Adobe-Software: Das Flash-Update, das jeder braucht

Adobe hat die wichtigste Sicherheitslücke des Flash Players geschlossen. Von Version 11.2 an, wird sich das Programm ständig selbst auf dem neusten Stand halten. Das ist eine gute Nachricht für die Computersicherheit - wenn jeder die neue Flash-Version auch installiert.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...824467,00.html
  1. #10

    PDF Reader in Win8 bereits enthalten

    Das war gestern die schönste Überraschung beim Testen. Den ganzen Adobe-Dreck ---> entsorgt.
  2. #11

    Verwechslung?

    Zitat von johnbatz Beitrag anzeigen
    Das war gestern die schönste Überraschung beim Testen. Den ganzen Adobe-Dreck ---> entsorgt.
    Was hat denn der Adobe-Akrobat mit den Adobe Flash Player zu tun?
    Den Akrobat brauchen sie um PDF-Dateien zu öffnen, den Flash Player für animierte Inhalte und Videos in ihrem Browser.

    Als ersatz für den Akrobat gibt es eh besseres. (Foxit, Sumatra)
  3. #12

    Ich verstehs nicht

    Ich kann einfach nicht verstehen, warum es die ganzen Probleme überhaupt gibt. Man muss doch nur SPON lesen und vor allem die Kommentare zu den Artikeln. Meist schon in den ersten 10 davon melden sich absolute Spezialisten zu Wort, die für alles eine Lösung haben und alles, wirklich alles gut, wenn nicht besser können. Ich kann nicht verstehen, warum Firmen wie Apple, MS, oder eben auch Adobe dieses Spezialisten nicht vom Fleck weg einstellen - alle Probleme wären gelöst. Wozu teures Headhunting? SPON Kommentatoren reichen vollkommen und die scheint es im Überfluss zu geben ...
  4. #13

    Spezialisten ahoi!

    Zitat von aga100 Beitrag anzeigen
    Ich kann einfach nicht verstehen, warum es die ganzen Probleme überhaupt gibt. Man muss doch nur SPON lesen und vor allem die Kommentare zu den Artikeln. Meist schon in den ersten 10 davon melden sich absolute Spezialisten zu Wort, die für alles eine Lösung haben und alles, wirklich alles gut, wenn nicht besser können.
    Sie haben sowas von Recht! Ich schlage mal die folgenden Experten vor:

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Kommt nicht in Frage. Programme sollen gefälligst untertänigst um Erlaubnis fragen, bevor sie irgendwas tun. Wenn ich gerade gute Laune habe und meine kostbare Bandbreite nicht für wichtigere Dinge gebraucht wird, lasse ich das vielleicht auch zu.
    Zitat von skilliard Beitrag anzeigen
    Entweder der Flash-Updater fragt bei mir nach, ob ich aktualisieren will,oder ich installiere das Update bis in alle Ewigkeit nicht.
    Kleiner Tipp an diese beiden Experten: Flash fragt bei der Installation nach, ob sie diese stillen Updates zulassen wollen, bzw. nur benachrichtigt werden wollen, oder nicht mal das. Hauptsache mal stänkern, was? Außerdem sollten Sie nicht von ihrer eigenen Expertise auf andere schließen: für die Tausenden PC`s die von Söhnen und Enkeln verwaltet werden, kann so eine stille Updatefunktion durchaus ein Segen sein.
  5. #14

    Genau !

    Zitat von enfanterrible Beitrag anzeigen
    Was heisst hier "braucht"!?

    Was niemand braucht, ist ein neuer Systemdienst von Adobe, der permanent im Systemkontext im Hintergrund läuft.
    Wir reden hier von einem Browser-Plugin!

