Ostafrika: Fußknochen verraten unbekannte Vormenschenart

Curnoe et alEs sind gerade einmal acht Knochen. Doch der neue Fund lässt vermuten, dass vor rund 3,4 Millionen Jahren eine bisher unbekannte Vormenschenart in Afrika lebte. Im Gegensatz zu ihren bereits dokumentierten Verwandten hatten diese Vertreter ziemlich archaische Gehwerkzeuge.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...824320,00.html
  1. #1

    ich danke dem Spiegel für seine wissenschaftlichen Beiträge

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind gerade einmal acht Knochen. Doch der neue Fund lässt vermuten, dass vor rund 3,4 Millionen Jahren eine bisher unbekannte Vormenschenart in Afrika lebte ..
    ich kann vieles nicht einordnen, aber ich bin fasziniert,
    was es nicht alles gibt ..
    vor Millionen Jahren, Lücken in der Evolutionsverfolgung ..
    oder astronomische Distanzen und Zeiträume ..

    Merci.
  2. #2

    Zitat von erwin777sti Beitrag anzeigen
    ich kann vieles nicht einordnen, aber ich bin fasziniert,
    was es nicht alles gibt ..
    vor Millionen Jahren, Lücken in der Evolutionsverfolgung ..
    oder astronomische Distanzen und Zeiträume ..

    Merci.
    ...da ist viel Phantasie dabei. Heute ein Affenknochen, morgen ein Menschenknochen übermorgen ein Irrtum...
    eben Evolutionslehre.....
  3. #3

    ...

    Danke für diesen Artikel, er ließ mir ein Licht aufgehen, warum der Mensch aufrecht geht. Nämlich wegen einer zufälligen vererbbaren Knochenabnormität.
    Erst war das Ei, dann ists gewuchert ^^
  4. #4

    Alles Scharlatane!

    Zitat von erwin777sti Beitrag anzeigen
    ich kann vieles nicht einordnen, aber ich bin fasziniert,
    was es nicht alles gibt ..
    vor Millionen Jahren, Lücken in der Evolutionsverfolgung ..
    oder astronomische Distanzen und Zeiträume ..

    Merci.
    In der Anthropologie scheint man sich erst ernst genommen zu fühlen, wenn man eine "neue Art" entdeckt hat. Da reichen im Zweifelsfall auch ein paar Fußknochen. Es gab auch schon Funde von ein paar Zähnen mit ähnlich weitreichenden Interpretationen.

    Im Artikel heisst es: "Dem Fußskelett fehle die für Australopithecus typische Wölbung im hinteren Mittelfuß...". Vielleicht war es schlicht ein Plattfuß-Australopithecus?! Gott, ich meine, die haben ja nicht mal einen ganzen Fuß gefunden. Jegliche individuelle Variabilität anatomischer Merkmale scheint vergessen.
    Ich wette, wenn man von den heute lebenden Menschen in 3 Mio Jahren noch 20 Skelett-Fragmente fände, würde diese "Wissenschaftler" darin auch 10 Arten sehen, weil vielleicht einer eine besonders hohe Stirn hatte, ein anderer eine abstehende Hammerzehe und ein weiterer hatte besonders schlanke, lange Hände, die denen eines Gibbon ähnlich sind. Alles neue "Arten" aus Sicht eines geltungssüchtigen Freizeitgräbers. Und wäre dabei einer, der a la Dirk Nowitzki 2,15m groß war, hätte derinst gar eine Rasse von Riesen gelebt, weil das ja gar nicht "typisch" war. Sensation!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es sind gerade einmal acht Knochen. Doch der neue Fund lässt vermuten, dass vor rund 3,4 Millionen Jahren eine bisher unbekannte Vormenschenart in Afrika lebte. Im Gegensatz zu ihren bereits dokumentierten Verwandten hatten diese Vertreter ziemlich archaische Gehwerkzeuge.

    Ostafrika: Fußknochen verraten unbekannte Vormenschenart - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Der Übergang zwischen den, auf das Leben auf den Bäumen und auf dem Boden angepassten Arten der Hominiden, fällt nicht zufällig auf den Zeitabschnitt vor etwa 3,4 mya.
    Es ist eine Grenze die sehr unterschiedliche physikalische Bedingungen auf der Erde markiert.
    Ab ca. diesem Zeitpunkt begann eine Verringerung der Werte von GH (die Erklärung dazu ist in nachfolgenden Links erhalten).

    Im Anfangsstadium wurden diese Prozess durch starke Schwankungen des GH begleitet wodurch sehr viele Arten seine Morphologie stark verändern mussten bzw. aussterben. Erst als die Tendenz nach unten sich stabilisierte kam es zu großflächigen Vergletscherungen und dem Übergang zu der Eiszeiten.

    Solche Schwankungen des GH haben auch die Morphologie der Hominiden stark beeinflusst.
    Die relative Reichtum an Hominiden zu dieser Zeit spiegelt die starke Schwankungen des GH wieder.

    Die Natur hat zu der Zeit die Chaperone der Hominiden so sensibilisiert, dass sie auf die Verringerung des GH mit Wachstum der unteren Gliedermaßen reagierten.

    Ein Übergang zu Australopithecus Arten vollzog sich aber in sehr kurzen Zeitspanne.
    Meine Theorie lässt die Möglichkeit dass sich das Ganze in wenigen Generationen abspielte.

    Über die Mechanismen der Evolution | READERS EDITION

    Meine Theorie erklärt auch warum bei Menschen das Gehirn schon seit 1 mya äußerlich dem unseren gleicht und beweist, dass die Intelligenz nicht das Ziel der Evolution war.

    Zur Evolution des Menschen | READERS EDITION
  6. #6

    Es ist schon interessant...

    Die Menschheitsgeschichte scheint in der publizistischen Aufbereitung noch immer von der biblischen 7-Tage-Theorie geprägt zu sein: am 7. Tag kam der Mensch (und blieb bis heute unverändert).
    Trotz nun klar befundener Tatsachen, dass bis in neueste Zeit verschiedene Arten (lebten, soll alles aus einer Wurzel kommen? Wieso?
    Weil nicht genug Material da ist, welches belegen würde, dass das Leben (auch der Menschen) vielfältig ausgeprägt ist, war es dann nicht so? Da kann ich nur den Kopf schütteln.
    Aber in den Fachkreisen ist man m.E. auch schon etwas weiter.
  7. #7

    unwissend...

    Zitat von _unwissender Beitrag anzeigen
    ... am 7. Tag kam der Mensch (und blieb bis heute unverändert).
    er kam am 6.Tag, aber hat sich seitdem stark verändert. Nicht gerade zum Positiven.
  8. #8

    Wieso ist klar, dass es sich hierbei um einen Vormenschen handelt? Es könnte doch genauso gut ein Vorfahre oder eher sogar eine Seitenlinie der heutigen Menschenaffen sein.

    Immerhin scheint der wichtigste Unterschied zwischen (Vor)Menschen und Menschenaffen (nämlich der häufige oder regelmäßige aufrechte Gang) hier ja nicht vorzuliegen.
  9. #9

    zwischenfrage

    Zitat von Irek Beitrag anzeigen
    ....
    Meine Theorie lässt die Möglichkeit dass sich das Ganze in wenigen Generationen abspielte....
    ööööhm ... sind sie nun physiker oder anthropologe?
    welchem ihrer beiträge hier (genau hier und nebenan bei der astrophysikalischen sektion http://forum.spiegel.de/f22/premiere...ado-57595.html) soll ich nun ernst nehmen?