der mövenpicker in den piraten die zementierung der merkel-regierung sieht. selbst wenns so wäre, dann würde man ihm wohl kaum abnehmen, dass ihm das nicht recht wäre. trotzdem ist alles reine spekulation. wenn die parten die mövenpicker im parlament ersetzen, was wahrscheinlich ist, dann hat das nix mit der merkel zum tun. im übrigen entscheidet eine wahl das gesamte wahlvolk und nicht das geschreibsel von fleischauer.
    Sie haben diese Aussage augenscheinlich völlig missverstanden. Der Einzug der Piraten kann Angela Merkel insofern helfen, als dass eine Rot-Grüne Mehrheit dadurch deutlich unwahrscheinlicher wird. Das ist keine Spekulation sondern Tatsache.
  5. #5

    Zitat von Fleischhauer
    Nur in der Politik scheint es ein Ausweis besonderer Glaubwürdigkeit zu sein, wenn jemand keine Ahnung hat, wovon er redet, nur hier macht einen Professionalität verdächtig.
    Deswegen gibt es in der Politik ja auch so viele Lehrer, Physiker, Pfarrer, also einfach ausgedrückt: professionelle Politiker!
  6. #6

    ...

    Der (verständliche) Hype um die Piraten erinnert erstaunlich an das Auftauchen der "Grünen" Ende der 70er/Anfang der 80er Jahre. Die profitierten ebenfalls von einer gewissen Politikverdrossenheit vieler Wähler - und vom Besetzen neuer Themen wie Pazifismus, Umweltschutz etc.; verknüpft mit Ideen wie "Jobrotation" oder der Abgabe wesentlicher Teile der Diäten an die Partei. Alles längst Geschichte.

    "Eine gute Idee haben" ist für sich allein kein langfristiges Konzept für politischen oder gar parlamentarischen Erfolg; ebensowenig die Annahme, man könne alle Fragen "basisdemokratisch" regeln. Auch die Piraten werden charismatische Führungspersönlichkeiten mit Ellbogen und politischem Talent (ggf. sogar politischer Erfahrung) brauchen, wenn sie sich in der parlamentarischen Demokratie behaupten wollen, denn sie können die Spielregeln nicht neu erfinden.
    Wie gut die Piraten-Idee ist, wird man frühestens nach zwei Jahren parlamentarischer Arbeit sehen. Ich bin gespannt...
  7. #7

    "Vertreter der Linkspartei" träumen von Wirklichkeit der Freiheit...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei gilt seit dem Erfolg im Saarland als große Hoffnung des Politikbetriebs, als irgendwie links, aber auch freiheitlich-liberal. Dabei eint die Anhänger der Glaube an die Weisheit des Kollektivs - und ein merkwürdiger Stolz auf die eigene Unbedarftheit.

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    Ein interessanter Gedankengang offenbart die unausweichliche Reflexion des gleichen:
    "Nur weil jemand dafür eintritt, dass Menschen frei von allen materiellen Sorgen leben, egal wie viel sie leisten, ist er noch kein Freund des freiheitlichen Denkens. Für diese Freiheit, die vor allem auf das Wort umsonst hört, sind auch die Vertreter der Linkspartei."...

    Es gibt Menschen die absolut frei von allen materiellen Sorgen leben, abgesehen davon was sie leisten und ob diese Leistung überhaupt einen Wert beinhaltet. Sie nennen so gar Freiheit, Freiheit selbst entscheiden zu können wie viel sie aus dem gemeinsamen Topf der unterschiedlichen Stabilitätsfonds herausnehmen dürfen.

    Das ist umsonst, man bemüht sich zwar das System weiter auszubauen, aber in erster Linie geht es um das sorgenfreie eigene Leben.

    Und diese Menschen stehen entweder rechts, noch links, nein sie konstruieren die Wirklichkeit, sie tun Gotteswerk wie sie selbst es zugegeben haben.

    Eben die Reflexionen sind sehr wichtig, noch wichtiger ist sie zu erkennen und mit allgemeinem Wohl in einklang zu bringen.

    Die Linken dürften gerne darüber träumen, aber die andere machen es als selbstverständliche Realität des Lebens.

    Aber, was das alles mit Piraten zu tun haben sollte, bleibt die Rätsel.

    Die Piraten befürworten die Erhaltung der Freiheit der Bürger, das Recht an Selbstbestimmung durch bürgerliche Verfassung und Gesetzgebung. Das ist etwas mehr und viel realistischer als die wahren Träumereien der Linken, und das wahre Leben manchen anderen, nicht scharzen, gelben, grünen, braunen, blauen, weißen usw...
  8. #8

    Als ob die Politiker der etablierten Parteien ein Ahnung davon hätten, was sie da tun und was ihre Taten in der realen Welt abseits der Bundes- und Landtage auslösen.

    Wenn ein Rösler, ein deMaiziere, ein Schäuble, ein Westerwelle und eine von der Leyen bar jeder Kompetenz von einem Ministerposten auf den anderen verschoben werden, weil sie eben gerade "Spitzenleute" ihrer Partei sind, dann ist das für mich viel weniger nachvollziehbar als eine Partei, deren Mitglieder frank und frei zugeben, dass sie Neuland betreten und sich einarbeiten werden.

    Alles was die etablierten Politiker können ist das System am Leben erhalten, dem sie ihre Posten, Diäten und Pensionen verdanken. Das Volk interessiert sie schon lange nur noch als Stimmvieh. Da macht auch Merkels Bürgerfragestunde mit 100 ausgesuchten (!) Bürgen nichts mehr wett.
    Also mal schön auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Die etablierte Politik hat ihre Inkompetenz, Ignoranz und Arroganz lange und ausführlich bewiesen. Schlimmer geht nimmer.
    Jetzt wird es Zeit für Leute, die frischen Wind mitbringen und Dinge unkonventionell und mit Kreativität angehen.
  9. #9

    Ich hätte journalist werden sollen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Piratenpartei gilt seit dem Erfolg im Saarland als große Hoffnung des Politikbetriebs, als irgendwie links, aber auch freiheitlich-liberal. Dabei eint die Anhänger der Glaube an die Weisheit des Kollektivs - und ein merkwürdiger Stolz auf die eigene Unbedarftheit.

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    So einen artikel kann ich auch jederzeit an den haaren herbeiziehen.
    Hier wird der beruf des politikers mit anderen, z.b. handwerklichen oder akademischen berufen gleichgesetzt.
    Dabei muss man als politiker erst einmal gar nichts wissen. Berechnungen führen die richtigen experten im hintergrund durch.
    Der politiker trägt diese am ende nur redegewandt vor. Wenn er nich t gerade sudoku spielt..
    Das einzige "können" der politiker ist das schwätzen, also von anderen erarbeitetes gut verkaufen.
    Deshalb ist es ja auch kein problem, mal eben das ressort zu wechseln.
    Wenn man von dem einen keine ahnung hat, muss man auch von dem anderen keine haben.