    Die Schuldigen:
    - Microsoft: Verpennt (vermutlich absichtlich) seit Jahren die Bereitstellung eines Updatemanagers, der über die eigenen Produkte hinausgeht. Dabei hätte das sogar eine Einnahmequelle über Zertifikate werden können...
    - Adobe, Apple, Google: Kapern frech mit ihren Systemdiensten jedermanns Rechner und gehen ohne zu fragen mit höchsten Privilegien ins Internet. Das passiert mittlerweile mit einer Attitüde, die einen an gruselige Smartphones erinnert.
    - Der Rest der Welt: Ist so blöd und macht das alles mit.
    Mein Rechner gehört mir!
    Ab in die Sandbox!
    Sandboxie - Sandbox software for application isolation and secure Web browsing
    Diesem Beitrag kann ich nur zustimmen. Nach jeder Installation schalte ich automatische Updates generell ab. So schnell ich klicken kann. Ja, das kann ein Sicherheitsrisiko sein, aber ich will auch nicht, daß ein Programm welches jahrelang problemlos funktionierte plötzlich anfängt sich anders zu verhalten. Und leider mißbrauchen die Firmen das Auto-Update für alles Mögliche was ihnen gerade in den Sinn kommt. Ich will den Rechner unter meiner Kontrolle haben. Ich will, daß Programme generell NICHT in's Web gehen, es sei denn, ich brauch' was von da. 100%ige Sicherheit kann man eh nicht bekommen und in der Hälfte der Fälle schafft die Beseitigung einer Lücke nur wieder irgendwo anders eine neue. Und ja, mir ist klar, daß das eine Minderheitenmeinung ist. Hat damit zu tun, daß ich den Herstellern nicht weiter traue als ich sie werfen kann.
  6. #15

    Cookies

    Zitat von Loosa Beitrag anzeigen
    Würde dies konsequent so gehandhabt würde man doch 90% der Zeit nur noch mit lesen von EULAs und Co verbringen. Ähnlich wie diese sinnige Forderung, dass man jeglichem Cookie auf jeder Website einzeln zustimmen soll.

    Das System zu 100% kontrollieren ist privat vielleicht, beruflich aber kaum möglich. Außer man ist Systemadministrator oder nutzt nur Taschenrechner.
    Geht doch ... Ich bestätige, bzw. verbiete jeden Cookie einzeln - seit Jahren. Gar kein Problem. In 99% der Fälle verbiete ich die Annahme - natürlich merkt sich der Rechner die Entscheidung für die jeweilige Website. in manchen Fällen erlaube ich es für die Dauer der Sitzung. Es kommt sehr selten vor (1x im Monat ?) das ich merke, daß ich einen Cookie wirklich setzen lassen muß, damit die Site funktioniert. Wünschte es gäbe da einen leichteren Weg, die vorherige Entscheidung zurückzunehmen, aber soo schlimm ist es nicht.

    Natürlich bekomme ich die Cookie-Frage nur noch selten, wenn ich auf Sites bin, die ich regelmäßig nutze. Auf neuen Sites klick' ich alles weg. Kein Problem.

    Äh, und ja, ich arbeite von früh bis spät am Rechner - jede Menge.

    Manchmal muß man nur wollen.
  7. #16

    Hmmm... Cookies!!!

    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    Ich bestätige, bzw. verbiete jeden Cookie einzeln - seit Jahren. Gar kein Problem. In 99% der Fälle verbiete ich die Annahme - natürlich merkt sich der Rechner die Entscheidung für die jeweilige Website. in manchen Fällen erlaube ich es für die Dauer der Sitzung. Es kommt sehr selten vor (1x im Monat ?) das ich merke, daß ich einen Cookie wirklich setzen lassen muß, damit die Site funktioniert. Wünschte es gäbe da einen leichteren Weg, die vorherige Entscheidung zurückzunehmen, aber soo schlimm ist es nicht.
    Jedes Cookie einzeln verbieten? Wow! Wie wäre es mit Cookies generell verbieten und dann z.B. per Cookie Monster (Add-on für Firefox) Ausnahmen hinzuzufügen? Ihr Wunsch sei erfüllt!

    Manchmal muß man nur wissen.
  8. #17

    :-)

    Zitat von spontix Beitrag anzeigen
    Jedes Cookie einzeln verbieten? Wow! Wie wäre es mit Cookies generell verbieten und dann z.B. per Cookie Monster (Add-on für Firefox) Ausnahmen hinzuzufügen? Ihr Wunsch sei erfüllt!

    Manchmal muß man nur wissen.
    Alles eine Frage der Gewohnheit. Und natürlich kenne ich diese Möglichkeit. Auf einigen meiner Rechner läuft es auch so. Egal.

    Leider sind die normalen Cookies ohnehin halbwegs irrelevant wegen der Flash- und Supercookies. Dieses Benutzerstalking gehört verboten. Und ja, ich weiß, daß es auch gegen die Flash-Cookies wieder PlugIns etc. gibt.

