Unglück in der Nordsee: Energie-Konzern lokalisiert Gasleck an Bohrinsel

AP / GreenpeaceImmer noch strömen riesige Mengen Gas aus der leckgeschlagenen Förderplattform Elgin in die Nordsee. Jetzt meldet der Betreiber, das Leck sei gefunden. Das Problem: Die undichte Stelle liegt rund 4000 Meter unter dem Meeresgrund. Ein Unterwasser-Roboter soll den Bereich sondieren.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...824438,00.html
  1. #1

    ^^

    Robo wird wohl tief buddeln müssen bei 90 m Wassertiefe. ;) In natura wird man wohl eher nachschauen, ob das Sauergas eben neben der Förderstelle austritt oder doch aus der Verrohrung.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Immer noch strömen riesige Mengen Gas aus der leckgeschlagenen Förderplattform Elgin in die Nordsee. Jetzt meldet der Betreiber, das Leck sei gefunden. Das Problem: Die undichte Stelle liegt rund 4000 Meter unter dem Meeresgrund. Ein Unterwasser-Roboter soll den Bereich sondieren.

    Unglück in der Nordsee: Energie-Konzern lokalisiert Gasleck an*Bohrinsel* - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    "rund 4000 Meter unter dem Meeresgrund" ??? wow, wie kommen die Roboter da hin...? Sie meinen sicher unter dem Meerespiegel?
  3. #3

    Strom ist abgeschaltet auf der Bohrinsel

    aber das nächste Gewitter kommt bestimmt und ein Blitzeinschlag in reicht für die Zündung des Gases.
  4. #4

    KTB fragen

    Zitat von air7 Beitrag anzeigen
    "rund 4000 Meter unter dem Meeresgrund" ??? wow, wie kommen die Roboter da hin...? Sie meinen sicher unter dem Meerespiegel?
    Da müssen die halt die Jungs vom KTB fragen:
    Kontinentales Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland
    Die bohrten bereits bis 9101 Metern Tiefe. Nur bei der Genauigkeit müssen die noch üben: ca. 300 Meter seitliche Abweichung ;)
  5. #5

    Bestimmt nicht...

    Zitat von air7 Beitrag anzeigen
    "rund 4000 Meter unter dem Meeresgrund" ??? wow, wie kommen die Roboter da hin...? Sie meinen sicher unter dem Meerespiegel?
    Die See ist dort 90m tief. Bei dem Leck handelt sich wohl um einen Riss im Bohrmantel - im Boden. Dadurch kann Gas aus einer höher gelegenen Schicht ins Bohrloch und somit nach oben strömen. Das Loch ist schliesslich 6000m tief.
  6. #6

    schon richtig gelesen...

    Zitat von air7 Beitrag anzeigen
    "rund 4000 Meter unter dem Meeresgrund" ??? wow, wie kommen die Roboter da hin...? Sie meinen sicher unter dem Meerespiegel?
    so tief ist die Nordsee nicht, das Leck befindet sich unter dem Meeresboden. Spekulation: Der Bohrkanal ist beschädigt und das Gas tritt entlang dieser Bohrung aus. Dafür würde sprechen, das das Meer immer direkt an einem der drei Beine der Bohrinsel besonders zu schäumen scheint.

    Meine Frage: Wenn das im Gas enthaltene Methan so schädlich ist für die Atmosphäre, warum wird es nicht kontrolliert an der Oberfläche abgefackelt? Aus Methan (CH4) wird durch Verbrennung Wasser und CO2 das ist nicht so agressiv und dürfte auch das Risiko einer ungeplanten reduzieren. Dagegen spräche dass das Feuer wahrscheinlich die Abdichtungsarbeiten behindern und die teure Bohrinsel beschädigen würde...
  7. #7

    einfache Antwort

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    so tief ist die Nordsee nicht, das Leck befindet sich unter dem Meeresboden. Spekulation: Der Bohrkanal ist beschädigt und das Gas tritt entlang dieser Bohrung aus. Dafür würde sprechen, das das Meer immer direkt an einem der drei Beine der Bohrinsel besonders ......
    Weil den Betreibern vor tagen bereits die Kontrolle entglitten ist und daher kopflose Flucht angesagt war. Notwendig, was die betrifft, die vor Ort den Kopf hinhalten, aber insofern kopflos, als das solche Technik offensichtlich ausgereizt ist. Bei 800 Bar und 200°C flüssig zu fördern erfordert offenbar kürzere Zyklen des Wechsels der Verrohrung oder / und bessere Werkstofftechnik und QS. Alles teuer.
  8. #8

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    Meine Frage: Wenn das im Gas enthaltene Methan so schädlich ist für die Atmosphäre, warum wird es nicht kontrolliert an der Oberfläche abgefackelt? Aus Methan (CH4) wird durch Verbrennung Wasser und CO2 das ist nicht so agressiv und dürfte auch das Risiko einer ungeplanten reduzieren. Dagegen spräche dass das Feuer wahrscheinlich die Abdichtungsarbeiten behindern und die teure Bohrinsel beschädigen würde...
    es geht nicht, um das Methan, was in die Atmosphäre gelangt, sondern um Naturschutz (Todeszonen)
  9. #9

    Bumm

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    so tief ist die Nordsee nicht, das Leck befindet sich unter dem Meeresboden. Spekulation: Der Bohrkanal ist beschädigt und das Gas tritt entlang dieser Bohrung aus. Dafür würde sprechen, das das Meer immer direkt an einem der drei Beine der Bohrinsel besonders zu schäumen scheint.

    Meine Frage: Wenn das im Gas enthaltene Methan so schädlich ist für die Atmosphäre, warum wird es nicht kontrolliert an der Oberfläche abgefackelt? Aus Methan (CH4) wird durch Verbrennung Wasser und CO2 das ist nicht so agressiv und dürfte auch das Risiko einer ungeplanten reduzieren. Dagegen spräche dass das Feuer wahrscheinlich die Abdichtungsarbeiten behindern und die teure Bohrinsel beschädigen würde...
    Um die ganze Bohrinsel dürfte sich mittlerweile eine riesige Gasblase entwickelt haben. Wenn man da eine Zigarette reinwerfen würde, gäbe es ein schönes Feuerwerk. Deswegen ja die ganze Panik.