Sprachtest: Wie gut ist Ihr Kiezdeutsch?

CorbisSprachwächter beschimpfen und bedrohen sie, doch sie macht weiter: Die Professorin Heike Wiese kämpft dafür, dass Kiezdeutsch genau wie Bayerisch als Dialekt anerkannt wird. Denn was sich anhört wie Kauderwelsch, habe System. Testen Sie im großen Quiz, ob sie den Slang beherrschen.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...824387,00.html
  1. #1

    Sogenanntes Kiezdeutsch

    Ist weder ein Dialekt noch eine neue Sprache sondern kann höchstens unter der Ueberschrift : Verdummung accomplished ,geführt werden.
  2. #2

    Trauriges Deutschland

    Deutschland, das ist Dein Armutszeugnis.
    Eine Dame, von der man meinen sollte, dass sie aufgrund ihres Werdegangs und ihres Intellekts in der Lage ist, einen Dialekt von einem widerwärtig dahingenuschelten "Assi - Slang" (sorry) zu unterscheiden.
    Kiezdeutsch ist das Resultat aus falscher Migrationspolitik, gepaart mit Lernunwilligkeit der Personen, die sich eigentlich darum kümmern sollten, die Landessprache zu lernen. Zusätzlich kommen noch die Kinder DER Eltern der Kevinismus - Fraktion hinzu, die es vermutlich alle "voll geil Alder/Digger" finden, wenn man isch statt ich sagt. Es ist eine Schande, merh nicht. Aber besonders schlimm ist die Person, die mit der Fahne vorneweg geht...wie kann man so etwas nur unterstützen?
  3. #3

    Bitte, bitte, hören Sie auf es Kiezdeutsch zu nennen! Das ist ekelhaft. Diesen Ausdruck benutzt doch außer Ihnen niemand. Den begriff Kiez gibt es sicher seit den 60er Jahren nicht mehr (außer vielleicht in Hamburg).
  4. #4

    "Kiezdeutsch" - LOL

    Das hat nicht mit neuer Sprache zu tun sondern ist 1:1 aus dem Arabischen bzw Türkischen übernommen - aus Faulheit oder warum auch immer: wallah > w'allahi (bei Gott), yallah (let's go, auf, los), irgendwohin gehen ohne Präposition > rayih il-madina (ich geh' [in] die Stadt).
    MEHR ist das nicht.

    PS: "Kiez" sagt man durchaus noch in Berlin: Wrangelkiez etc
  5. #5

    grauenvoll ...

    , dass sich gewisse Leute mit dieser Ausdrucksform beschäftigen. Die dafür aufgewendete Zeit sollte man lieber in die Bildung der Kinder stecken, die so sprechen. Wenn meine Tochter (10) zu Hause auch nur ansatzweise so anfängt zu reden (und das hat sie schon versucht), weise ich sie sofort zurecht, dass dies keine Sprache und nicht erwünscht ist. Es kommt sicher mal vor, dass aus einem 'ein' ein 'n' wird. Aber grammatikalisch sollte es sich schon "fertige" Sätze handeln. Ein Beispiel. In letzter Zeit kommen Sätze wie "Kann ich mal die Butter.", wenn sie die Butter haben möchte. Meine Antwort bzw. Frage: "Was? Aus dem Fenster werfen? Hoher Hitze aussetzen?".
    Ganz ehrlich. Wie weiter oben bereits geschrieben. Das ist "Assi-Slang" und macht nur die deutsche Sprache kaputt.
  6. #6

    dafür ist geld da...

    wer zahlt eigentlich das gehalt und das büro und die sekretärin dieser "professorin"? mir scheint, dass die dame auf kosten des steuermichels ihr steckenpferdchen reitet...
  7. #7

    Problematisch ist hier doch die zeitliche Variante. Während sich Dialekte langsam und gemächlich an neue Gegebenheiten anpassen, kann es mit der Jugendsprache "Kiezdeutsch" morgen schon wieder vorbei sein.
  8. #8

    Aprilscherz?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sprachwächter beschimpfen und bedrohen sie, doch sie macht weiter: Die Professorin <i>Heike Wiese</i> kämpft dafür, dass Kiezdeutsch genau wie Bayerisch als Dialekt anerkannt wird. Denn was sich anhört wie Kauderwelsch, habe System. Testen Sie im großen Quiz, ob sie den Slang beherrschen.
    Bei aller Toleranz... Das hat mit Integration und kultureller Bereicherung nichts mehr zu tun!

    Wir liegen in der PISA-Studie nicht grundlos hinten. Dieses "Kiezdeutsch" rechtfertigt doch lediglich die linguistischen Defizite, welche durch Integration logischerweise entstehen. Statt diese "Fehler" als solche zu deklarieren, erklärt man fadenscheinig diese Gossensprache zum Dialekt.
    Der Artikel sollte doch bestimmt erst in 3 Tagen publiziert werden?
  9. #9

    An sich ja kein Problem ...

    ... aber leider ist diese Charakterisierung der momentanen Jugendsprache zu einseitig. Sie basiert auf bloßer Nachahmung, denn auf gewachsenem sprachlichen Miteinander.

    Es hört sich einfach nur armselig an, wenn der kleine deutsche Milchbubi mit Justin-Bieber-Haarschnitt, anfängt, die krassen deutsch-türkischen Bengels aus seiner Klasse derart nachzuäffen, kaum kommt er in deren Nähe.

    Es ist demnach zumindest bei den aus dem Türkischen/Arabischen übernommenen Wörtern, keine bewusste Jugendsprache einer Generation. Sondern schlichtweg der Versuch auf die Weise ein bisschen so "cool" zu sein wie die, anscheinend kulturell bedingt etwas überschäumenden, Deutsch-Türken.

    Das hatten wir auch schon in etwas milderer Form in den 80ern. Da schlichen sich auch solche Begriffe ein, bzw. da war das noch eher nur die typisch erkennbare tonale Aussprache, die die jungen Deutsch-Türken kennzeichnete. Das plakative "Ey, was willst Du?" kennt ja wohl noch jeder aus der Generation.

    Das hat sich bis heute eben zur Nutzung von eigenen Begriffen wie dieses "wallah" gesteigert. Das "Lan" kannten wir im Ruhrgebiet auch schon, nur war das damals eher ein belustigendes Ärgern der türkischen Mitschüler durch uns Deutsche.

    Anscheinend werden mittlerweile solche Begriffe, besonders in Gebieten mit hohem islamischen Schüleranteil, vollkommen unkritisch übernommen. Der Rest aus dem Quiz ist eher die übliche, nicht nur aus der gerade aktuellen Jugendsprache bekannten, Maulfaulheit von Teenagern.