    Ich wünschte, Software würde in weniger Versionen, dafür aber in vollendeter Form zum Verbraucher gelangen. Statt dessen kommt nun auch schon die Hardware in Bananenversion und reift beim Kunden in Form von Firmwareupdates ... Graus. Fühle mich so "analog" :-) :-).
  9. #18

    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    [...] Nach jeder Installation schalte ich automatische Updates generell ab. So schnell ich klicken kann. Ja, das kann ein Sicherheitsrisiko sein, aber ich will auch nicht, daß ein Programm welches jahrelang problemlos funktionierte plötzlich anfängt sich anders zu verhalten. Und leider mißbrauchen die Firmen das Auto-Update für alles Mögliche was ihnen gerade in den Sinn kommt. Ich will den Rechner unter meiner Kontrolle haben. Ich will, daß Programme generell NICHT in's Web gehen, es sei denn, ich brauch' was von da. 100%ige Sicherheit kann man eh nicht bekommen und in der Hälfte der Fälle schafft die Beseitigung einer Lücke nur wieder irgendwo anders eine neue.[...]
    Das mache ich genauso: Installation (in diesem Fall XP mit SP2) und Finger weg von allen Updates, egal ob manuell oder automatisch - einzige Ausnahme: das AntiVir. Ich benutze mein XP seit 7 Jahren und hatte nie Probleme, Viren, Trojaner oder ähnliches. Zum Glück informiert mich meine Zonealarm-Firewall, wenn da wer ins Netz will. Meistens ist die Internetverbindung ohnehin abgeschaltet (ich lasse meine Wohnungstür auch nicht ständig offen, und die, die reinwollen, müssen sich telefonisch ankündigen, damit ich auch die Klingel anschalte.)
    Es gibt da auch noch die Weisheiten: 1) Never touch a running system; 2) wenn's läuft, soll man nicht versuchen daran zu schrauben und dabei riskieren, es zu verschlimmbessern.

    Häufige Updates sind wie zu viele Medikamente: Medikament 1 hilft hier, Medikament 2 hilft da. Medikament 1 hat Nebenwirkungen, die dummerweise dann auftreten, nachdem Medikament 2 eingenommen wurde und die Wirkung von Medikament 1, Medikament 2 oder beiden signifikant beeinträchtigen - den weiteren Verlauf mit weiteren Möglichkeiten und Wechselwirkungen kann sich nun jeder selbst ausmalen, weitere Medikamente und Wechselwirkungen dürfen hinzugefügt werden, lasst eurer Fantasie nur freien Lauf. Beim PC kann man sich das Ganze als Update 1, Update 2 etc. vorstellen. Es ist einfach unmöglich, bei der Vielzahl von möglichen Updates und damit einhergehend möglichen Wechselwirkungen auszuschließen, dass sich da irgendwo was beißt. Und mit zunehmender Anzahl von Updates ist die Nebenwirkungen-Kausalkette immer schwerer verfolgbar.

    Mit Updates ist das wie mit dem Essen: Zuviel davon macht träge und langsam.

    6 mal im Jahr ein System-Backup zu erstellen und unter Umständen mal eines zurückzuspielen, dauert nicht so lange, als wenn ich das System gänzlich neu aufsetzen muss.

    Zitat von quark@mailinator.com Beitrag anzeigen
    Und ja, mir ist klar, daß das eine Minderheitenmeinung ist.[...]
    Lieber selbst denken und eine Minderheitenmeinung haben. Es ist schön, Individualist zu sein. Unsere Energie bekommen wir von dem Strom, gegen den wir schwimmen.
  10. #19

    Adobe muß wirklich gehen!

    Adobe´s Flashplayer ist hoffnungslos veraltet!

    Der Flashplayer von Adobe war vielleicht mal wichtig. Das ist aber sehr lange her! Zeitgemäß ist die Software längst nicht mehr. Das ist, als wenn man Pacman auf einem modernen Computer spielen würde.

    Hier in den USA arbeiten Großanbieter von streaming Videos (Netflix z.B.) schon längst mit ihren eigenen Videoplayern. In HD-Qualität mit eigener Geschwindigkeitserkennung und störungsfrei! Wenn ich deutsche Anbieter wie z.B. die ARD anschaue, habe ich dank Adobe-Flashplayer in der Regel eine Bildqualität aus den 60er Jahren, und das mit regelmäßigen Unterbrechungen. Das ZDF ist mit ihrer html-Version besser, aber auch nicht optimal. Und das mit meiner Verbindung von mindestens 15 Mbps und einer superschnellen Hardware mit 4 Gigs Zugriffsspeicher, was ja nun wirklich adäquat sein dürfte für HD-Qualität!

    Es ist an der Zeit, daß der Adobe-Flashplayer auf den Müll kommt und durch html5 ersetzt wird. Da nützen auch Updates nichts mehr.